Pilot und  Flugbegleiterin von S7 Airlines: Die Fluggesellschaft baut wegen anhaltenden Triebwerksproblemen Personal ab.

Staat trennt sich von S7 Airlines

Die russische Regierung will ihren Anteil an der größten Fluglinie im Inlandsmarkt verkaufen. Sie nennt diverse Interessenten. Doch es gibt da ein Problem.

Top-Jobs

AMX Support

Lizenzierter Fluggerätmechaniker / Certifying Staff B1/B2 (m/w/d)

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
AMX Support

Flugzeug Mechaniker

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
AMX Support

LAGER MITARBEITER (m/w/d) – Luftfahrt

Oberpfaffenhofen / Flughafen München (EDMO)
AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugelektriker (a)

Vollzeit
Pilatus Flugzeugwerke AG
Flugzeughersteller
Feste Anstellung
Top jobs
Schweiz

Der Verkaufsprozess ist eröffnet. Die Russische Föderation verkauft ihre Sperrminorität von 25,5 Prozent an S7 Airlines, wie die Wirtschaftszeitung Kommersant berichtet. Bis zum 18. April können Interessenten ihre Angebote für die größte Inlandsfluggesellschaft des Landes abgeben. Die eigentliche Auktion findet dann eine Woche später am 25. April statt. Mindestens 1,1 Milliarden Rubel (27 Millionen Euro/34 Millionen Franken) verlangt die Regierung für ihren Anteil. Unternehmen, die zu mehr als einem Fünftel dem Staat gehören, dürfen an der Versteigerung des gewichtigen Aktienpaketes des Oneworld-Mitgliedes S7 Airlines nicht teilnehmen.

Staatliche Quellen erklärten dem Kommersant, dass europäische Oneworld-Partner ein Interesse an S7 zeigten, aber auch Golfairlines. Doch am Ende ist das wohl eher Wunschdenken. Denn Hauptaktionäre der Airline sind Wladislaw und Natalja Filew. Sie kontrollieren 71 Prozent der Aktien. Weitere rund 4 Prozent liegen beim Management. Ohne ihre Zustimmung hätte ein Minderheitsaktionär bei S7 also überhaupt nichts zu sagen. Immerhin: S7 schreibt Gewinne.

Nicht der erste Verkaufsversuch

S7 entstand 1992 aus der Aeroflot-Basis am Flughafen Tolmatschowo in Nowosibirsk. Die Airline nannte sich damals noch Sibir, ab 2005 tritt sie unter ihrem Iata-Kürzel S7 auf. Sie wuchs durch eine Reihe von Übernahmen, etwa von Vnukovo Airlines oder Chelyabinsk Airlines. Heute ist sie der größte Anbieter im Inland und der zweitgrößte was die internationalen Flüge anbetrifft. Sie fliegt mit einer Flotte von 37 Flugzeugen an 96 Destinationen in 26 Ländern.

Die Regierung versuchte bereits mehrere Male, ihren Anteil von 25,5 Prozent loszuschlagen. Doch nie klappte es. Käufer ließen sich bisher keine finden - genau wegen der klaren Mehrheitsverhältnisse. Nun jedoch setzte sie den Preis tiefer an.

Mehr zum Thema

ticker-atc

Europas Luftverkehr erreicht erneut Rekordniveau: 37.640 Flüge an einem Tag

Airbus A330 von Sir Lankan Airlines in Colombo: Die Fluglinie will mehr Langstreckenjets.

Sri Lankan Airlines will forsch wachsen - doch es fehlen Flugzeuge

Ryanair: Wie viele Flugzeuge hat die Airline-Gruppe?

Können Sie diese Falschaussagen über die Luftfahrt aufdecken?

Flieger von Air Canada: Kanada erlebt einen Tourismusboom.

USA sind out - noch nie gab es so viele Flüge aus Europa nach Kanada

Video

Der Start der Boeing 787 von Vietnam Airlines aus Passagiersicht: Deutlich über das Pistenende in München hinaus.
Neue Aufnahmen zeigen das ganze Ausmaß des Zwischenfalls mit einer Boeing 787 von Vietnam Airlines in München. Sie rollte beim Start rund 120 Meter über das Pistenende hinaus, bevor sieabhob. Auch deuten Berichte darauf hin, dass die Bremsen aktiviert waren.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Die Boeing 787 hebt in München ab: Viel Staub aufgewirbelt.
Ein Dreamliner ist beim Start in München ungewöhnlich spät abgehoben und hat dabei eine große Staubwolke aufgewirbelt. Die Boeing 787 von Vietnam Airlines flog danach Schleifen und kehrte zum Flughafen zurück. Sie steht noch immer neben der Piste.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Die Landung der saudischen Boeing 787 in Funchal: ungewöhnlicher Gast auf Madeira.
Langstreckenjets sind am Flughafen von Madeira seltene Gäste. Nun gab es eine Premiere: Eine Boeing 787 der saudischen Regierung landete in Funchal. An Bord sollen sich Mitglieder der Königsfamilie befunden haben.
Redaktion