Beklebung der Boeing 777-300 ER von Swiss mit der Aero-Shark-Folie: Insgesamt ...

Aero SharkSwiss lässt erstmals Fluggäste im 777-Hai abheben

Eine Boeing 777-300 ER der Schweizer Fluglinie absolviert den ersten Linienflug mit nachempfundener Haihaut. Für Lufthansa Technik ist es ein letzter, wichtiger Test.

Top-Jobs

k5 logo

Captain A320 (m/w/d)

K5-Aviation GmbH
München, Hamburg, Stuttgart
Feste Anstellung
Business Aviation
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
logo-gi-group

Teamleiter (gn) am Flughafen Hamburg

Hamburg
Feste Anstellung
Gi Group Recruiting
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair Logo

Kapitän C680A (all genders) mit Zusatzaufgaben

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair Logo

Deputy Continuing Airworthiness Manager (all genders)

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

Flug LX64 von Zürich nach Miami am Freitag (14. Oktober) ist ein ganz besonderer. Er hob um 13:39 Uhr am größten Schweizer Airport ab - als erster Passagierflug mit nachempfundener Haihaut. Denn die eingesetzte Boeing 777-300 ER von Swiss mit dem Kennzeichen HB-JNH trägt eine Oberflächenbeschichtung namens Aero Shark.

Rumpf und Triebwerksgondeln des Flugzeugs wurden mit rund 950 Quadratmetern einer durchsichtigen Folie in mehr als 2500 Einzelteilen versehen, um strömungseffiziente Eigenschaften von echter Haihaut nachzubilden. Mikroskopisch kleinen Rippen - den sogenannten Riblets - verringern dabei den Reibungswiderstand des Flugzeugs.

Sprit- und CO2-Ersparnis im Visier

«In Strömungssimulationen wurde dadurch bereits ein Einsparpotenzial von etwas mehr als einem Prozent für diesen Flugzeugtyp ermittelt», erklärt Lufthansa Technik. Dei Lufthansa-Tochter hat Aero Shark zusammen mit dem Chemiekonzern BASF entwickelt.

Aero-Shark-Stücke für die Boeing 777. Bild: Swiss

Die ersten Linienflüge der HB-JNH dienen nun dazu, dieses Einsparpotenzial im realen Flugbetrieb zu überprüfen. Reduziert Aeroshark den Reibungswiderstand wirklich wie erwartet um ein Prozent und den Kraftstoffverbrauch in derselben Größenordnung, würde die einzelne Boeing 777-300 ER laut Lufthansa Technik jährlich rund 400 Tonnen Kerosin und mehr als 1200 Tonnen Kohlendioxid einsparen.

Pläne für Swiss und Lufthansa Cargo

Die Aero-Shark-Modifikationen der HB-JNH begannen bereits Ende August und gipfelte am 8. und 9. September in mehreren Prüfflügen. Dabei musste detailliert nachgewiesen werden, dass die Änderungen keinerlei negative Auswirkungen auf die Betriebssicherheit und das Handling der Boeing 777 hat.

Sobald die Einsparpotenziale im realen Flugbetrieb validiert worden sind, soll Aero Shark flächendeckend bei den übrigens elf Boeing 777 von Swiss sowie den Boeing 777 F von Lufthansa Cargo angebracht werden. Zudem hofft Lufthansa Technik auf externe Kunden.

Fotos und ein Video in der oben stehenden Bildergalerie zeigen, wie die Boeing 777 Aero Shark erhält.

Mehr zum Thema

Flugzeughersteller an Lufthansas Haihaut interessiert

Flugzeughersteller an Lufthansas Haihaut interessiert

Boeing 777 von Swiss: Die Schweizer Lufthansa-Tochter ...

Swiss stattet ihre Boeing 777 mit Haifischhaut aus

Boeing 777 F von Lufthansa Cargo: Werden ab 2022 mit der Haihaut-Technologie ausgestattet.

Lufthansa Technik wird zum Fischhauthändler

ticker-boeing-1

Boeing liefert im März weniger Flugzeuge aus

Video

Absturzstelle: Hier prallte der Jet ins Gebirge.
Der Absturz von Flug MU5735 beschäftigt Ermittlungsbehörden seit mehr als vier Jahren. Jetzt deuten neue Daten darauf hin, dass es im Cockpit der Boeing 737 von China Eastern Airlines vor dem Crash zu einem Kampf um die Kontrolle kam.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
Der Moment vor der Berührung: Die Boeing 767 von United fliegt extrem niedrig an.
Eine Boeing 767 von United Airlines ist bei der Landung in Newark extrem tief geflogen. Neue Videoaufnahmen zeigen nun von außen, wie das Hauptfahrwerk den Lastwagen auf der Autobahn berührte.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Moment der Kollision: Zum Glück verletzte sich der Fahrer nur leicht.
Eine Boeing 767 von United Airlines berührte beim Anflug in Newark einen Lastwagen und einen Lichtmast. Flug UA169 landete dennoch sicher. Brisant: Weder Cockpit noch Flugsicherung registrieren die Kollision zunächst.
Laura Frommberg
Laura Frommberg