Armee in Bangkok Archivbild): Auch der Luftverkehr ist betroffen.

Thailand erwartet Flughafen-Chaos

Die Armee hat in Thailand die Macht ergriffen und eine Ausgangssperre verhängt. Das trifft auch Reisende aus Europa. An Flughäfen gibt es lange Wartezeiten.

Top-Jobs

Smartline

Commander / First Officer Cessna Latitude C680A (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Smartline

Commander / First Officer Cessna C560XLS (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Smartline

Commander / First Officer Cessna 525 (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Interpersonal

Trainer (SFI/TRI/TRE, all genders)

Interpersonal trainerpool
Vollzeit
Hamburg
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt

Es ging schnell. Von einem Moment auf den anderen war am 22. Mai das Militär in Thailand an der Macht. Nachrichtensender sind seither nicht mehr zu empfangen, im Radio läuft Militär- statt Popmusik. Das berichten Twitterer. Umgehend führte die Junta auch eine landesweite Ausgangssperre ein, die von 22 bis 5 Uhr dauert. Auch Touristen sind davon betroffen. Sie dürfen in der Nacht ihre Hotels nicht verlassen, wie es in einer Mitteilung der Militärregierung heißt.

Immerhin: Wer ins Ausland fliegt oder von dort kommt, ist – noch – von der Sperre ausgeschlossen. Das garantierte das neue Regime. Doch das Deutsche Auswärtige Amt warnt: «Aufgrund der Ausgangssperre müssen Reisende spätestens um 22.00 Uhr am Flughafen eingetroffen sein.» Und das Schweizer Außenministerium schreibt: «Die Demonstranten haben angekündigt, den Zugang zu den Flughäfen und den Flugbetrieb nicht zu stören. Trotzdem können Behinderungen des (Luft-)Verkehrs nicht ausgeschlossen werden».

Mindestens vier Stunden zum Airport

Man solle seine Dokumente bereit halten und mindestens vier Stunden Fahrtzeit zum Flughafen einberechnen, heißt es auch in einer Mitteilung der Flughafenvereinigung Thailands. Es könne daher sein, dass es deutlich hektischer zugehe als sonst. Eine ganze Reihe Länder warnen ihre Reisenden sogar, den Flughafen trotz der Ausnahmeregelung nicht zu verlassen. Auch das dürfte zu vollen Wartehallen führen.

Die Fluggesellschaften haben bisher noch nichts unternommen. Bisher werden alle Thailand-Flüge nach Plan durchgeführt. Man beobachte aber die Situation. Einige Reiseveranstalter, darunter Tui, ermöglichen aber kostenlose Umbuchungen geplanter Thailand-Urlaube.

Mehr zum Thema

Lufthansa Cargo rechnet mit Wachstum und setzt auf Asien

Lufthansa Cargo rechnet mit Wachstum und setzt auf Asien

Platz 10: Moskau - St.Petersburg. 117 Flüge pro Tag.

Die zehn verkehrsreichsten Routen der Welt

Shanghai in China: Eines der Asien-Ziele von Lufthansa.

Asien-Flüge machen Lufthansa Sorgen - Strecken stehen auf Prüfstand

Ausgelöste Notrutsche: Der Flug fand nicht statt.

Frau aktiviert versehentlich Notrutsche - und alle steigen aus

Video

boeing 777 300 er jetairwass vt jeq
Mehr als sieben Jahre stand eine Boeing 777-300 ER der einstigen indischen Fluglinie am Flughafen Mumbai. Jetzt hat der Langstreckenjet von Jet Airways Indien verlassen - immer noch in der alten Lackierung.
Timo Nowack
Timo Nowack
De Havilland Canada Dash 8-400 von Air Uniqon: Die Flüge werden von Avanti Air durchgeführt.
Die Erwartungen waren groß, die Nachfrage offenbar zu klein. Air Uniqon hat ihre Verbindung zwischen Friedrichshafen und Düsseldorf nach gut einem halben Jahr eingestellt. Für die virtuelle deutsche Airline wird nun der Winter zur entscheidenden Bewährungsprobe.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Airbus A350 F bei den Bodenschwingungstests: Der Flieger wird kräftig durchgeschüttelt.
Vor dem Einsatz muss ein neues Flugzeug zahlreiche Erprobungen bestehen. Airbus hat nun die Bodenvibrationstests des A350 F abgeschlossen. Sie liefern wichtige Erkenntnisse über das Schwingungsverhalten des Frachters und bilden die Grundlage für die Flugerprobung.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin