Airbus A380 von Lufthansa: Am Sonntag starten die Flugzeuge wie geplant.

Sonntag ohne StreikStreikpause bei Lufthansa trotz verhärteter Fronten

Am Sonntag wird nicht mehr gestreikt. Doch die Auseinandersetzung zwischen Lufthansa und Gewerkschaft Vereinigung Cockpit geht weiter. Die Streikpause dürfte nur temporär sein.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
HahnAir

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung
Etihad Job

First Officer A320

Abu Dhabi
Feste Anstellung
Etihad Airways
United Arab Emirates
Vollzeit
Top jobs

Drei Tage lang hat ein Teil der Lufthansa-Piloten nun seine Arbeit niedergelegt. Und auch am Samstag wird weiter gestreikt. Am Sonntag (27. November) jedoch, wird der Flugbetrieb erstmals wieder normal stattfinden. Dies verkündete am Freitagabend (25. November) jedenfalls die Gewerkschaft Vereinigung Cockpit.

Gleichzeitig warnte die Vertretung der Piloten aber. Man gebe die Streikpause «unabhängig von der fehlenden Bereitschaft der Lufthansa» bekannt. Auch im Falle einer Fortsetzung von Arbeitskampfmaßnahmen in der kommenden Woche gelte, dass man sie mindestens 24 Stunden im Voraus ankündigen werde. Das klingt nicht wie eine Ansage zur Deeskalation.

Lohnangebot erhöht...

Das Management von Lufthansa hatte kurz zuvor eine Kompromisslösung vorgestellt. Es hat der Vereinigung Cockpit angeboten, bis 2021 rund 330 Passagierflugzeuge – davon etwa 100 Langstreckenflugzeuge – zu «an heutigen Niveaus angelehnten Vergütungsbedingungen in den Flugbetrieben des sogenannten Konzerntarifvertrags» zu betreiben. Die gelte aber nur dann, wenn man eine Modernisierung der Tarifverträge akzeptiere.

Zudem will die Führung des Konzerns Piloten von Lufthansa, Lufthansa Cargo und Germanwings eine Einmalzahlung in Höhe von 1,8 Monatsgehältern gewähren. Hinzu kommt eine Lohnerhöhung in zwei Schritten um 4,4 Prozent. Zuvor war eine einmalige Lohnerhöhung von 2,5 Prozent angeboten worden. Die Vereinigung Cockpit dagegen fordert eine Lohnnachzahlung von 3,66 Prozent pro Jahr seit 2012.

... oder doch nicht?

Die Vereinigung Cockpit tut das Angebot von Lufthansa als kalten Kaffee ab. «Das veröffentlichte Maßnahmenpaket der Lufthansa zu einer Gesamtlösung entspricht vollumfänglich einem bereits vor über zwei Monaten in einem offenen Brief an die Mitarbeiter bekannt gemachtem Vorschlag», so die Gewerkschaft. Das Management fordere weiterhin eine Nullrunde für sechs Jahre und weitere Zugeständnisse der Piloten. Das sei «kein Versuch zu Ergebnissen zu kommen, sondern ein PR-Schachzug». Es ist also wohl auch kommende Woche wieder mit Streiks zu rechnen.

[poll id="15"]

Mehr zum Thema

Flugzeuge von Emirates und Lufthansa: Nur eine von beiden Airlines hat Grund zur Freude.

Lufthansa kritisiert zusätzliche Verkehrsrechte für Emirate: «Bundesregierung schießt zu viele Eigentore»

Airbus A330 von Discover Airlines: Das Flugzeug ist der erste Airbus, der mit Aeroshark nachgerüstet wird.

Dieser Airbus wird gesharkt: In Dresden bekommt erstmals ein Airbus A330 die sparsame Haifischhaut

Boeing 737 Max 8 am Flughafen Neapel: Während der Schließung weicht die Airline nach Salerno aus.

Ein Monat ohne Flüge: So reagieren die Airlines auf die Sperrung von Neapel

Bilder von Gästen des Swiss-Crewhotels: Die Airline zieht aus.

«Hier waren wir zu optimistisch»: Swiss zieht nach monatelanger Kritik aus Ekel-Hotel in Miami aus

Video

Mann auf dem Vorfeld in Paris: Mitarbeitende des Airports konnten ihn stoppen.
Ein Mann ist am Flughafen Paris-Charles de Gaulle offenbar durch die Sicherheitsbarrieren gelangt und bis aufs Vorfeld vorgedrungen. Flughafenmitarbeiter verfolgten ihn mit einem Dienstfahrzeug und konnten ihn stoppen.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
Die Notrutsche wird abtransportiert: Verzögerungen beim Abflug der Boeing 767 von Austrian Airlines.
Eine versehentlich ausgelöste Notrutsche sorgte bei einer Boeing 767 von Austrian Airlines in Montreal für Verspätung. Die Rutsche musste ausgebaut und die betroffene Tür gesperrt werden. Dadurch durften statt 209 nur noch 141 Passagiere mit nach Wien fliegen.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Flughafen Gander am 11. September 2001: 38 Großraumflugzeuge strandeten an dem kanadischen Airport.
Nach den Anschlägen vom 11. September 2001 sperrten die USA ihren Luftraum. Fast 240 Flugzeuge auf dem Weg ins Land konnten nicht mehr umkehren. Kanada nahm sie auf – und musste innerhalb weniger Stunden Zehntausende gestrandete Reisende unterbringen und versorgen.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies