Swiss- und Austrian-Flieger: Gemeinsam gegen Etihad.

Neue DestinationenSwiss erklärt Etihad den Krieg

Die Lufthansa-Tochter Swiss baut ihr Regionalnetz massiv aus – mit mehr als 20 neuen Strecken. Sie will so Etihad Regional in Bedrängnis bringen.

Top-Jobs

LBV Logo

Sachbearbeiter:in Betriebssicherheit

Schönefeld (bei Berlin)
Feste Anstellung
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

VIP Flight Attendant (f/m/d) (full time)

Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
LBV Logo

Sachbearbeiter:in Luftaufsicht, Erlaubnisse

Schönefeld (bei Berlin)
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
LBV Logo

Sachbearbeiter:in örtliche Luftaufsicht (2 Stellen)

Feste Anstellung
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Schönefeld (bei Berlin)

Die Swiss selbst spricht von einer «neuen Ära». Am Montag will sie nicht nur Neuerungen zum Essenskonzept auf den Europastrecken bekannt geben und ihre Pläne mit den eben bestellten Airbus A320 Neo näher erläutern, sondern vor allem auch einen massiven Ausbau des Streckennetzes verkünden. Sie selbst spricht von «zahlreichen neuen Destinationen».

Das ist untertrieben. Die Swiss plant offenbar die Zahl der Destinationen in Europa um die Hälfte aufzustocken. Insider sprechen von rund dreißig neuen Strecken. 22 neue Ziele sollen ab Zürich bedient werden, rund ein halbes Dutzend neue ab Genf. Einige allerdings werden nur saisonal angeflogen.

Es geht darum, Etihad zu schaden

Die Swiss war für eine Stellungnahme bisher nicht erreichbar. Neu wird sie aber etwa acht Mal pro Woche Zürich mit Göteborg verbinden. Und Genf saisonal mit Korfu. Eine weitere bestätigte neue Route ist Lugano - Genf. Ab März wird die Schweizer Airline sie drei Mal täglich mit einer Dash 8 von AUA bedienen. Dies schreibt das Fachportal CH Aviation. Bislang flog Etihad Regional exklusiv drei Mal. Zu den neuen Destinationen sollen zudem auch Dresden, Leipzig, Riga oder Toulouse gehören.

Die Schweizer Nationalairline erklärt Etihad und Etihad Regional damit offen den Krieg. Es geht nicht mehr darum, wirklich nur Strecken mit klarem Potenzial anzubieten. Es geht vor allem darum, Etihad zu schaden. Darum, wer den längeren Atem hat.

Noch weitere Dash 8 von AUA?

Begonnen hatte das Spiel im Juni noch sanft. Die Swiss gab damals bekannt, eine Dash 8 von ihrer Schwester Austrian Airlines zu leasen. Die fliegt damit die Strecke Zürich - Lugano, damit die Swiss nicht mehr auf die langjährige Partnerin Darwin setzen muss, die inzwischen zu Etihad Regional mutierte.

Später gab die Swiss bekannt, weitere drei Dash 8 von AUA anzumieten. Ob es wirklich bei vier Maschinen bleibt ist fraglich. Kenner können sich gut vorstellen, dass nächstes Jahr weitere zwei Dash 8 von AUA zur Flotte stoßen.

Mehr zum Thema

Ryanair Malta Air Boeing 737-800 Landung

Können Sie diese Falschaussagen über die Luftfahrt aufdecken?

Flieger von Air Canada: Kanada erlebt einen Tourismusboom.

USA sind out - noch nie gab es so viele Flüge aus Europa nach Kanada

Die Golden Gate Bridge am Eingang der San Francisco Bay: Beide Flughäfen in der Nähe.

Sommerflaute: Nachfrage für Flüge zwischen Europa und USA erholt sich kaum

Platz 7: Barcelona
55 Millionen (+10,3 Prozent vs. 2023, +4,4 Prozent vs. 2019)

Europas beliebteste Flugrouten im Sommer 2025

Video

Zwei der drei Löschfahrzeuge am Flughafen St. Helena: Weil alle Fahrzeuge defekt sind, darf der Flughafen kein Flüge mehr abfertigen.
Die Atlantikinsel St. Helena ist aktuell nicht mehr per Flugzeug erreichbar. Alle drei Fahrzeuge der Flughafenfeuerwehr sind defekt. Wann der Flugverkehr wieder starten kann, ist unklar.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Airbus A350 von Air France nach der Landung in Abidjan: Die Passagiere konnten das Flugzeug über Treppen verlassen.
Kleiner Fehler mit großer Wirkung: Ein Airbus A350 von Air France bog nach der Landung in Abidjan falsch ab und blieb stecken. Er musste aufwändig geborgen werden.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Tu-214 in einer Halle: S7 Airlines steht kurz vor der Bestellung von 100 Exemplaren.
Russlands Fluglinien brauchen dringend neue Flugzeuge. Die beiden größten des Landes, Aeroflot und S7 Airlines, reagieren nun mit Großbestellungen - sie wollen 190 Tupolev Tu-214 und Yakovlev MS-21 ordern.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies