Jet von Jasmin Airways: Im März soll es losgehen.

Jasmin AirwaysNeue Airline für Tunesien

Schon bald soll in Tunesien eine neue Fluglinie abheben. Das geschieht allerdings mit Verspätung. Die Schuld schiebt Jasmin Airways auf die Regierung.

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Eigentlich sollte es schon 2013 so weit sein. Doch Tunesiens Regierung machte es Jasmin Airways nicht leicht. Die Behörden verweigerten ihr die Betriebsgenehmigung. Gründer Hassan Amaidia kritisierte den Entscheid als Protektionismus. «Das Transportministerium wollte seit Beginn die privaten Airlines unterbinden, einzig mit dem Ziel, die Nationalairline Tunisair zu schützen,» sagte er gegenüber verschiedenen afrikanischen Medien.

Nun hat es Jasmin Airways doch noch geschafft: Im März 2015 sollen die Flieger erstmals abheben, berichtet das Portal Destination Tunisie. Zwei Airbus A320 aus einem Dry-Lease-Abkommen sollen als Start-Flotte dienen. Laut Businessplan sollen danach jährlich zwei weitere Airbus A320 zur Flotte hinzustoßen. Zunächst will Jasmin Airways nur mit Charterflügen starten. Dass das Modell ausgeweitet wird, sei aber nicht ausgeschlossen, heißt es.

Auch Syphax hatte schwierigen Start

Auch die bisher einzige private Fluggesellschaft Syphax musste mit Startschwierigkeiten kämpfen. Am 29. April 2012 wollte die junge Fluggesellschaft zum Jungfernflug starten. Doch das Bodenpersonal der Konkurrentin Tunisair weigerte sich, die Passagiere einzuchecken. Und so zog Unternehmenschef Mohamed Frikha gleich wieder den Stecker. Doch inzwischen geht es Syphax offenbar blendend.

Schon ab 2015 will sie Direktflüge zwischen Tunis und New York anbieten, wie die Zeitung L'Economiste Maghrebin berichtet. Mohamed Frikha, Geschäftsführer der privaten Fluggesellschaft, erklärte, er führe mit den amerikanischen Behörden entsprechende Gespräche. New York soll erst der Anfang sein. Wie Frikha erklärte, werde man auch bald Flüge nach Montreal aufnehmen.

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