Hotel (Symbolbild): In Nanjing ist darüber ein Streit zwischen Lufthansa und den Crews ausgebrochen.

Kritik an HotelStreit um Lufthansa-Flüge nach Nanjing doch nicht ausgeräumt

Airline und Crews schienen sich bei der Unterbringung in Nanjing geeinigt zu haben. Doch nun verlängert Lufthansa den Aufenthalt sogar noch - und der Ärger ist zurück.

Top-Jobs

bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Hahnair Logo

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung

Eigentlich schien eine Lösung gefunden worden zu sein. Die Besatzungen der Lufthansa-Flüge nach Nanjing werden bei der Übernachtung in der chinesischen Stadt seit vergangenem Wochenende statt im Haupt- im Nebenflügel des Hotels untergebracht. Der genüge den eigenen Sicherheitsstandards, erklärte die Fluggesellschaft danach gegenüber den Mitarbeitenden. Auch die Crews hätten das bestätigt.

Zuvor hatten Flugbegleiter und Piloten von Lufthansa sich über das wegen Corona vom chinesischen Saat bestimmte Hotel in Nanjing beklagt. Es entspreche nicht den Mindeststandards bei Hygiene, Ausstattung und Sicherheit. Doch um die gefundene Lösung gibt es bereits wieder Streit. Denn wie ein internes Schreiben zeigt, das aeroTELEGRAPH vorliegt, hat Lufthansa die Zeit vor Ort verlängert - von einer Nacht auf 43 Stunden.

Crews müssen im Hotelzimmer bleiben

Am Anfang seien 40 bis 199 Stunden im Raum gestanden. Die Vertretung der Flugbegleiter will das nicht hinnehmen und hat Widerstand angekündigt. Denn während des Aufenthalts in China können die Crews das Hotel gar nicht verlassen. Sie müssen wegen der Vorschriften zu Covid-19 die ganze Zeit im Hotelzimmer bleiben, das von vielen gerade in Bezug auf die Sicherheit als ungenügend eingestuft wird.

Die Vertreter der Flugbegleiter wollen die Sache nun beobachten und sich überlegen, wie sie handeln wollen. Beim letzten Flug habe es einen außerordentlich hohen Krankenstand gegeben. Ein Zeichen dafür, wie wenig Lust auf eine Übernachtung in Nanjing besteht.

Mehr zum Thema

Nanjing: Wegen der Pandemie können die Crews in der chinesischen Stadt derzeit das Hotel nicht verlassen.

Lufthansa-Crews schockiert über Unterkunft in China

Flugbegleiter von Lufthansa: In Delhi verbleiben nur 32 Angestellte.

Lufthansa kündigt drei von vier Mitarbeitenden in Delhi

Coronatest: Für Reisen nach China braucht es ihn zwei Mal.

China lässt Fluggäste mehrmals testen

Boeing 777-9 von Lufthansa (Rendering): Die große Version der Passagiervariante der 777X.

Lufthansa plant den Sommer 2027 lieber ohne die Boeing 777X

Video

Airbus A350 F Erstflug in Toulouse: Der Frachter war vier Stunden in der Luft.
Vier Stunden, 220 Gigabyte Daten und ein Start ohne elektronische Schutzfunktionen: Der Airbus A350 F ist zum ersten Mal geflogen. Was die Crew testete und was den Frachter besonders macht.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
airbus a350 f erstflug 01
Am Dienstag ist der Airbus-A350-Frachter zum ersten Mal abgehoben. Ende 2027 will der Flugzeugbauer den ersten A350 F aus der Serienproduktion ausliefern. Zwei Kunden kommen für die Premiere infrage.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Timo Nowack
Timo Nowack
Ex-Swissair-Sprecher Urs Peter Naef: «»
Als die Nachricht vom Absturz vor Halifax eintraf, war das Krisenhandbuch der Swissair-Kommunikationsabteilung noch nicht fertig. Medienverantwortlicher Urs Peter Naef musste improvisieren - und zugleich die Angehörigen vor aufdringlichen Medien schützen. Seine wichtigste Lehre aus der Katastrophe: «Steh zu dem, was passiert ist, und zeig Flagge.»
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier