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American Airlines

Techniker finden 14 Kilo Kokain in Flugzeugrumpf

Bei der Wartung entdeckte ein Techniker von American Airlines an der Rumpfunterseite etwas Ungewöhnliches. Das aus Kolumbien kommende Flugzeug wurde zum Drogenschmuggel missbraucht.

Tulsa Sheriff's Office

Drogenpakete: Diese Päckchen waren in der Nähe des Bugfahrwerks der Boeing 757 versteckt.

Bei einer Routineuntersuchung machte ein Flugzeugtechniker von American Airlines im Wartungszentrum von Tulsa eine abenteuerliche Entdeckung. Bei der Arbeit an der Rumpfunterseite in der Nähe des Bugfahrwerks bemerkte er, dass Isolierungsmaterial irgendwie anders aussah als normal. Er sah genauer hin und entdeckte dabei sieben ziegelsteinförmige Pakete.

Der Techniker rief die Polizei, die schließlich bestätigte: Es handelte sich um Kokain im Wert von mehreren Hunderttausend Dollar. Laut dem Sheriff’s Office von Tulsa soll es sich um rund 14 Kilogramm Rauschgift gehandelt haben. Wegen der großen Menge geht man davon aus, dass ein Drogenkartell die Hände mit im Spiel hat. Das letzte nicht-amerikanische Ziel des Fliegers: Bogota in Kolumbien.

Bogota-Miami

American Airlines bestätigte den Vorfall auf Anfrage von aeroTELEGRAPH. «Unser Sicherheitsteam arbeitet eng mit den Behörden zusammen, um den Vorfall zu untersuchen», so die Airline. Bei der Wartung habe es sich um eine ganz normale Untersuchung gehandelt.

Die Boeing 757 war am Sonntag (29. Januar) von Bogota nach Miami geflogen und hätte dort gewartet werden sollen. Weil die Techniker in Florida bereits beschäftigt waren, flog die Maschine weiter nach Tulsa. Die Drogen befinden sich nun bei der Betäubungsmitteleinheit der Polizei von Miami, die den Fall weiter untersuchen wird.



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