Airbus A340 von Swiss: Öfters über den Südatlantik nach Brasilien.

Swiss vervielfacht Brasilien-Angebot

Die Schweizer Nationalairline erhöht die Frequenzen auf der Strecke zwischen Zürich nach São Paulo massiv - allerdings erst nach der Fußball-WM.

Top-Jobs

bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Hahnair Logo

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung

Traumhaft. Das ist wohl das Adjektiv, das die Swiss-Manager für die Strecke zwischen Zürich und São Paulo verwenden. Gemäß früheren Aussagen des Lateinamerika-Verantwortlichen erreicht die Schweizer Fluglinie nach Brasilien eine durchschnittliche Auslastung von rund 90 Prozent. Die Route ist damit die beste im ganzen Langstreckennetz - vor denjenigen nach New York, Johannesburg und Tokio.

Die Swiss erhöhte darum die Frequenzen zwischen Zürich und São Paulo in den letzten Jahren laufend. Doch nun baut sie auf einen Schlag massiv aus - von sieben auf bis zu elf wöchentliche Frequenzen. Zum kommenden Winterflugplan – also per 27. Oktober – fügt die Schweizer Nationalairline drei neue Flüge zwischen Zürich und São Paulo hinzu. Zwischen dem 9. November und dem 4. Januar 2015 kommt dann gar noch ein zusätzlicher hinzu.

Saisonal die Flüge aufgestockt

Die Swiss erhöht damit die Kapazitäten auf ihren Brasilienflügen im Winter um 43 Prozent oder 657 wöchentliche Sitze. In der Hochsaison über Weihnachten beträgt das Plus 57 Prozent oder 876 Sitze. «Die Nachfrage ist für São Paulo im Winter-Halbjahr aus der Schweiz heraus höher als im Sommer, deshalb haben wir entsprechend reagiert und saisonal die Flüge aufgestockt», bestätigt eine Sprecherin den Ausbau gegenüber aeroTELEGRAPH.

Doch warum tut die Swiss das erst im Winter, wo doch ab Juni die Fußball-WM in Brasilien stattfindet? «Wir konzentrieren uns nicht nur auf einzelne Events, sondern auch auf die generelle Markt-Entwicklung», so die Sprecherin. Fakt sei, dass die Auslastung nach São Paulo gut sei.

Künftig mit der Boeing 777?

Nicht nur zusätzliche Flüge sind eine Option für die Swiss. 2016 bekommt die Fluglinie ihre ersten Boeing 777-300ER. Die Maschine bietet gegenüber dem bisher eingesetzten A340-300 mit 365 Plätzen eine fast zwei Drittel höhere Kapazität. Ob die größeren Jets nach São Paulo eingesetzt werden, will die Swiss jedoch noch nicht sagen. «Es ist viel zu früh, darüber eine konkrete Aussage zu machen. Unser Streckennetz beinhaltet mehrere Destinations-Kandidaten für eine Boeing 777 in der Zukunft, darunter nicht nur São Paulo», so die Sprecherin.

Mehr zum Thema

Emirates und Dubai: Zwei Schwergewichte der Luftfahrt, die zuletzt Passagiereinbrüche verzeichneten.

Wer zählt am meisten Passagiere?

ticker-atc

Europas Luftverkehr erreicht erneut Rekordniveau: 37.640 Flüge an einem Tag

Airbus A330 von Sir Lankan Airlines in Colombo: Die Fluglinie will mehr Langstreckenjets.

Sri Lankan Airlines will forsch wachsen - doch es fehlen Flugzeuge

Ryanair: Wie viele Flugzeuge hat die Airline-Gruppe?

Können Sie diese Falschaussagen über die Luftfahrt aufdecken?

Video

Ex-Swissair-Sprecher Urs Peter Naef: «»
Als die Nachricht vom Absturz vor Halifax eintraf, war das Krisenhandbuch der Swissair-Kommunikationsabteilung noch nicht fertig. Medienverantwortlicher Urs Peter Naef musste improvisieren - und zugleich die Angehörigen vor aufdringlichen Medien schützen. Seine wichtigste Lehre aus der Katastrophe: «Steh zu dem, was passiert ist, und zeig Flagge.»
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier
Kälin
Mit der Rückkehr der Angehörigen aus Kanada war die Arbeit für die Swissair längst nicht beendet. Persönliche Gegenstände mussten zurückgegeben, Gedenkveranstaltungen organisiert und Familien weiter begleitet werden. Der Ehemalige Finanzchef Walter Kälin blickt auf die Herausforderungen zurück – und erklärt, wie die Erfahrungen von damals die heutige Krisenbetreuung prägen
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier
Ex-Swissair-Personalchef Matthias Mölleney zum Unglück von Flug SR1111: «...»
Als Flug SR111 von Swissair vor Halifax abstürzte, war Matthias Mölleney erst seit 95 Tagen Personalchef der Airline. Plötzlich musste er die Angehörigen und Mitarbeitenden betreuen und zugleich den Flugbetrieb aufrechterhalten. Fast drei Jahrzehnte später erinnert er sich an die schwersten Tage seiner Karriere – und an die Lehren für das spätere Grounding.
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier