Airbus A340 von Swiss: Der Kritiker wünscht sich auf neuere Modelle.

BulgariSwiss muss wütenden Chef von Luxus-Firma besänftigen

Der Chef der Luxusgüter-Firma Bulgari kritisierte die Schweizer Lufthansa-Tochter öffentlich mit scharfen Worten. Besonders ärgert er sich über Stornierungen.

Top-Jobs

IFFD Flugdienste

Piloten/ First Officer (m/w/d)

IFFD GmbH
Graz/Klagenfurt
Feste Anstellung
NCC-Betrieb
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Flight Operations Officer in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Compliance Monitoring Manager – Flight Operations

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs

Er sieht seine hohen Anspräche mitnichten erfüllt: Jean-Christophe Babin ist Chef des italienischen Unternehmens Bulgari, das mit Luxusgütern wie Schmuck, Uhren, Parfüm und Lederwaren handelt. Und Babin ist wütend auf die Schweizer Lufthansa-Tochter Swiss.

Babin teilte in einem Post beim Karrierenetzwerk Linkedin kräftig gegen die Fluglinie aus. Darüber berichtet die schweizerische Handelszeitung, die den später gelöschten Beitrag per Screenshot sicherte. Der Manager schrieb, Swiss-Fluggäste seien «Geiseln der Inkompetenz und Arroganz». Die Fluggesellschaft sei eine der teuersten der Welt, wenn nicht sogar die teuerste, man bekäme bei ihr aber nur durchschnittlichen Service, alte Flugzeuge - wie beispielsweise Airbus A340 - und schlechtes Essen, kritisierte Babin.

Ärger über stornierte Flüge

Besonders ärgert sich der Manager über kurzfristig stornierte Flüge ohne eine schnelle Alternative - und das trotz seines Senator-Status, wie er argumentiert. Auch schildert er ein Erlebnis seiner Frau, die durch eine Flugstreichung von Swiss einen Arbeitstag verloren habe. «Eine totale Schande für die Fluggesellschaft», findet der Firmenchef.

Er bilanziert: «Wenn sich Bulgari so verhalten würde, wäre das Unternehmen in Schwierigkeiten». Swiss sei mittlerweile gleich schlimm wie der Billigflieger Easyjet, so Babin. Das Airline-Geschäft sei das einzige, in dem Inkompetenz nicht bestraft werde.

Auch andere Uhren-Manager unzufrieden

Zur Einordnung: In der monatlichen Auswertung des Luftfahrtdaten-Anbieters OAG zu Flugstreichungen lag Swiss im August 2024 weltweit auf Rang 85 mit 2 Prozent gestrichenen Flügen. Bei der On-time Performance, also der Pünktlich mit 15 Minuten Toleranz, erreichte die Schweizer Fluglinie Rang 83 mit 62,6 Prozent pünktlichen Flügen.

Babin erhielt bei Linkedin derweil Rückendeckung von anderen Managern. Einer der Uhrenmarke Breguet beschwerte sich, Swiss habe seinen Sitzplatz doppelt verkauft. Ein Vertreter des Uhrengeschäftes Watchmakers United schrieb: «Mercedes, Apple, Swiss. Die Liste der großen Unternehmen, die in letzter Zeit wegen schlechten Kundendiensts im Rampenlicht stehen, ist lang. Das Lustige daran ist, dass sie alle kommunizieren, wie sie den besten Service für die anspruchsvollen Kunden von heute bieten.»

Swiss äußert sich nicht öffentlich

Swiss versucht laut Handelszeitung, den wütenden Bulgari-Chef zu beruhigen, äußert sich aber öffentlich nicht zu der Kritik. «Wir machen grundsätzlich keine Aussagen zu unseren Kundinnen und Kunden ohne deren Einverständnis», so eine Swiss-Sprecherin.

Mehr zum Thema

Für sie schuf die Airline  einen eigenen Duft.

Neue First-Class-Sitze machen Airbus A330 von Swiss vorn zu schwer

Swiss setzt auch weiterhin auf Air Baltic - mit bis zu sechs Flugzeugen

Swiss setzt auch weiterhin auf Air Baltic - mit bis zu sechs Flugzeugen

Economy Class im Airbus A350 von Lufthansa: Wer wenig zahlt, hat gratis nicht viel Auswahl.

Lufthansa-Gruppe wird bei Economy-Light-Reisenden auf der Langstrecke strenger

airbus a350 swiss 58

Swiss schickt ihre Airbus A350 im Sommer nach Nizza

Video

Airbus A350 von Finnair: Bald eigen Musik an Bord.
Die veränderte Kundenstruktur bringt eine stärkere Markenpositionierung als finnische Airline. Komponist Lari Porra schuf für Finnair eine Klangwelt, die finnische Landschaften und das Reisegefühl musikalisch erlebbar machen soll. So klingt sie.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
pab wingair fujairah airbus a320 neo acj
Bei Airbus in Toulouse ist ein frisch produzierter A320 Neo zu erspähen, dessen Lackierung deutlich macht: Er wird in die Vereinigten Arabischen Emirate gehen. Allerdings nicht zu einer Airline.
Timo Nowack
Timo Nowack
airbus a380 qantas sao paolo
Ein Airbus A380 der australischen Airline hat einen Flug nach Brasilien absolviert, der nicht zum Linienflugprogramm von Qantas gehört. Das sorgte für zwei Premieren. Nun gibt es Gerüchte, dass ein Superstar den Superjumbo gemietet haben soll.
Timo Nowack
Timo Nowack