Letzte Aktualisierung: um 21:54 Uhr
Partner von  

Burundi

Streckenrechte wegen fehlender Business Class entzogen

Die Behörden von Burundi entzogen Jambojet die Erlaubnis, zwischen Nairobi und Bujumbura zu fliegen. Der Grund: Die Billigairline bietet keine Business Class an, in der Staatsangestellte reisen könnten.

Jambojet

Dash 8 von Jambojet: Nicht gut genug für Burundis Staatsdiener.

Am 13. September kam das Okay aus Burundi. Jambojet erhielt die Erlaubnis, ab dem 7. November die Strecke Nairobi – Bujumbura zu bedienen. Doch als die Billigtochter von Kenya Airways den Flug auch wirklich aufnehmen wollte, traf eine neue Nachricht der burundischen Regierung ein. Plötzlich sagte sie Nein.

Was war passiert? Transportminister Jean-Bosco Ntunzwenimana schrieb verärgert an Jambojet: «Ich möchte Sie informieren, dass unsere hohen Staatsdiener vorzugsweise via Nairobi in die Welt reisen und mit einer Business Class bedient werden sollten, die ihrem Status entspricht». Das kann die kenianische Billigairline aber nicht bieten. Ihre Bombardier Dash 8-Q400 besitzen keine Geschäftsreiseklasse, sondern lediglich einige Reihen mit etwas mehr Beinfreiheit.

Unmöglich für Jambojet

Dem Wunsch der Regierung von Burundi kann Jambojet also gar nicht nachkommen. Und so wird die Strecke Nairobi – Bujumbura nun nur an gewissen Tagen von Kenya Airways selbst angeboten.



Die Redaktion behält sich das Recht vor, Kommentare zu moderieren und zu kürzen. Kritische Diskussionen sind willkommen. Beschimpfungen oder Kommentare mit rassistischem, sexistischem, themenfremdem, rein politischem, beleidigendem oder rein polemischem Inhalt hingegen werden entfernt. Es besteht kein Recht auf Veröffentlichung. Über die Entscheide der Moderatoren wird keine Korrespondenz geführt.