Ein A220 von Air Canada: Die kanadische Airline darf keine Flugzeugkäufe stornieren.

Milliardenschweres HilfspaketStaat steigt bei Air Canada ein

Die kanadische Regierung unterstützt die Nationalairline mit mehreren Milliarden. Air Canada muss im Gegenzug Bedingungen erfüllen - die mitunter auch Airbus und Boeing helfen.

Top-Jobs

sunny cars

Customer Service Expert (m/w/d)

München / Remote
Feste Anstellung
Autovermietung
Sunny Cars
Deutschland
30 - 40 Stunden
Top jobs
IFFD Flugdienste

Piloten/ First Officer (m/w/d)

IFFD GmbH
Graz/Klagenfurt
Feste Anstellung
NCC-Betrieb
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Flight Operations Officer in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs

Lange wurde über das Hilfspaket verhandelt. Jetzt steht es. 5,9 Milliarden kanadische Dollar (umgerechnet 3,4 Milliarden Euro) schwer ist die Staatshilfe, die Air Canada zur Unterstützung in der Corona-Krise bekommt. Dies gab Kanadas Finanzministerin Chrystia Freeland am Montagabend (12. April) bekannt.

Für etwa 500 Millionen Dollar kauft der Staat Aktien der angeschlagenen Airline. Er bekommt dafür einen Anteil von rund sechs Prozent. Der Rest der Hilfen besteht aus Krediten, die Air Canada zurückzahlen muss.

Neue Flugzeuge müssen kommen

Allerdings macht der kanadische Staat keine Geschenke, das Hilfspaket ist an einige Bedingungen geknüpft. Air Canada verpflichtet sich, keine weiteren Stellen abzubauen. Auch sind Dividenden und Aktienrückkäufe vorläufig verboten. Daneben werden die Löhne der Manager gedeckelt.

Eine weitere Bedingung, die der Staat stellt, ist der Beibehalt von Flugzeugbestellungen. Die Orders für 33 Airbus A220 darf Air Canada ebenso nicht abbestellen wie die für 40 Boeing 737 Max. Die Flieger werden in Kanada hergestellt beziehungsweise haben viele kanadische Zulieferer.

Mehr zum Thema

Air Canada: Minus 29,9 Prozent.

Air Canada gibt Air Transat den Laufpass

Airbus A220 von Air Canada: Die Fluggesellschaft übernimmt weniger Jets als geplant.

Air Canada bestellt Airbus A220 und Boeing 737 Max ab

airbus a320 neo lufthansa

Lufthansa-Group-Chef Carsten Spohr: «Was Pratt & Whitney macht, ist richtig»

ticker-airbus-neo-1

Airbus liefert im Februar 35 Flugzeuge aus - 28 Orders von drei Kunden

Video

König Willem-Alexander bei seinem letzten Flug mit einer Boeing 737: Er lässt sich nochmals umschulen.
Fußballfans, Familien auf dem Weg nach Lappland oder Urlauber nach Ibiza: Viele Passagiere ahnten nicht, dass ihr Kopilot der König der Niederlande war. Jetzt flog Willem-Alexander letztmals mit einer Boeing 737 von KLM - und beginnt nun die Umschulung auf Airbus.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
amboseli airstrip under water
Ein Video aus dem Amboseli-Nationalpark in Kenia scheint einen See zu zeigen. Aber nein: Es ist die Start- und Landebahn des Park-Airports. Sie ist vollständig im Wasser verschwunden.
Timo Nowack
Timo Nowack
air canada bridgetown umkehr
Am Flughafen Bridgetown ging auf einmal gar nichts mehr. Flüge von Air Canada und Jetblue mussten auf dem Weg zum internationalen Flughafen von Barbados plötzlich umkehren. Grund war ein spontaner Streik.
Timo Nowack
Timo Nowack