C-Series in den Farben der Swiss: Die Schweizer haben Appetit auf mehr.

Swiss: Große C-Series statt Airbus?

In rund einem Jahr bekommt die Schweizer Airline die neuen Jets von Bombardier. Doch sie denkt bereits weiter - an vergrößerte Versionen der C-Series.

Top-Jobs

IFFD Flugdienste

Piloten/ First Officer (m/w/d)

IFFD GmbH
Graz/Klagenfurt
Feste Anstellung
NCC-Betrieb
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Flight Operations Officer in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Compliance Monitoring Manager – Flight Operations

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs

Harry Hohmeister kommt ins Schwärmen, wenn er von der C-Series spricht. «Das Flugzeug bringt hohe Einsparungen beim Kerosinverbrauch und bei den Betriebskosten», erklärte der Swiss-Chef diese Woche in einem Interview mit der kanadischen Zeitung La Presse. Davon werde man noch 25 Jahre lang profitieren können. Und nebenher besitze der neue Jet von Bombardier auch einen ganz anderen Vorteil. «Die C-Series hilft uns das Lärmniveau weiter zu verringern», so Hohmeister. In Zürich toben seit Jahren heftige Diskussionen um die Lärmemissionen.

Die Swiss bestellte dreißig CS100, die kürzeste Variante der C-Series bei Bombardier. Und sie sicherte sich Optionen auf dreißig weitere Flieger. Die ersten Exemplare werden nach aktuellem Stand voraussichtlich ab Anfang 2015 in Zürich eintreffen. Doch damit scheint die Schweizer Nationalairline noch nicht genug zu haben. «Wenn die Maschine so gut ist, wie Bombardier verspricht, dann wäre eine CS500 oder CS900 vernünftig für uns», so Hohmeister, der auch im Vorstand der Lufthansa sitzt.

Bombardier plant erst zwei Varianten, aber...

Derzeit bietet der kanadische Flugzeughersteller die C-Series nur in zwei Grundvarianten an. Neben der CS100 mit 110 bis 125 Sitzplätze gibt es noch die CS300 mit 135 bis 160 Sitzplätzen. Für diese größere Variante interessierte sich die Swiss bereits früher. Doch nun geht das Interesse offenbar noch weiter. Vergrößerte Varianten seien sehr interessant und böten gegenüber den aktuellen Airbus-Modellen in der Flotte Vorteile, so Hohmeister.

Während die CS100 (Swiss-Plan: 125 Plätze) die Avro RJ100 Jumbolino (97 Sitze) ersetzen, könnte die Optionen mehrheitlich für den Kauf von CS300 verwendet werden. Die wären zum Ersatz der A319 (108 bis 138 Plätze) oder der A320 (136 bis 168 Sitze) geeignet. Und eine CS500 oder CS700/900 könnte dann gar die A321 (176 bis 200 Plätze) ersetzen. Das ist freilich noch ein Gedankenspiel. Bombardier ließ bisher neben CS100 und CS300 nur die Namen CS500 und CS900 schützen.

Mehr zum Thema

Ryanair Malta Air Boeing 737-800 Landung

Können Sie diese Falschaussagen über die Luftfahrt aufdecken?

Flieger von Air Canada: Kanada erlebt einen Tourismusboom.

USA sind out - noch nie gab es so viele Flüge aus Europa nach Kanada

Die Golden Gate Bridge am Eingang der San Francisco Bay: Beide Flughäfen in der Nähe.

Sommerflaute: Nachfrage für Flüge zwischen Europa und USA erholt sich kaum

Platz 7: Barcelona
55 Millionen (+10,3 Prozent vs. 2023, +4,4 Prozent vs. 2019)

Europas beliebteste Flugrouten im Sommer 2025

Video

ilyushin il 114 300 kaelte
Das neue russische Turboprop-Flugzeug wird in den eisigen Bedingungen des Fernen Ostens dringend benötigt - auch von Polar Airlines. Doch dafür ist noch eine Anpassung an der Ilyushin Il-114-300 nötig.
Timo Nowack
Timo Nowack
wizz air airbus a321 neo madeira
Es kommt zwar immer wieder vor, dass Flugzeuge aufgrund starker Winde nicht direkt auf Madeira landen können. Die Passagiere eines Wizz-Air-Fluges aus Wien erlebten nun aber eine besondere Warteschleifen-Odyssee.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
airbus a321 lr etihad airways dus
Der Krieg im Nahen Osten sorgt für massive Einschränkungen im Luftverkehr. Auch in Deutschland, der Schweiz und Österreich sitzen daher Flugzeuge von Golfairlines fest. Welche Jets von Emirates, Qatar Airways und Co. an welchen Flughäfen stehen.
Timo Nowack
Timo Nowack