Flieger von Thai: Die Airline ist bald in Wien zu sehen.

VereinbarungThai Airways und Airbus arbeiten bei Wartung zusammen

Thai Airways macht Ernst in Sachen Sicherheit. Gemeinsam mit Airbus will die Fluggesellschaft eine moderne Wartungseinrichtung in Thailand gründen.

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Es war ein heftiger Rüffel. 2015 ermahnten die EU und die USA Thailands Luftfahrtbehörde. Die Airlines im Land seien nicht mehr sicher. Ihnen drohte die schwarze Liste. Etwas später folgte dieselbe Warnung von der Internationalen Luftfahrtorganisation Icao. Seither hat sich viel getan. Aber nicht genug. Erst im November beschwerte sich die Icao, Thailand arbeite nicht schnell genug an der Behebung von Mängeln.

Nationalairline Thai International Airways nahm alle Warnungen ernst – und arbeitet ernsthaft daran, das Problem des Expertenmangels und der teils bemängelten Ausbildung des Personals anzugehen. Dazu passt auch eine Ankündigung, dass die Fluggesellschaft nun gemeinsame Sache mit Airbus macht.

Neue Einrichtung bauen

Airbus und Thai Airways wollen in Zukunft eine enge Zusammenarbeit bei Wartung und Instandhaltung eingehen. Eine entsprechende Absichtserklärung haben beide Unternehmen am Mittwoch (8. März) in Bangkok unterzeichnet. Dabei geht es darum, den Bau einer Wartungseinrichtung am U-Tapao International Airport nahe Bangkok zu prüfen. Diese solle eine der modernsten Einrichtungen dieser Art in der Region Asien/Pazifik werden, heißt es in einer Medienmitteilung.

Sie solle eine große Zahl verschiedener Flugzeugtypen aufnehmen können und mit der neuesten Digitaltechnologie ausgestattet werden, um den Wartungsprozess zu beschleunigen und gleichzeitig genauer zu gestalten. Zusätzlich soll die Einrichtung auch einen Training-Center bieten, in dem thailändische aber auch ausländische Fachkräfte ausgebildet werden. Kürzlich hatte Airbus ein ähnliches Projekt in Abu Dhabi mit Etihad angekündigt.

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