Jet von Jasmin Airways: Im März soll es losgehen.

Jasmin AirwaysNeue Airline für Tunesien

Schon bald soll in Tunesien eine neue Fluglinie abheben. Das geschieht allerdings mit Verspätung. Die Schuld schiebt Jasmin Airways auf die Regierung.

Top-Jobs

IFFD Flugdienste

Piloten/ First Officer (m/w/d)

IFFD GmbH
Graz/Klagenfurt
Feste Anstellung
NCC-Betrieb
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Flight Operations Officer in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Compliance Monitoring Manager – Flight Operations

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs

Eigentlich sollte es schon 2013 so weit sein. Doch Tunesiens Regierung machte es Jasmin Airways nicht leicht. Die Behörden verweigerten ihr die Betriebsgenehmigung. Gründer Hassan Amaidia kritisierte den Entscheid als Protektionismus. «Das Transportministerium wollte seit Beginn die privaten Airlines unterbinden, einzig mit dem Ziel, die Nationalairline Tunisair zu schützen,» sagte er gegenüber verschiedenen afrikanischen Medien.

Nun hat es Jasmin Airways doch noch geschafft: Im März 2015 sollen die Flieger erstmals abheben, berichtet das Portal Destination Tunisie. Zwei Airbus A320 aus einem Dry-Lease-Abkommen sollen als Start-Flotte dienen. Laut Businessplan sollen danach jährlich zwei weitere Airbus A320 zur Flotte hinzustoßen. Zunächst will Jasmin Airways nur mit Charterflügen starten. Dass das Modell ausgeweitet wird, sei aber nicht ausgeschlossen, heißt es.

Auch Syphax hatte schwierigen Start

Auch die bisher einzige private Fluggesellschaft Syphax musste mit Startschwierigkeiten kämpfen. Am 29. April 2012 wollte die junge Fluggesellschaft zum Jungfernflug starten. Doch das Bodenpersonal der Konkurrentin Tunisair weigerte sich, die Passagiere einzuchecken. Und so zog Unternehmenschef Mohamed Frikha gleich wieder den Stecker. Doch inzwischen geht es Syphax offenbar blendend.

Schon ab 2015 will sie Direktflüge zwischen Tunis und New York anbieten, wie die Zeitung L'Economiste Maghrebin berichtet. Mohamed Frikha, Geschäftsführer der privaten Fluggesellschaft, erklärte, er führe mit den amerikanischen Behörden entsprechende Gespräche. New York soll erst der Anfang sein. Wie Frikha erklärte, werde man auch bald Flüge nach Montreal aufnehmen.

Mehr zum Thema

So nah kommt man Giraffen sonst nie wie im  Royal Livingstone

Sambia: Giraffen füttern, raften und baden am Abgrund

Eine Dash 8 von Air Kenya und die bisherigen Stopps der Auslieferungsroute: Kleiner Flieger, langer Weg.

So fliegt eine Dash 8-200 von Kanada nach Kenia

Flieger von Air Senegal: Airline in der Krise.

Regierung stellt Notfallplan zur Rettung von Air Sénégal vor

Airbus C295  (hier bei der Auslieferung): Fliegt für Senegals Luftwaffe.

Armee übernimmt Inlandsstrecken im Senegal

Video

Boeing 777 von Emirates in Dubai: Der Betrieb wurde kurzzeitig gestoppt.
Einen großen Teil ihres Streckennetzes will die Golfairline wieder bedienen – auch Ziele wie Frankfurt, München oder Zürich. Doch ein Drohneneinschlag beim Flughafen Dubai International führte zu einem kurzfristigen Stopp aller Flüge von Emirates. Die Folge sind mitunter große Verspätungen.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
ilyushin il 114 300 kaelte
Das neue russische Turboprop-Flugzeug wird in den eisigen Bedingungen des Fernen Ostens dringend benötigt - auch von Polar Airlines. Doch dafür ist noch eine Anpassung an der Ilyushin Il-114-300 nötig.
Timo Nowack
Timo Nowack
wizz air airbus a321 neo madeira
Es kommt zwar immer wieder vor, dass Flugzeuge aufgrund starker Winde nicht direkt auf Madeira landen können. Die Passagiere eines Wizz-Air-Fluges aus Wien erlebten nun aber eine besondere Warteschleifen-Odyssee.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies