Fokker 28 von Toumaï Air Tchad: Letzter Flieger.

Tschad schließt Nationalairline

Das Land entzieht Toumaï Air Tchad die Lizenz. Massive Zweifel an der Sicherheit führten zum extremen Schritt.

Top-Jobs

DERTOUR Logo

Reiseleiter (m/w/d) am Flughafen Mallorca

Mallorca
Feste Anstellung
Reiseveranstalter
DERTOUR Destination Services AG
Spanien
Top jobs
Hahnair

Kapitän C680A (all genders) mit Zusatzaufgaben

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair

Deputy Continuing Airworthiness Manager (all genders)

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Aero Bildungs Logo

Ausbilder / Technischer Trainer (m/w/d) für Fluggerätelektronik / Avionik / Cat B2 – Luftfahrttechnik

AERO-Bildungs GmbH
Oberpfaffenhofen
Feste Anstellung
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

Die Nationalairline darf nicht mehr abheben. Toumaï Air Tchad wurde die Lizenz entzogen. «Ernsthafte Sicherheitsprobleme» nennt die Regierung des nordafrikanischen Landes als Grund für die Maßnahme. Die Fluggesellschaft flog regionale Ziele an. So standen etwa Kamerun, Gabun und die Elfenbeinküste auf dem Flugplan. Saisonal bot sie auch Flüge nach Dubai und Saudi Arabien an. «Internationale Flüge werden Toumaï und die beiden anderen Unternehmen nicht mehr anbieten», erklärte Transportminister Mahamat Aware Neissa der Nachrichtenagentur Reuters. Zugleich groundete die Regierung nämlich zweit weitere Fluggesellschaften des Landes aus demselben Grund. Der Schritt kam nach einer Untersuchung des internationalen Luftfahrtverbands IATA, der die ernsten Sicherheitsmängel aufzeigte.

Auch wenn die beiden anderen Unternehmen nicht genannt wurden - viele Möglichkeiten gibt es nicht, wer noch die Lizenz verloren haben könnte. Neben Toumai gibt es in dem Land eigentlich nur noch zwei weitere Anbieter: Air Afrique Horizon und Mid Express Tchad. Haben also wirklich auch diese beiden nun ein Flugverbot, so verbleibt in dem Land keine heimische Fluglinie mehr.

Kein Vertrauen in die Sicherheit

Die 2004 gegründete Toumaï Air Tchad hatte zuletzt nur noch ein Flugzeug, eine Fokker 28. Die letzte geleaste Boeing B737 musste sie aus finanziellen Gründen wieder abgeben. Vertrauen genießt die Airline international schon lange nicht mehr. So verbot die US-Botschaft des Landes ihren Mitarbeitenden etwa offiziell, mit der Fluggesellschaft zu fliegen, weil sie Zweifel an Sicherheit und Wartung der Flieger hatte.

Mehr zum Thema

So nah kommt man Giraffen sonst nie wie im  Royal Livingstone

Sambia: Giraffen füttern, raften und baden am Abgrund

Eine Dash 8 von Air Kenya und die bisherigen Stopps der Auslieferungsroute: Kleiner Flieger, langer Weg.

So fliegt eine Dash 8-200 von Kanada nach Kenia

Flieger von Air Senegal: Airline in der Krise.

Regierung stellt Notfallplan zur Rettung von Air Sénégal vor

Airbus C295  (hier bei der Auslieferung): Fliegt für Senegals Luftwaffe.

Armee übernimmt Inlandsstrecken im Senegal

Video

Tecnam P2012 VIP von außen: Der Innenraum ist neu.
Tecnam will mit der P2012 als VIP-Version einen neuen Markt erobern - dank italienischem Design, Alcantara-Interieur und Espressomaschine an Bord. Doch es gibt einen Dämpfer.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
lufthansa neue uniformen 23
Sie wurde gemeinsam mit Hugo Boss entworfen: Zum ersten Mal seit 24 Jahren präsentiert Lufthansa eine neue Uniform. aeroTELEGRAPH war bei der Vorstellung in Frankfurt dabei.
Timo Nowack
Timo Nowack
Saab Global Eye: Basis ist eine Bombardier Global 6000/6500.
Wie kann eine rohstoffreiche und strategisch immer wichtigere Region wie die Arktis überwacht und im Ernstfall verteidigt werden, angesichts klirrender Kälte und riesiger Ausdehnung? Hersteller wie Boeing, IAI und Northrop Grumman buhlen mit ihren Systemen um Kunden. Ihr härtester Konkurrent kommt aber aus Europa: Saab GlobalEye.
gerard al fil
Gérard Al-Fil