Boeing 747: Erst ab 1970 im Passagiereinsatz.

Boeing 747Travolta findet Flugzeug-Fehler in Tarantino-Film

Ausgerechnet einer seiner früheren Stars macht nun darauf aufmerksam, dass dem Regisseur ein aviatischer Fehler unterlief. Wäre er Ihnen auch aufgefallen?

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Quentin Tarantinos neuester Film «Once upon a time in Hollywood» kommt beim Publikum und bei den Kritikern gut an. An den Kinokassen weltweit spielte der Film, der die Ereignisse um Massenmörder Charles Manson im Jahr 1969 fiktiv aufarbeitet, bisher 372 Millionen Dollar ein – bei Kosten von 90 Millionen Dollar.

Im Budget nicht mit eingerechnet war offenbar eine Beraterin oder ein Berater in Sachen Luftfahrtgeschichte. Denn dort erlaubt sich Tarantino einen Schnitzer, auf den nun ausgerechnet einer der Stars seines 90er-Hits Pulp Fiction aufmerksam macht: John Travolta.

Pilot und Luftfahrt-Nerd Travolta

Travolta ist selbst Pilot und daher mit der Materie vertraut. Doch den Fehler im Tarantino-Film hätte man auch mit einer Suche bei Google vermeiden können - auch wenn Travolta das kürzlich bei einer Pressekonferenz zu seinem neusten Film «The Fanatic» diplomatischer ausdrückte. Er sei halt ein «Luftfahrt-Nerd», so der Schauspieler.

Konkret geht es um eine Szene, in der Tarantinos Held Rick Dalton - gespielt von Leonardo Di Caprio - aus Italien mit dem Flugzeug wieder nach Los Angeles fliegt. «Leonardo kommt aus Italien oder von wo auch immer heim, und der Erzähler sagt, er fliege mit einer Boeing 747», so Travolta.

Boeing 747 flog noch gar keine Passagiere

Doch damit liege Tarantino rund neun Monate daneben, denn: Am 30. September 1968 rollte der Jet zwar erstmals aus der Fabrik, am 9. Februar 1969 hob er zum ersten Mal ab. Doch ihren ersten Flug mit Passagieren hatte die Boeing 747-100 erst am 22. Januar 1970 mit Pan Am. Laut Travolta wäre Rick Dalton also eigentlich mit einer Boeing 707 geflogen.

Sind Ihnen auch schon einmal ähnliche Fehler in Filmen aufgefallen? Berichten Sie uns in den Kommentaren davon.

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