Tiger Airways Australia Chef Andrew David an Bord des Erstfluges nach Sydney. Hier eröffnet die Airline eine neue Basis.

Wiedergeburt von Tiger Airways

Der australische Ableger der Airline galt nach dem Grounding als klinisch tot. Nun baut er Flotte und Streckennetz kräftig aus.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
HahnAir

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung
Etihad Job

First Officer A320

Abu Dhabi
Feste Anstellung
Etihad Airways
United Arab Emirates
Vollzeit
Top jobs

Die schlechteste Kundenzufriedenheit in Australien, der Entzug der Lizenz aufgrund von Sicherheitsmängeln und Millionenverluste. Viele sahen Tiger Airways Australia mit dem Grounding für immer erledigt. Nicht so der neue Chef Andrew David. Er trat an, um die Airline aus der Misere zu führen. Und diese Woche konnte er endlich auch bessere Neuigkeiten verkünden. Der Quartalsverlust konnte um 1,7 Millionen auf 18 Millionen Euro verringert werden. Bis Oktober sollen auch wieder die gleiche Anzahl von Flügen durchgeführt werden, wie vor dem Grounding. Nur eines fehlt noch: Die Fluggesellschaft wartet noch immer auf den Behördenentscheid, damit alle Restriktionen aufgehoben werden können.

Tiger Airways Australia arbeitet unter Hochdruck, um die frühere Unternehmensgrösse wieder zu erreichen. Dazu wurden das Kabinenpersonal um 100 Mitarbeiter aufgestockt und 30 neue Piloten rekrutiert. Mit zehn Airbus A320 verbindet die Fluglinie hauptsächlich von Melbourne aus Ziele im Inland. Ein elfter Airbus stösst neu zur Flotte um die Pünktlichkeit und betriebliche Sicherheit zu erhöhen. Chef David warnt aber vor zu hohen Erwartungen aufgrund des Überangebotes der Konkurrenten wie Jetstar, Qantas oder Virgin Australia. Gegenüber der australischen Zeitung Sydney Morning Herald kündigte er weitere Verluste an: «Das wird für uns alle finanziell schwierig. Unser Sprung in die Gewinnzone wird sich verzögern. Aber auch unsere Mitbewerber werden dies zu spüren bekommen.»

Tiger bleibt in Australien

Profitieren vom harten Konkurrenzkampf und Überangebot werden die Passagiere mit günstigen Tickets. Diese seien laut Andrew David bereits jetzt tiefer als noch vor einem Jahr. Wann unter diesen Umständen Gewinn eingeflogen werden kann, ist für David noch nicht ersichtlich. Die Besitzer in Singapur, darunter Singapore Airlines, antworteten auf diese Frage gemäss The Australian lapidar mit «sobald als möglich». David verspricht, dass Tiger bleiben wird: «Wir glauben an das Modell. Der Aufbau der Marke ist ein langfristiges Projekt.»

Mehr zum Thema

ticker-singapore-airlines

Singapore Airlines fordert offenbar mehr Einfluss bei Air India

ticker-singapore-airlines

Passagiere verklagen Singapore Airlines wegen Turbulenzen-Flug

ticker-singapore-airlines

Singapore Airlines erweitert Codeshare mit Lufthansa nach Kuala Lumpur

ticker-singapore-airlines

Australien genehmigt vorläufig engere Zusammenarbeit von Singapore Airlines und All Nippon Airway

Video

Die Notrutsche wird abtransportiert: Verzögerungen beim Abflug der Boeing 767 von Austrian Airlines.
Eine versehentlich ausgelöste Notrutsche sorgte bei einer Boeing 767 von Austrian Airlines in Montreal für Verspätung. Die Rutsche musste ausgebaut und die betroffene Tür gesperrt werden. Dadurch durften statt 209 nur noch 141 Passagiere mit nach Wien fliegen.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Flughafen Gander am 11. September 2001: 38 Großraumflugzeuge strandeten an dem kanadischen Airport.
Nach den Anschlägen vom 11. September 2001 sperrten die USA ihren Luftraum. Fast 240 Flugzeuge auf dem Weg ins Land konnten nicht mehr umkehren. Kanada nahm sie auf – und musste innerhalb weniger Stunden Zehntausende gestrandete Reisende unterbringen und versorgen.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
regent viceroy first flight
Der amerikanische Hersteller Regent will seine Seegleiter in Küstenregionen in aller Welt liefern. Jetzt hat das Bodeneffektfahrzeug Viceroy erstmals einen bemannten Flug absolviert. Und die Zulassung verläuft anders als bei einem Flugzeug.
Timo Nowack
Timo Nowack