Logo und Flieger in den Farben von Jasmin: Auf dem Flughafen in Enfidha plante die Charterairline ihre Basis.

Tunesien verhindert Jasmin-Start

Die Behörden lassen die neue Chartergesellschaft Jasmin Airways nicht starten. Davon profitieren könnten ausgerechnet europäische Billigflieger,

Top-Jobs

Goldeck Logo

Inflight Service Personnel (M/F/D)

Feste Anstellung
Business Aviation
Goldeck-Flug GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Wien/LOWW/VIE
Pilatus Logo

Mechaniker & Spengler

Flugzeughersteller
Pilatus Flugzeugwerke AG
Schweiz
Vollzeit
Top jobs
Feste Anstellung
Weeze

Verkehrsleiter vom Dienst (w/m/x)

Flughafen Niederrhein GmbH
Weeze
Feste Anstellung
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
DERTOUR Logo

Virtuelle Reisebetreuung (m/w/d)

Reiseveranstalter
DERTOUR Destination Services AG
Home Office
Vollzeit
Top jobs

Mit Jasmin Airways wollte zu Beginn des neuen Jahres nach Syphax die zweite private Fluggesellschaft in Tunesien den Betrieb aufnehmen. Das Transportministerium hat die Airline nun gegroundet, noch bevor überhaupt der erste Flieger starten konnte. Die Behörden verweigern ihr die Betriebsgenehmigung. Der tunesische Jasmin-Gründer Hassan Amaidia kritisiert den Entscheid als Protektionismus. «Das Transportministerium wollte seit Beginn die privaten Airlines unterbinden, einzig mit dem Ziel, die Nationalairline Tunisair zu schützen,» sagte er gegenüber verschiedenen afrikanischen Medien. Auch die bisher einzige private Fluggesellschaft Syphax musste mit Startschwierigkeiten kämpfen.

Hassan Amaidia investierte 12,7 Millionen Dollar in Jasmin Airways. Nach Schätzungen hätte die Fluggesellschaft im operativen Betrieb bis zu 850 Jobs im Flug- und Flugnahenbetrieb geschaffen. 2013 wollte die Airline mit zwei Airbus A320-200-Flugzeugen vom Flughafen Enfidha Hammamet International aus starten. Jasmin wollte als Charter-Gesellschaft im Auftrag von Reisebüros Touristen ins Land fliegen.

Ryanair & Co. profitieren

Nach Ansicht des Jasmin-Gründers schneidet sich Tunesien mit dem Schutz der verlustreichen Tunisair ins eigene Fleisch. Die Nationalairline werde dadurch nicht konkurrenzfähiger. Sollte das gegenwärtig diskutierte Open-Sky-Abkommen mit der Europäischen Union zustande kommen, muss sich Tunisair der Konkurrenz aus Europa stellen. «Sobald der Himmel über Tunesien geöffnet wird, werden die europäischen Lowcost-Anbieter auf den Markt in Tunesien drängen, da dieser Sektor hier völlig unterentwickelt ist. Und die Menschen hier im Land lechzen nach günstigeren Flugtarifen,» prophezeit Hassan Amaidia.

Mehr zum Thema

So nah kommt man Giraffen sonst nie wie im  Royal Livingstone

Sambia: Giraffen füttern, raften und baden am Abgrund

Eine Dash 8 von Air Kenya und die bisherigen Stopps der Auslieferungsroute: Kleiner Flieger, langer Weg.

So fliegt eine Dash 8-200 von Kanada nach Kenia

Flieger von Air Senegal: Airline in der Krise.

Regierung stellt Notfallplan zur Rettung von Air Sénégal vor

Airbus C295  (hier bei der Auslieferung): Fliegt für Senegals Luftwaffe.

Armee übernimmt Inlandsstrecken im Senegal

Video

An einem Airbus A321 Neo: GTF-Triebwerk von Pratt & Whitney.
Der Chef des weltgrößten Leasingunternehmens hat Ratschläge für Fluggesellschaften mit Triebwerken der neuesten Generation. Aengus Kelly warnt vor Problemen und Herausforderungen sowohl bei Kurz- als auch Langstreckenflugzeugen.
Timo Nowack
Timo Nowack
airbusa350edelweissbusinesssuite003
Alles neu bei Edelweiss: Die Schweizer Ferienfluglinie stellt ihre komplett neu entwickelte Airbus-A350-Kabine vor. Premium Economy, Business Suite und ein aufgewertetes Design sollen das Langstreckenerlebnis neu definieren – ohne die Ferien-DNA zu verlieren. Genau darin liegt die Chance. Und das Risiko.
Luca La Rocca
Luca La Rocca
united airlines airbus a321 neo nosewheel
Harte Landung in Orlando: Ein Airbus A321 Neo von United Airlines hat bei der Ankunft in Orlando eines der Räder des Bugfahrwerkes verloren.
Timo Nowack
Timo Nowack