Ausladen eines Sarges (Archivbild): In Dublin wurde das vergessen.

Fehler in DublinToter fliegt zwei Mal nach Irland

Ein Ire starb in Griechenland. Sein Leichnam wurde per Flugzeug nach Dublin geflogen, dort aber nicht ausgeladen. Und so fiel die Beerdigung vorerst ins Wasser.

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Der Tod eines Angehörigen ist immer schmerzlich und emotional belastend. Wenn der Mensch im Ausland verstirbt, ist wegen der Distanz alles noch schlimmer. Und es stellen sich daneben auch zahlreiche logistische Fragen.

In Europa regelt das «Übereinkommen über die Leichenbeförderung» die Überführung ins Heimatland. Die schnellste Variante ist bei weiten Distanzen in der Regel der Transport im Frachtraum eines Flugzeugs. Allerdings nicht immer, wie jetzt ein aktueller Fall aus Irland zeigt.

Leichnam flog wieder nach Griechenland

Ein irischer Staatsbürger ist in Griechenland gestorben und sollte am 22. Mai mit einem Flug von Aegean Airlines zurück nach Dublin gebracht werden. Die Familie wartete bereits mit einem Leichenwagen am Flughafen. Die Beerdigung war für den nächsten Tag geplant.

Der Sarg mit dem Leichnam des Mannes war auch an Bord der Maschine, wurde allerdings nicht ausgeladen. Er flog wieder zurück nach Griechenland. Die Folge: Die Familie musste das Begräbnis verschieben.

Familie musste neu planen

Nach Angaben der Zeitung Sunday Independent soll ein Fehler beim Entladen des Flugzeugs dafür gesorgt haben, dass der Sarg zurückflog. In Dublin ist Swissport der zuständige Bodendienstleister für die griechische Airline. Das Unternehmen entschuldigte sich bei der Familie und sorgte dafür, dass der Tote am darauffolgenden Tag mit einer anderen Flug nach Dublin gebracht wurde.

Zudem kündigte ein Swissport gegenüber der Zeitung an, dass man den Fall jetzt intern untersuche, um sicherzustellen, dass daraus Lehren für die Zukunft gezogen werden können. Die Familie sei durch den Vorfall am «Boden zerstört» gewesen, heißt es.

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