Blick in ein Triebwerk eines A350: Rolls Royce will ihre Triebwerke besser schützen.

Analyse von KleinstschädenTriebwerke von Rolls-Royce sollen schlauer werden

Winzige Schäden können die Lebensdauer von Triebwerken senken. Eine neue Technologie von Rolls-Royce soll das verhindern.

Top-Jobs

DERTOUR Logo

Destination Manager (w/m/d)

DERTOUR Destination Services AG
Vollzeit
Top jobs
Feste Anstellung
Reiseveranstalter
ticker-dfs-deutsche-flugsicherung

Fluglotse / Fluglotsin (w/m/d)

Studium
Deutsche Flugsicherung DFS
Studium
Top jobs
Langen b. Frankfurt
Deutschland
AMX Support

Lizenzierter Fluggerätmechaniker / Certifying Staff B1/B2 (m/w/d)

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
AMX Support

Flugzeug Mechaniker

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt

Immer wieder saugen Triebwerke kleine Teile wie Schrauben und Steine ein. Offensichtliche Schäden gibt es dabei meist nicht, trotzdem wirken sich die Minieinschläge auf die Lebensdauer der Triebwerke aus. Eine innovative Lösung soll nun dafür sorgen, dass sie direkt erkannt werden statt erst bei genaueren Inspektionen.

Rolls-Royce entwickelt dazu das Fansense-Warnsystem. Es soll die Schäden durch die kleinen Fremdkörper, im Branchenjargon FOD oder Foreign Object Damage, genannt, laufend erfassen. Anhand der Daten aus der Analyse der Drehzahl der Fanschaufeln wird dabei jeder noch so kleine Einschlag registriert. Die Vorfälle werden direkt ausgewertet, Ort und Zeit werden gespeichert und die Entstehung des Schadens kann nachverfolgt werden.

Vorhersagen über Schäden möglich

Mit den gewonnenen Daten sollen auch Vorhersagen über Zeiten mit hohem Risiko für Schäden möglich werden. So lässt sich vergleichen, an welchen Flughäfen und in welchen Situationen, wie etwa zu unterschiedlichen Tageszeiten, die meisten Schäden entstehen. Rolls-Royce kann dann in Zusammenarbeit mit Flughäfen und Fluggesellschaften Maßnahmen treffen, um weitere Vorfälle zu verhindern.

Die Prävention von Triebwerksschäden soll die Wartungskosten der Motoren senken und so die Lebensdauer der Triebwerke erhöhen. Rolls-Royce hat einen prominenten Unterstützer der Technologie gewonnen. Die US-Navy gab vergangene Woche bekannt, dem Konzern eine Million Dollar zu zahlen, um das Fansense-System weiterzuentwickeln.

Mehr zum Thema

Für Tests des Ultrafan in der Luft will der britische Konzern eine Boeing 747-400 umrüsten, um die eigene Testflieger-Flotte zu verstärken.

747 von Qantas wird zum Rolls-Royce-Testflieger

A380 von Air France: Die Triebwerke müssen untersucht werden.

A380-Triebwerke bereiten Behörde Sorgen

Vögel: Je leiser Flugzeuge werden, desto weniger schrecken sie Tiere ab.

Mit Technik Folgen von Vogelschlag lindern

Anflug: Heute landen wir auf einem Inselflughafen.

Wie gut kennen Sie sich mit Inselflughäfen aus?

Video

Flughafen Düsseldorf U-Bahn 9
Nach sieben Jahren Bauzeit eröffnet Düsseldorf zwei neue U-Bahn-Linien. Sie binden erstmals den Flughafen an das Stadtbahnnetz der Landeshauptstadt an.
Jakob Wert
Jakob Wert
Der Moment bevor das Kleinflugzeug mit dem Helikopter Kollidiert: Jetzt ist der NTSB-Bericht erschienen.
Vor zwei Wochen kollidierten eine Cessna 150 und ein Bell 407 an einem Flugplatz in Pennsylvania. Was in den letzten Sekunden davor geschah, zeigt nun der erste Zwischenbericht der Untersuchungsbehörde NTSB.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Airbus A400M der Roal Air Force nach der Landung in Jan Mayen: Mit dem Transporter wurden Nato-Kontingente in die Arktis verlegt.
US-Marines, britische Royal Marines und norwegische Soldatinnen und Soldaten üben auf Jan Mayen. Airbus A400 M und Lockheed C-130 brachten für die Manöver neben Truppen auch Material auf die abgelegene Arktisinsel.
gerard al fil
Gérard Al-Fil