C-Series in den Farben der Swiss: Die Schweizer haben Appetit auf mehr.

Swiss: Große C-Series statt Airbus?

In rund einem Jahr bekommt die Schweizer Airline die neuen Jets von Bombardier. Doch sie denkt bereits weiter - an vergrößerte Versionen der C-Series.

Top-Jobs

LBV Logo

Sachbearbeiter:in Betriebssicherheit

Schönefeld (bei Berlin)
Feste Anstellung
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

VIP Flight Attendant (f/m/d) (full time)

Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
LBV Logo

Sachbearbeiter:in Luftaufsicht, Erlaubnisse

Schönefeld (bei Berlin)
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
LBV Logo

Sachbearbeiter:in örtliche Luftaufsicht (2 Stellen)

Feste Anstellung
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Schönefeld (bei Berlin)

Harry Hohmeister kommt ins Schwärmen, wenn er von der C-Series spricht. «Das Flugzeug bringt hohe Einsparungen beim Kerosinverbrauch und bei den Betriebskosten», erklärte der Swiss-Chef diese Woche in einem Interview mit der kanadischen Zeitung La Presse. Davon werde man noch 25 Jahre lang profitieren können. Und nebenher besitze der neue Jet von Bombardier auch einen ganz anderen Vorteil. «Die C-Series hilft uns das Lärmniveau weiter zu verringern», so Hohmeister. In Zürich toben seit Jahren heftige Diskussionen um die Lärmemissionen.

Die Swiss bestellte dreißig CS100, die kürzeste Variante der C-Series bei Bombardier. Und sie sicherte sich Optionen auf dreißig weitere Flieger. Die ersten Exemplare werden nach aktuellem Stand voraussichtlich ab Anfang 2015 in Zürich eintreffen. Doch damit scheint die Schweizer Nationalairline noch nicht genug zu haben. «Wenn die Maschine so gut ist, wie Bombardier verspricht, dann wäre eine CS500 oder CS900 vernünftig für uns», so Hohmeister, der auch im Vorstand der Lufthansa sitzt.

Bombardier plant erst zwei Varianten, aber...

Derzeit bietet der kanadische Flugzeughersteller die C-Series nur in zwei Grundvarianten an. Neben der CS100 mit 110 bis 125 Sitzplätze gibt es noch die CS300 mit 135 bis 160 Sitzplätzen. Für diese größere Variante interessierte sich die Swiss bereits früher. Doch nun geht das Interesse offenbar noch weiter. Vergrößerte Varianten seien sehr interessant und böten gegenüber den aktuellen Airbus-Modellen in der Flotte Vorteile, so Hohmeister.

Während die CS100 (Swiss-Plan: 125 Plätze) die Avro RJ100 Jumbolino (97 Sitze) ersetzen, könnte die Optionen mehrheitlich für den Kauf von CS300 verwendet werden. Die wären zum Ersatz der A319 (108 bis 138 Plätze) oder der A320 (136 bis 168 Sitze) geeignet. Und eine CS500 oder CS700/900 könnte dann gar die A321 (176 bis 200 Plätze) ersetzen. Das ist freilich noch ein Gedankenspiel. Bombardier ließ bisher neben CS100 und CS300 nur die Namen CS500 und CS900 schützen.

Mehr zum Thema

Ryanair Malta Air Boeing 737-800 Landung

Können Sie diese Falschaussagen über die Luftfahrt aufdecken?

Flieger von Air Canada: Kanada erlebt einen Tourismusboom.

USA sind out - noch nie gab es so viele Flüge aus Europa nach Kanada

Die Golden Gate Bridge am Eingang der San Francisco Bay: Beide Flughäfen in der Nähe.

Sommerflaute: Nachfrage für Flüge zwischen Europa und USA erholt sich kaum

Platz 7: Barcelona
55 Millionen (+10,3 Prozent vs. 2023, +4,4 Prozent vs. 2019)

Europas beliebteste Flugrouten im Sommer 2025

Video

Die Fokker 50 nach der Notlandung: Niemand kam bei dem Unglück ums Leben.
In Somalia musste eine Fokker 50 notlanden. Dabei ist das Flugzeug von Starsky Aviation über die Piste hinausgeschossen und am Strand zum Stillstand gekommen. Verletzt wurde niemand.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Zwei der drei Löschfahrzeuge am Flughafen St. Helena: Weil alle Fahrzeuge defekt sind, darf der Flughafen kein Flüge mehr abfertigen.
Die Atlantikinsel St. Helena ist aktuell nicht mehr per Flugzeug erreichbar. Alle drei Fahrzeuge der Flughafenfeuerwehr sind defekt. Wann der Flugverkehr wieder starten kann, ist unklar.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Airbus A350 von Air France nach der Landung in Abidjan: Die Passagiere konnten das Flugzeug über Treppen verlassen.
Kleiner Fehler mit großer Wirkung: Ein Airbus A350 von Air France bog nach der Landung in Abidjan falsch ab und blieb stecken. Er musste aufwändig geborgen werden.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies