Yokota Air Base: Bald ein internationaler Flughafen?

Tokios billige Olympia-Lösung

Für Olympia 2020 erwartet Japan einen Besucheransturm. Damit der Flughafen in Tokio nicht aus allen Nähten platzt, will man einen alten Flugplatz nutzen.

Top-Jobs

AMX Support

Lizenzierter Fluggerätmechaniker / Certifying Staff B1/B2 (m/w/d)

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
AMX Support

Flugzeug Mechaniker

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
AMX Support

LAGER MITARBEITER (m/w/d) – Luftfahrt

Oberpfaffenhofen / Flughafen München (EDMO)
AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugelektriker (a)

Vollzeit
Pilatus Flugzeugwerke AG
Flugzeughersteller
Feste Anstellung
Top jobs
Schweiz

Tausende Sportbegeisterte erwartet Japan im Jahr 2020, wenn in Tokio die Olympischen Sommerspiele stattfinden. Und damit auch mehr internationale Flüge, die am Flughafen Haneda starten und landen. Doch was für die Tourismusindustrie des Landes gute Nachrichten bedeutet, macht anderen jetzt schon Sorgen. So etwa Tokios Gouverneur Naoki Inose. Er befürchtet, dass das Plus an Reisenden den Flughafen überfordert und so massive Verspätungen und Ausfälle zur Folge hat.

Doch Inose präsentierte in einem Fernsehauftritt auch schon eine Lösung. Er will einen Militärflughafen in einen von Militär und Zivilflugzeugen gemeinsam genutzten Airport umwandeln. Das entscheidet die Regierung Japans aber nicht alleine. Denn die Yokota Airbase, die Inose gerne umnutzen will, wird vom US-Militär genutzt. Und dieses wies eine entsprechende Anfrage schon vor einigen Jahren zurück.

Dringend nötig

Doch nun sei es einfach dringend nötig, findet der Gouverneur. «Es ist die einzige Lösung, die noch rechtzeitig umgesetzt werden kann.» Zwar überlege die Regierung, in Tokio Haneda eine fünfte Piste zu bauen, doch die sei niemals rechtzeitig fertig – und außerdem auch teuer. Yokota wäre optimal, findet Inose. Zunächst könne man den 45 Kilometer außerhalb von Tokio gelegenen Flughafen für zivile Privatjets nutzen, um dann schließlich auch den kommerziellen Betrieb aufzunehmen.

Falls der Gouverneur erneut eine Abfuhr der Amerikaner erhält, hat er aber noch einen Plan in der Hinterhand. Dieser zielt auf den untergenutzten Ibaraki-Flughafen in der Präfektur Ibaraki. Auch dieser wird von Militär und Zivilfliegern gleichzeitig genutzt und liegt nordöstlich der Hauptstadt.

Mehr zum Thema

Eine Boeing 767 von ANA (hier auf einem Archivbild aus dem Jahr 2012): Solch ein Flugzeug war nun in den Vorfall verwickelt.

Boeing 767 von ANA All Nippon Airways entgeht Kollision mit Cessna Citation

Tokio Sunset auf dem Shibuya Sky

Von Sushi bis Skytree: Die besten Tokio-Erlebnisse

Die längste Strecke je Land. Auf Platz 10:
Die Türkei mit Istanbul - Mexico City. 11.720 Kilometer (und 13,3 Stunden).

Die längsten Flugrouten ab Deutschland, der Schweiz und Co.

Airbus A350 von Japan Airlines: Die Fluglinie steht unter Beobachtung.

Japan Airlines erspart Reisenden U-Bahn-Fahrt mit Koffer

Video

So weist Lufthansa auf die Spielregeln hin: Neues Highspeed-Internet an Bord.
Erstmals hat ein Flugzeug von Lufthansa Passagiere regulär ans Ziel gebracht, in dem das neue Highspeed-Internet installiert ist. Wir waren an Bord und haben das neue Angebot getestet.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
vietnam airlines vn34 fuel dump load sheet 01
Eine falsche Beladung kann dazu führen, dass ein Flugzeug nicht rechtzeitig abheben kann. Der Ladesplan der Boeing 787 von Vietnam Airlines zeigt nun aber: Beim Vorfall am Flughafen München war dies nicht der Grund für das zu späte Abheben des Dreamliners.
Timo Nowack
Timo Nowack
Die stehen gebliebene Boeing 787 von Vietnam Airlines nach der Landung in München: Die Blackbox wird ausgewertet.
Die Boeing 787-9 von Vietnam Airlines hinterließ beim missglückten Start in München Spuren am Ende der Piste und setzte während der Rotation mit dem Heck auf. Das bestätigt nun die Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung. Die Ermittelnden untersuchen neben technischen und menschlichen Faktoren auch mögliche organisatorische Einflüsse.
Timo Nowack
Timo Nowack