Fokker 28 von Toumaï Air Tchad: Letzter Flieger.

Tschad schließt Nationalairline

Das Land entzieht Toumaï Air Tchad die Lizenz. Massive Zweifel an der Sicherheit führten zum extremen Schritt.

Top-Jobs

Goldeck Logo

Inflight Service Personnel (M/F/D)

Feste Anstellung
Business Aviation
Goldeck-Flug GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Wien/LOWW/VIE
Pilatus Logo

Mechaniker & Spengler

Flugzeughersteller
Pilatus Flugzeugwerke AG
Schweiz
Vollzeit
Top jobs
Feste Anstellung
Weeze

Verkehrsleiter vom Dienst (w/m/x)

Flughafen Niederrhein GmbH
Weeze
Feste Anstellung
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
DERTOUR Logo

Virtuelle Reisebetreuung (m/w/d)

Reiseveranstalter
DERTOUR Destination Services AG
Home Office
Vollzeit
Top jobs

Die Nationalairline darf nicht mehr abheben. Toumaï Air Tchad wurde die Lizenz entzogen. «Ernsthafte Sicherheitsprobleme» nennt die Regierung des nordafrikanischen Landes als Grund für die Maßnahme. Die Fluggesellschaft flog regionale Ziele an. So standen etwa Kamerun, Gabun und die Elfenbeinküste auf dem Flugplan. Saisonal bot sie auch Flüge nach Dubai und Saudi Arabien an. «Internationale Flüge werden Toumaï und die beiden anderen Unternehmen nicht mehr anbieten», erklärte Transportminister Mahamat Aware Neissa der Nachrichtenagentur Reuters. Zugleich groundete die Regierung nämlich zweit weitere Fluggesellschaften des Landes aus demselben Grund. Der Schritt kam nach einer Untersuchung des internationalen Luftfahrtverbands IATA, der die ernsten Sicherheitsmängel aufzeigte.

Auch wenn die beiden anderen Unternehmen nicht genannt wurden - viele Möglichkeiten gibt es nicht, wer noch die Lizenz verloren haben könnte. Neben Toumai gibt es in dem Land eigentlich nur noch zwei weitere Anbieter: Air Afrique Horizon und Mid Express Tchad. Haben also wirklich auch diese beiden nun ein Flugverbot, so verbleibt in dem Land keine heimische Fluglinie mehr.

Kein Vertrauen in die Sicherheit

Die 2004 gegründete Toumaï Air Tchad hatte zuletzt nur noch ein Flugzeug, eine Fokker 28. Die letzte geleaste Boeing B737 musste sie aus finanziellen Gründen wieder abgeben. Vertrauen genießt die Airline international schon lange nicht mehr. So verbot die US-Botschaft des Landes ihren Mitarbeitenden etwa offiziell, mit der Fluggesellschaft zu fliegen, weil sie Zweifel an Sicherheit und Wartung der Flieger hatte.

Mehr zum Thema

So nah kommt man Giraffen sonst nie wie im  Royal Livingstone

Sambia: Giraffen füttern, raften und baden am Abgrund

Eine Dash 8 von Air Kenya und die bisherigen Stopps der Auslieferungsroute: Kleiner Flieger, langer Weg.

So fliegt eine Dash 8-200 von Kanada nach Kenia

Flieger von Air Senegal: Airline in der Krise.

Regierung stellt Notfallplan zur Rettung von Air Sénégal vor

Airbus C295  (hier bei der Auslieferung): Fliegt für Senegals Luftwaffe.

Armee übernimmt Inlandsstrecken im Senegal

Video

An einem Airbus A321 Neo: GTF-Triebwerk von Pratt & Whitney.
Der Chef des weltgrößten Leasingunternehmens hat Ratschläge für Fluggesellschaften mit Triebwerken der neuesten Generation. Aengus Kelly warnt vor Problemen und Herausforderungen sowohl bei Kurz- als auch Langstreckenflugzeugen.
Timo Nowack
Timo Nowack
airbusa350edelweissbusinesssuite003
Alles neu bei Edelweiss: Die Schweizer Ferienfluglinie stellt ihre komplett neu entwickelte Airbus-A350-Kabine vor. Premium Economy, Business Suite und ein aufgewertetes Design sollen das Langstreckenerlebnis neu definieren – ohne die Ferien-DNA zu verlieren. Genau darin liegt die Chance. Und das Risiko.
Luca La Rocca
Luca La Rocca
united airlines airbus a321 neo nosewheel
Harte Landung in Orlando: Ein Airbus A321 Neo von United Airlines hat bei der Ankunft in Orlando eines der Räder des Bugfahrwerkes verloren.
Timo Nowack
Timo Nowack