Boeing 747: Erst ab 1970 im Passagiereinsatz.

Boeing 747Travolta findet Flugzeug-Fehler in Tarantino-Film

Ausgerechnet einer seiner früheren Stars macht nun darauf aufmerksam, dass dem Regisseur ein aviatischer Fehler unterlief. Wäre er Ihnen auch aufgefallen?

Top-Jobs

bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Hahnair Logo

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung

Quentin Tarantinos neuester Film «Once upon a time in Hollywood» kommt beim Publikum und bei den Kritikern gut an. An den Kinokassen weltweit spielte der Film, der die Ereignisse um Massenmörder Charles Manson im Jahr 1969 fiktiv aufarbeitet, bisher 372 Millionen Dollar ein – bei Kosten von 90 Millionen Dollar.

Im Budget nicht mit eingerechnet war offenbar eine Beraterin oder ein Berater in Sachen Luftfahrtgeschichte. Denn dort erlaubt sich Tarantino einen Schnitzer, auf den nun ausgerechnet einer der Stars seines 90er-Hits Pulp Fiction aufmerksam macht: John Travolta.

Pilot und Luftfahrt-Nerd Travolta

Travolta ist selbst Pilot und daher mit der Materie vertraut. Doch den Fehler im Tarantino-Film hätte man auch mit einer Suche bei Google vermeiden können - auch wenn Travolta das kürzlich bei einer Pressekonferenz zu seinem neusten Film «The Fanatic» diplomatischer ausdrückte. Er sei halt ein «Luftfahrt-Nerd», so der Schauspieler.

Konkret geht es um eine Szene, in der Tarantinos Held Rick Dalton - gespielt von Leonardo Di Caprio - aus Italien mit dem Flugzeug wieder nach Los Angeles fliegt. «Leonardo kommt aus Italien oder von wo auch immer heim, und der Erzähler sagt, er fliege mit einer Boeing 747», so Travolta.

Boeing 747 flog noch gar keine Passagiere

Doch damit liege Tarantino rund neun Monate daneben, denn: Am 30. September 1968 rollte der Jet zwar erstmals aus der Fabrik, am 9. Februar 1969 hob er zum ersten Mal ab. Doch ihren ersten Flug mit Passagieren hatte die Boeing 747-100 erst am 22. Januar 1970 mit Pan Am. Laut Travolta wäre Rick Dalton also eigentlich mit einer Boeing 707 geflogen.

Sind Ihnen auch schon einmal ähnliche Fehler in Filmen aufgefallen? Berichten Sie uns in den Kommentaren davon.

Mehr zum Thema

John Travolta fliegt Boeing 707 ins Museum

John Travolta fliegt Boeing 707 ins Museum

Die Königin der Lüfte: Am 30. September 1968 rollte der Jet erstmals aus der Fabrik, am 9. Februar 1969 hob sie zum ersten Mal ab.

Eine Ikone ist 50

Die Königin der Lüfte: Am 30. September 1968 rollte der Jet erstmals aus der Fabrik, am 9. Februar 1969 hob sie zum ersten Mal ab.

Als der Bau der Boeing 747 ins Wanken geriet

ticker-boeing-1

Boeing wendet Streik von 15.500 Ingenieurinnen und Ingenieuren und Technikfachkräften ab

Video

Airbus A350 F Erstflug in Toulouse: Der Frachter war vier Stunden in der Luft.
Vier Stunden, 220 Gigabyte Daten und ein Start ohne elektronische Schutzfunktionen: Der Airbus A350 F ist zum ersten Mal geflogen. Was die Crew testete und was den Frachter besonders macht.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
airbus a350 f erstflug 01
Am Dienstag ist der Airbus-A350-Frachter zum ersten Mal abgehoben. Ende 2027 will der Flugzeugbauer den ersten A350 F aus der Serienproduktion ausliefern. Zwei Kunden kommen für die Premiere infrage.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Timo Nowack
Timo Nowack
Ex-Swissair-Sprecher Urs Peter Naef: «»
Als die Nachricht vom Absturz vor Halifax eintraf, war das Krisenhandbuch der Swissair-Kommunikationsabteilung noch nicht fertig. Medienverantwortlicher Urs Peter Naef musste improvisieren - und zugleich die Angehörigen vor aufdringlichen Medien schützen. Seine wichtigste Lehre aus der Katastrophe: «Steh zu dem, was passiert ist, und zeig Flagge.»
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier