Ausbau in MoskauStreit um dritte Piste in Scheremetjewo

Eigentlich soll der Flughafen Moskau-Scheremetjewo bald einen dritten Runway bekommen. Doch der Zeitplan gerät in Gefahr: Betreiber und Bauunternehmen streiten um viel Geld.

Top-Jobs

Goldeck Logo

Kapitän Pilatus PC-12NGX (f/m/d)

Goldeck-Flug Gesellschaft m.b.H.
Vollzeit
Top jobs
Wien / Wiener Neustadt
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Sparfell Logo

Captain/First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

SPARFELL Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Vienna
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation

Pünktlich zur nächsten Fußball-WM soll der Airport Moskau-Scheremetjewo eine dritte Start- und Landebahn bekommen. Stattliche 420 Millionen Euro soll die Erweiterung bis 2017 kosten, doch die Bauarbeiten stocken. Der staatliche Flughafenbetreiber droht mit der Beendigung der Zusammenarbeit mit Bauunternehmen Inzhtransstroy, weil dieses die Arbeiten nicht weiterführt. Laut Moscow Times sind derzeit keinerlei Arbeiter oder Equipment des Unternehmens am Flughafen. 

Inzhtransstroy verteidigt sich: Seit Anfang des Jahres sei kein Geld mehr geflossen. Daher sei eine Weiterführung der Bauarbeiten nicht möglich, erklärte ein Unternehmenssprecher. Man wisse aber nichts davon, dass der Staat drohe, die Zusammenarbeit zu beenden.

Kapazitätserweiterung auf 48,5 Millionen

Derzeit werden an Russlands zweitgrößtem Flughafen Scheremetjewo 33,5 Millionen Passagiere im Jahr abgefertigt. Durch die Erweiterung soll die Kapazität auf 48,5 Millionen Passagiere gesteigert werden. Ob nun der Zeitplan bis 2017 eingehalten werden kann, ist fraglich.

Video

Canadair CL-415 beim Wasser tanken: Das Flugzeug ist Teil des EU-Katastrophenschutzes.
Während in Frankreich, Spanien und Italien Zehntausende vor den Flammen fliehen, mobilisiert die EU ihre Löschflugzeugflotte Resc EU. Doch die Maschinen sind im Schnitt über 30 Jahre alt. Ersatz ist bereits bestellt, kommt aber erst 2028.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Der Airbus A350-1000 ULR mit der Kennung F-WULR ist um 10:43 Ortszeit zum ersten Mal auf australischem Boden gelandet.
Ohne Passagiere, aber mit über tausend Sensoren an Bord, ist der erste Airbus A350-1000 ULR für Qantas Project Sunrise in Melbourne gelandet. Der Testjet legte die Strecke von Toulouse in nicht ganz 20 Stunden zurück, noch in unlackierter Green Livery.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Die VA-1X von Vertical Aerospace: Zeigte in Farnborough, was sie kann.
Elektrische Senkrechtstarter gelten als eines der Zukunftsthemen der Luftfahrt. Auf der Farnborough Airshow demonstrierte Vertical Aerospace eindrucksvoll die Fähigkeiten seines Prototyps. Bis Passagiere regelmäßig mit Evtols fliegen, dürfte allerdings noch einige Zeit vergehen.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin