Ein Bild vom Flughafen Frankfurt 2008: Die Star Alliance ist schon lange da.

Einziger Sitz SingapurStar Alliance verlässt Frankfurt 2024 ganz

Nach 24 Jahren: Die Airline-Allianz, zu der auch Lufthansa gehört, schließt ihren Sitz in Frankfurt im kommenden Jahr ganz. Wichtige Fragen lässt Star Alliance offen.

Top-Jobs

AMX Support

Lizenzierter Fluggerätmechaniker / Certifying Staff B1/B2 (m/w/d)

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
AMX Support

Flugzeug Mechaniker

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
AMX Support

LAGER MITARBEITER (m/w/d) – Luftfahrt

Oberpfaffenhofen / Flughafen München (EDMO)
AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugelektriker (a)

Vollzeit
Pilatus Flugzeugwerke AG
Flugzeughersteller
Feste Anstellung
Top jobs
Schweiz

Air Canada, Lufthansa, SAS, Thai Airways und United Airlines gründeten im Jahr 1997 die Star Alliance. Bei der Zeremonie stellten die Fluggesellschaften mit fünf Flugzeugen, je eins von jeder Airline, einen fünfzackigen Stern auf am Flughafen Frankfurt. Dort ließ das schnell wachsende Bündnis sich im Jahr 2000 dann auch mit seinem Sitz nieder.

Von den 26 Fluglinien, die heute Mitglied der Star Alliance sind, gehören mit Lufthansa, Swiss, Austrian und Brussels alleine vier zur Lufthansa Group. Die Verbindung zu Deutschland und Frankfurt war daher lange stark - doch seit 2021 bröckelt sie.

Mietvertrag in Frankfurt läuft aus

Damals prüfte Star Alliance, noch unter Chef Jeffrey Goh, einen Umzug. London wurde als möglicher neuer Standort gehandelt, es gab auch Spekulationen über Los Angeles, Zürich und Brüssel. Doch gegen den Abzug aus Frankfurt gab es Widerstand, unter anderem aus der Politik und vom Flughafenbetreiber Fraport. So entschied sich das Bündnis für einen anderen Weg - einen Doppelstandort mit Büros in Frankfurt und in Singapur.

Doch 2024 wird die Allianz ihre Zelte in Frankfurt ganz abbrechen. Wie aeroTELEGRAPH aus verlässlicher Quelle erfuhr, läuft der Mietvertrag für die Büroräume der Star Alliance am Flughafen Frankfurt Ende März 2024 aus. Das Unternehmen setzt dann ganz auf Singapur.

Star Alliance setzt ganz auf Singapur

Auf Anfrage von aeroTELEGRAPH erklärte Star Alliance, die mittlerweile von Theo Panagiotoulias geführt wird, die meisten Schlüsselfunktionen seien bereits in dem asiatischen Stadtstaat angesiedelt. Singapur habe sich «als erfolgreicher Hauptsitz für unser Team erwiesen», erklärt die Allianz in ihrer schriftlichen Stellungnahme.

Die Konsolidierung der Aktivitäten an einem Standort werde es möglich machen, «unsere Geschäftsprozesse weiter zu straffen und zu vereinfachen», heißt es. Damit werde man die Star Alliance agiler und effizienter zu machen. «Die Übertragung der Funktionen wird bis zum Ende des 1. Quartals 2024 abgeschlossen sein», schreibt Star Alliance.

Wichtige Fragen bleiben unbeantwortet

Während die Allianz mit diesem Statement den Abzug aus Frankfurt nach 24 Jahren bestätigt, bleiben wichtige Fragen offen. Was geschieht mit den verbliebenen Mitarbeitenden in Frankfurt nach Ende März 2024? Es sollen weniger als zehn sein. Haben oder werden sie Angebote erhalten, nach Singapur zu wechseln? Was geschieht mit dem in Deutschland gemeldeten Unternehmen, das offiziell Star Alliance Services GmbH heißt? All das wollte aeroTELEGRAPH wissen. Star Alliance ging nicht auf diese Fragen ein.

Mehr zum Thema

Deutsche Bahn und Star Alliance: Interzonale Partner.

Star Alliance will in Partnerschaft mit Deutscher Bahn investieren

Airbus A320 Neo von SAS: Die Airline wechselt das lager.

SAS verlässt Star Alliance und bandelt mit Air France-KLM an

Airbus A320 von Austrian Airlines: Star Alliance baut ein zweites Standbein auf.

Star Alliance bestätigt Teilabzug aus Frankfurt

Gulfstream G550 MSA über dem Meer (Montage): Singapur setzt auf den US-Flieger.

Singapur will mit drei Gulfstream G550 die eigene Lebensader schützen

Video

Die Landung der saudischen Boeing 787 in Funchal: ungewöhnlicher Gast auf Madeira.
Langstreckenjets sind am Flughafen von Madeira seltene Gäste. Nun gab es eine Premiere: Eine Boeing 787 der saudischen Regierung landete in Funchal. An Bord sollen sich Mitglieder der Königsfamilie befunden haben.
Redaktion
fedex express boeing 777 f rosie
Der Flughafen Memphis trägt nun den Namen von Fedex-Gründer Frederick Wallace Smith. Die erste Landung nach der Umbenennung absolvierte eine Boeing 777 F mit ganz besonderer Bemalung.
Timo Nowack
Timo Nowack
iberia sonnenfinsternis
Die Sonnenfinsternis hielten die Menschen an vielen Orten in Europa in Atem. Iberia beobachtete sie von einem Airbus A321 XLR aus - und hielt das im Video fest.
Timo Nowack
Timo Nowack