Airbus und MTU gründen Gemeinschaftsunternehmen für Wasserstoff-Brennstoffzellenantrieb
Die beiden Unternehmen wollen ihre Zusammenarbeit beim emissionsfreien Fliegen vertiefen und ein Gemeinschaftsunternehmen zur Entwicklung und Vermarktung eines vollelektrischen Wasserstoff-Brennstoffzellenantriebs gründen. Die neue Gesellschaft von Airbus und MTU Aero Engines soll 2027 ihre Arbeit aufnehmen, vorbehaltlich der erforderlichen Genehmigungen. Ziel ist es, die Entwicklung, Erprobung und Zertifizierung eines Brennstoffzellen-Antriebssystems für künftige Verkehrsflugzeuge zu beschleunigen. Airbus bringt seine Erfahrung im Flugzeugbau sowie bei Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologien ein, während MTU seine Kompetenzen bei Triebwerksentwicklung, Integration, Zertifizierung und Wartung beisteuert. Langfristig soll der Antrieb den Weg für ein wasserstoffbetriebenes Verkehrsflugzeug ebnen und einen wichtigen Beitrag zur klimaneutralen Luftfahrt leisten.
MTU wartet seit zehn Jahren GTF-Triebwerke von Pratt & Whitney
Der Triebwerkshersteller blickt auf zehn Jahre Instandhaltung der GTF-Triebwerke von Pratt & Whitney zurück. Seit dem Start 2016 hat er seine Kapazitäten deutlich ausgebaut und betreibt heute ein internationales Wartungsnetzwerk. Neben dem Standort Hannover von MTU Aero Engines erfolgen Arbeiten auch bei EME Aero, einem Gemeinschaftsunternehmen mit Lufthansa Technik, sowie bei MTU Maintenance Zhuhai gemeinsam mit China Southern. Insgesamt entfällt rund ein Drittel aller weltweiten GTF-Instandhaltungen auf diese Standorte.