Hotel (Symbolbild): In Nanjing ist darüber ein Streit zwischen Lufthansa und den Crews ausgebrochen.

Kritik an HotelStreit um Lufthansa-Flüge nach Nanjing doch nicht ausgeräumt

Airline und Crews schienen sich bei der Unterbringung in Nanjing geeinigt zu haben. Doch nun verlängert Lufthansa den Aufenthalt sogar noch - und der Ärger ist zurück.

Top-Jobs

Hahnair

Kapitän C680A (all genders) mit Zusatzaufgaben

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair

Deputy Continuing Airworthiness Manager (all genders)

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Aero Bildungs Logo

Ausbilder / Technischer Trainer (m/w/d) für Fluggerätelektronik / Avionik / Cat B2 – Luftfahrttechnik

AERO-Bildungs GmbH
Oberpfaffenhofen
Feste Anstellung
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

Eigentlich schien eine Lösung gefunden worden zu sein. Die Besatzungen der Lufthansa-Flüge nach Nanjing werden bei der Übernachtung in der chinesischen Stadt seit vergangenem Wochenende statt im Haupt- im Nebenflügel des Hotels untergebracht. Der genüge den eigenen Sicherheitsstandards, erklärte die Fluggesellschaft danach gegenüber den Mitarbeitenden. Auch die Crews hätten das bestätigt.

Zuvor hatten Flugbegleiter und Piloten von Lufthansa sich über das wegen Corona vom chinesischen Saat bestimmte Hotel in Nanjing beklagt. Es entspreche nicht den Mindeststandards bei Hygiene, Ausstattung und Sicherheit. Doch um die gefundene Lösung gibt es bereits wieder Streit. Denn wie ein internes Schreiben zeigt, das aeroTELEGRAPH vorliegt, hat Lufthansa die Zeit vor Ort verlängert - von einer Nacht auf 43 Stunden.

Crews müssen im Hotelzimmer bleiben

Am Anfang seien 40 bis 199 Stunden im Raum gestanden. Die Vertretung der Flugbegleiter will das nicht hinnehmen und hat Widerstand angekündigt. Denn während des Aufenthalts in China können die Crews das Hotel gar nicht verlassen. Sie müssen wegen der Vorschriften zu Covid-19 die ganze Zeit im Hotelzimmer bleiben, das von vielen gerade in Bezug auf die Sicherheit als ungenügend eingestuft wird.

Die Vertreter der Flugbegleiter wollen die Sache nun beobachten und sich überlegen, wie sie handeln wollen. Beim letzten Flug habe es einen außerordentlich hohen Krankenstand gegeben. Ein Zeichen dafür, wie wenig Lust auf eine Übernachtung in Nanjing besteht.

Mehr zum Thema

Nanjing: Wegen der Pandemie können die Crews in der chinesischen Stadt derzeit das Hotel nicht verlassen.

Lufthansa-Crews schockiert über Unterkunft in China

Flugbegleiter von Lufthansa: In Delhi verbleiben nur 32 Angestellte.

Lufthansa kündigt drei von vier Mitarbeitenden in Delhi

Coronatest: Für Reisen nach China braucht es ihn zwei Mal.

China lässt Fluggäste mehrmals testen

Jens Ritter: «Wir werden den kompletten Onboard-Service erneuern – von Zwei-Sterne-Menüs in der First Class bis hin zu drei warmen Mahlzeiten in der Economy.»

«Wir wollen Premium-Airline Nummer eins in Europa werden»

Video

Rundflug zur Aero Friredrichshafen: Blick auf die Insel Mainau
Auf der Aero Friedrichshafen wurden die Flugzeuge ausgestellt und bewegten sich nicht – außer das von Alpen Air. Die kleine deutsche Airline hobab und zeigt, wie sich die Allgemeine Luftfahrt wirklich anfühlt. Ein kurzer Flug, der lange im Kopf bleibt.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
TV-Bericht über den Zwischenfall: Drei Verletzte.
Flughafen Araxos
Die Taufe einer Boeing 737 Max von Tuifly wird jäh unterbrochen: Kurz vor Beginn der Zeremonie bricht eine Treppe am griechischen Flughafen Araxos zusammen. Mehrere Menschen stürzen, drei von ihnen müssen ins Krankenhaus.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Bildschirmfoto 2026-05-01 um 164538
Am Flughafen São Paulo-Congonhas kamen eine landende Boeing 737 und eine startende Embraer E2 sich extrem nahe, so nahe, dass das Kollisionswarnsystem Alarm schlug. Der Jet von Gol und der Jet von Azul näherten sich entlang der Piste bis auf 22 Meter an.
Laura Frommberg
Laura Frommberg