Der Superjet von Yakutia Airlines: In keinem guten Zustand.

Yakutia AirlinesSuperjet-Fahrwerk nach Landung zerstört

Ein Superjet 100-95 von Yakutia Airlines hat eine Landung im Osten Russlands nicht heil überstanden. Eis und eine Kante im Boden könnten dabei eine Rolle gespielt haben.

Top-Jobs

Goldeck Logo

Kapitän Pilatus PC-12NGX (f/m/d)

Goldeck-Flug Gesellschaft m.b.H.
Vollzeit
Top jobs
Wien / Wiener Neustadt
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Sparfell Logo

Captain/First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

SPARFELL Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Vienna
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Pilatus Logo

Mechaniker Flugzeugkomponenten (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller

Bruchlandung am Flughafen Yakutsk: In der Nacht vom 9. auf den 10. Oktober ist ein Sukhoi Superjet 100-95 von Yakutia Airlines nach der Landung gegen 3.20 Uhr Ortszeit über den regulären Teil der Piste hinausgeschossen. Das Hauptfahrwerk der Maschine brach zusammen. Das Flugzeug mit der Kennung RA-89011 war aus Ulan-Ude gekommen.

Laut Angaben der Luftfahrtbehörde Rosaviatsia befanden sich fünf Crew-Mitglieder und 87 Passagiere an Bord. Yakutia Airlines selber sprach von fünf Besatzungsmitgliedern sowie von 91 Flugästen, inklusive fünf Kindern. Die Insassen verließen den Flieger über Notrutschen. Vier wurden wegen kleinerer Blessuren medizinischen behandelt.

Eis und Abbruchkante?

Der Flugzeughersteller Sukhoi Civil Aircraft erklärte, Grund für den Unfall sei laut ersten Erkenntnissen nicht die technische Funktionsfähigkeit des Jets gewesen, sondern «externe Faktoren». Russische Behörden untersuchen den Vorfall nun. Laut einem Informanten der Nachrichtenagentur Tass könnte Eis auf der Piste könnte eine Rolle gespielt haben.

Das auf Luftfahrtzwischenfälle spezialisierte Portal Aviation Herald berichtet, der Superjet sei auf einen Pistenbereich geraten, der für Arbeiten gesperrt gewesen sei. Dabei habe eine Kante im Boden zu dem Fahrwerkschaden geführt. Auch ein bei Youtube aufgetauchtes Video zeigt eine Abbruchkante in der Nähe des Flugzeuges. Rumpf und Triebwerke der Maschine wurden durch den Kontakt zum Boden ebenfalls in Mitleidenschaft gezogen. Der Flughafen Yakutsk stoppte nach dem Vorfall für mehrere Stunden den Betrieb.

Sehen Sie Fotos und Videos zu dem Zwischenfall in der oben stehenden Bildergalerie.

Mehr zum Thema

Sukhoi Superjet von Yakutia Airlines: Oft am Boden.

Auch Yakutia beklagt sich über Superjet

ticker-russland

Russland erhöht Finanzierung für Leasing heimischer Flugzeuge deutlich

Tu-214 und drei Mann im Cockpit: S7 Airline könnte deswegen einen Deal platzen lassen.

Auftrag von S7 Airlines für 100 Tupolev Tu-214 wackelt

Antonov An-2 einer Feuerwehreinheit zur Waldbrandbekämpfung: Angetrieben von einem Neunzylinder-Sternmotor.

Wie Russland darum ringt, die Antonov An-2 noch lange in der Luft zu halten

Video

Der Airbus A350-1000 ULR mit der Kennung F-WULR ist um 10:43 Ortszeit zum ersten Mal auf australischem Boden gelandet.
Ohne Passagiere, aber mit über tausend Sensoren an Bord, ist der erste Airbus A350-1000 ULR für Qantas Project Sunrise in Melbourne gelandet. Der Testjet legte die Strecke von Toulouse in nicht ganz 20 Stunden zurück, noch in unlackierter Green Livery.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Die VA-1X von Vertical Aerospace: Zeigte in Farnborough, was sie kann.
Elektrische Senkrechtstarter gelten als eines der Zukunftsthemen der Luftfahrt. Auf der Farnborough Airshow demonstrierte Vertical Aerospace eindrucksvoll die Fähigkeiten seines Prototyps. Bis Passagiere regelmäßig mit Evtols fliegen, dürfte allerdings noch einige Zeit vergehen.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Airbus A340-300 von Mahan Air bei der Landung im Jemen: Der Airport ist seit zehn Jahren gesperrt.
Ein Airbus A340 von Mahan Air weicht auf einen seit über zehn Jahren gesperrten Flughafen aus, nachdem Regierungstruppen die Landebahn in Sanaa beschossen haben. Die Regierung hat den gesamten Luftverkehr ausgesetzt.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies