Flieger von Brussels Airlines: Der Staat arbeitet an Rettungs-Szenarien.

Belgische Lufthansa-TochterStaatshilfen oder Verstaatlichung bei Brussels Airlines?

Lufthansa will in Deutschland und den Heimatländern ihrer Töchter Staatshilfe. In Belgien wird sogar eine Wieder-Verstaatlichung von Brussels Airlines zum Thema.

Top-Jobs

IFFD Flugdienste

Piloten/ First Officer (m/w/d)

IFFD GmbH
Graz/Klagenfurt
Feste Anstellung
NCC-Betrieb
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Flight Operations Officer in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Compliance Monitoring Manager – Flight Operations

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs

Dass die Lufthansa-Gruppe sich auch in den Heimatländern ihrer Töchter um Staatshilfe bemüht, gab der Konzern bereits kurz nach Ausbruch der Krise bekannt. Inzwischen wird alles konkreter. Wie die Nachrichtenagentur Reuters berichtet, verhandelt Lufthansa selbst mit der deutschen Regierung unter anderem über eine Minderheitsbeteiligung. Dabei soll es um mehrere Milliarden Euro gehen.

In der Heimat der Tochter Brussels Airlines will man offenbar noch mehr. Wie der Fernsehsender LN24 berichtet, arbeitet eine Gruppe aus Experten der Nationalbank Belgiens, des Staatsfonds von Wallonien und der Staatsholding des Königreichs an verschiedenen Rettungsplänen. Dabei spielen die Vertreter von Banque Nationale de Belgique, Société Régionale d’Investissement de Wallonie, Société Fédérale de Participations et d’Investissement offenbar auch eine Wieder-Verstaatlichung der nationalen Fluggesellschaft durch.

Auch in der Schweiz gab es Rufe nach Verstaatlichung

Brussels Airlines selbst will Gerüchte über eine Re-Nationalisierung nicht kommentieren, bestätigt aber auf Anfrage von aeroTELEGRAPH, dass man mit der belgischen Regierung – wie viele andere Airlines weltweit auch – über Unterstützung spreche. Die Lufthansa-Tochter war schon vor der Corona-Krise finanziell angeschlagen. 2019 flog sie einen Verlust von 40,6 Millionen Euro und ein bereinigtes Betriebsergebnis von minus 25,9 Millionen ein.

Der Ruf nach der Verstaatlichung einer Lufthansa-Tochter wurde auch in der Schweiz schon laut. Ein Politiker der zwar wirtschaftsliberalen, aber rechtspopulistischen Partei SVP forderte, dass die Schweiz die Swiss zurückkaufen soll. Geschäftsführer Thomas Klühr erteilte solchen Plänen aber eine klare Absage. Nur als Teil der Lufthansa-Gruppe habe man überhaupt so erfolgreich werden können, wie man ist – und der Schweiz jährlich einiges an Steuern abliefern können.

Mehr zum Thema

Brussels' Flieger mit belgischen Speziallackierungen: Auch sie bleiben am Boden.

Brussels Airlines unterbricht den Flugbetrieb

Flieger von Brussels Airlines: Bald mit anderem Namen unterwegs?

Brussels Airlines plant Stellenabbau

Flieger von Brussels Airlines in Brüssel: Zuwenig ausgelastet.

Nur ein Platz pro Flug bringt Brussels Airlines Geld

ticker-lufthansa

Lufthansa schickt Airbus A340 im Auftrage der deutschen Bundesregierung nach Muscat

Video

Boeing 777 von Emirates in Dubai: Der Betrieb wurde kurzzeitig gestoppt.
Einen großen Teil ihres Streckennetzes will die Golfairline wieder bedienen – auch Ziele wie Frankfurt, München oder Zürich. Doch ein Drohneneinschlag beim Flughafen Dubai International führte zu einem kurzfristigen Stopp aller Flüge von Emirates. Die Folge sind mitunter große Verspätungen.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
ilyushin il 114 300 kaelte
Das neue russische Turboprop-Flugzeug wird in den eisigen Bedingungen des Fernen Ostens dringend benötigt - auch von Polar Airlines. Doch dafür ist noch eine Anpassung an der Ilyushin Il-114-300 nötig.
Timo Nowack
Timo Nowack
wizz air airbus a321 neo madeira
Es kommt zwar immer wieder vor, dass Flugzeuge aufgrund starker Winde nicht direkt auf Madeira landen können. Die Passagiere eines Wizz-Air-Fluges aus Wien erlebten nun aber eine besondere Warteschleifen-Odyssee.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies