Sukhoi Superjet 100: Ab Juni nach Deutschland.

Superjet kommt nach Deutschland

Aeroflot schickt den Sukhoi Superjet 100 ab Juni nach Dresden. Es ist erst die zweite Destination des Fliegers in Westeuropa.

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Luftfahrt

Auf gute Nachrichten ist der russische Flugzeugbauer dringend angewiesen. Seit dem Absturz einer Maschine bei einem Demonstrationsflug in Indonesien Anfang März mit 45 Toten, liegt ein Schatten über dem Superjet-100-Programm von Sukhoi. Der achte Flieger des Typs in der Flotte von Aeroflot habe den Erstflug im Linieneinsatz am 25. Mai erfolgreich abgeschlossen, teilte Sukhoi deshalb kürzlich per Medienmitteilung mit. Die Maschine mit der Immatrikulation RA-89006 sei ohne Probleme von Moskau nach Kasan und zurück geflogen. Auch einen Namen hat der achte Superjet der russischen Nationalairline schon. Er wurde nach dem hoch dekorierten sowjetischen Militärpiloten Ewgenij Barabasch benannt.

Die Flieger aus russischer Produktion sind bereits regelmässig im Einsatz. Aeroflot fliegt mit ihnen ab Moskau zu zwölf Zielen im Inland: Er steuert die Städte Astrachan, Kasan, Nischni Nowgorod, Nischnekamsk, Nischnewartowsk, Orenburg, Perm, Samara, Sankt Petersburg, Tscheljabinsk, Ufa und Wolgograd an. Daneben fliegt Aeroflot mit dem Superjet in die ukrainischen Städte Charkiw, Donezk, Dnipropetrowsk und Odessa, sowie ins weißrussische Minsk, ins litauische Vilnius, ins polnische Krakau sowie in die bulgarische Hauptstadt Sofia und in die rumänische Hauptstadt Bukarest.

Mittwochs und sonntags

Bislang war Kopenhagen die einzige Liniendestination, welche die Russen mit dem Sukhoi-Flieger bedienten. Nun kommt eine zweite hinzu, wie Russian Aviation meldet. Ab Sonntag (3. Juni) fliegt die Airline immer mittwochs und sonntags um 15.40 Uhr ab Moskau Scheremetjewo mit dem neuen Flieger nach Dresden.

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