Blick in ein Triebwerk eines A350: Rolls Royce will ihre Triebwerke besser schützen.

Analyse von KleinstschädenTriebwerke von Rolls-Royce sollen schlauer werden

Winzige Schäden können die Lebensdauer von Triebwerken senken. Eine neue Technologie von Rolls-Royce soll das verhindern.

Top-Jobs

sunny cars

Customer Service Expert (m/w/d)

München / Remote
Feste Anstellung
Autovermietung
Sunny Cars
Deutschland
30 - 40 Stunden
Top jobs
IFFD Flugdienste

Piloten/ First Officer (m/w/d)

IFFD GmbH
Graz/Klagenfurt
Feste Anstellung
NCC-Betrieb
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Flight Operations Officer in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs

Immer wieder saugen Triebwerke kleine Teile wie Schrauben und Steine ein. Offensichtliche Schäden gibt es dabei meist nicht, trotzdem wirken sich die Minieinschläge auf die Lebensdauer der Triebwerke aus. Eine innovative Lösung soll nun dafür sorgen, dass sie direkt erkannt werden statt erst bei genaueren Inspektionen.

Rolls-Royce entwickelt dazu das Fansense-Warnsystem. Es soll die Schäden durch die kleinen Fremdkörper, im Branchenjargon FOD oder Foreign Object Damage, genannt, laufend erfassen. Anhand der Daten aus der Analyse der Drehzahl der Fanschaufeln wird dabei jeder noch so kleine Einschlag registriert. Die Vorfälle werden direkt ausgewertet, Ort und Zeit werden gespeichert und die Entstehung des Schadens kann nachverfolgt werden.

Vorhersagen über Schäden möglich

Mit den gewonnenen Daten sollen auch Vorhersagen über Zeiten mit hohem Risiko für Schäden möglich werden. So lässt sich vergleichen, an welchen Flughäfen und in welchen Situationen, wie etwa zu unterschiedlichen Tageszeiten, die meisten Schäden entstehen. Rolls-Royce kann dann in Zusammenarbeit mit Flughäfen und Fluggesellschaften Maßnahmen treffen, um weitere Vorfälle zu verhindern.

Die Prävention von Triebwerksschäden soll die Wartungskosten der Motoren senken und so die Lebensdauer der Triebwerke erhöhen. Rolls-Royce hat einen prominenten Unterstützer der Technologie gewonnen. Die US-Navy gab vergangene Woche bekannt, dem Konzern eine Million Dollar zu zahlen, um das Fansense-System weiterzuentwickeln.

Mehr zum Thema

Für Tests des Ultrafan in der Luft will der britische Konzern eine Boeing 747-400 umrüsten, um die eigene Testflieger-Flotte zu verstärken.

747 von Qantas wird zum Rolls-Royce-Testflieger

A380 von Air France: Die Triebwerke müssen untersucht werden.

A380-Triebwerke bereiten Behörde Sorgen

Vögel: Je leiser Flugzeuge werden, desto weniger schrecken sie Tiere ab.

Mit Technik Folgen von Vogelschlag lindern

Anflug: Heute landen wir auf einem Inselflughafen.

Wie gut kennen Sie sich mit Inselflughäfen aus?

Video

König Willem-Alexander bei seinem letzten Flug mit einer Boeing 737: Er lässt sich nochmals umschulen.
Fußballfans, Familien auf dem Weg nach Lappland oder Urlauber nach Ibiza: Viele Passagiere ahnten nicht, dass ihr Kopilot der König der Niederlande war. Jetzt flog Willem-Alexander letztmals mit einer Boeing 737 von KLM - und beginnt nun die Umschulung auf Airbus.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
amboseli airstrip under water
Ein Video aus dem Amboseli-Nationalpark in Kenia scheint einen See zu zeigen. Aber nein: Es ist die Start- und Landebahn des Park-Airports. Sie ist vollständig im Wasser verschwunden.
Timo Nowack
Timo Nowack
air canada bridgetown umkehr
Am Flughafen Bridgetown ging auf einmal gar nichts mehr. Flüge von Air Canada und Jetblue mussten auf dem Weg zum internationalen Flughafen von Barbados plötzlich umkehren. Grund war ein spontaner Streik.
Timo Nowack
Timo Nowack