Airbus A319 von Spirit Airlines: Wechselt die Fluggesellschaft den Hersteller?

Bestellung geplantSpirit lässt Bombardier und Embraer träumen

Die US-Ultrabilligairline sucht kleinere Jets. Airbus und Boeing werden mitbieten, mehr Chancen bei Spirit Airlines haben aber wohl Bombardier und Embraer.

Top-Jobs

Sparfell Logo

Flight Operations Officer in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Compliance Monitoring Manager – Flight Operations

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
LBV Logo

Sachbearbeiter:in Betriebssicherheit

Schönefeld (bei Berlin)
Feste Anstellung
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

Unter 145 geht bei Spirit Airlines bisher nichts. Der kleinste Flugzeugtyp der amerikanischen Ultrabilligairline ist der Airbus A319. Und in den hat sie zehn breitere Sitze mit viel Beinfreiheit und 135 Sitze mit sehr wenig Beinfreiheit gestellt. Nun aber sucht die Fluggesellschaft kleinere Flieger.

Spirit Airlines hat schon vor einiger Zeit angekündigt, die Flotte schneller als geplant ausbauen zu wollen. Bisher sah das Management vor, bis 2021 auf 161 Flieger aufzustocken. Heute besteht die Flotte aus 121 Airbus A319, A320 und A321. Man arbeite daran, eine Bestellung zu platzieren, erklärte Kommerzchef Matt Klein dem Puget Sound Business Journal. Dabei kämen alle Hersteller in Frage.

Airbus und Boeing bieten mit

Nun hat Klein präzisiert, dass Spirit Airlines vor allem an kleineren Fliegern interessiert ist. Man sehe ein Potenzial bei schlecht abgedeckten Routen, so der Manager zur Nachrichtenagentur Bloomberg. Airbus dürfte erneut den A319 ins Rennen schicken, Boeing die 737-700, die in einer Zweiklassenkonfiguration 126 Plätze bietet.

Mehr Hoffnungen dürfen sich aber Bombardier und Embraer machen. Denn beide haben modernere, effizientere Jets im Angebot. Die Kanadier können die C-Series CS100 vorweisen, die mit zwei Klassen rund 108 Plätze bietet. Das würde auch Airbus passen, da die Europäer im Sommer die Mehrheit beim C-Series-Projekt übernehmen. Embraer hat mit der E190-E2 (97 Plätze in zwei Klassen) und E195-E2 (120 Plätze in zwei Klassen) zwei Flieger im Angebot, die zu den Anforderungen von Spirit Airlines passen.

Mehr zum Thema

An einem Airbus A321 Neo: GTF-Triebwerk von Pratt & Whitney.

Airbus ist nicht einverstanden mit den Prioritäten von Pratt & Whitney

ticker-airbus-konzern-

Airbus mit Rekordaufträgen und höherem Gewinn im Jahr 2025

Airbus A320 von Afriqiyah Airways: Von ehemals acht Maschinen ist noch ein Airbus einsatzbereit.

Bei Kämpfen beschädigt: Afriqiyah Airways verkauft zwei Airbus A320 und einen A330

ticker-airbus-neo-1

Airbus startet 2026 mit 19 Auslieferungen und 49 Bestellungen im Januar

Video

Flugzeug auf Zug: Waghalsiges Manöver.
Ein Pilot, ein fahrender Güterzug – und kaum Platz für Fehler. In der Türkei ist ein außergewöhnliches Landemanöver gelungen.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
Bildschirmfoto 2026-02-16 um 095023
Nach 16 Jahren im Dienst hat der Flugzeugbauer sein letztes Dreamliner-Testflugzeug ausgemustert. Die Boeing 787-8 sollte ursprünglich einen anderen Zweck bekommen.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
Boeing 777 von Latam: Kurz danach wurde der Start abgebrochen.
Kurz vor dem Abheben entschied sich die Crew eines Fluges von Latam zum Startabbruch. Die Boeing 777-300 ER kam erst am Ende der 3700 Meter langen Piste von São Paulo-Guarulhos zum Stehen. Erfolgte der Abbruch zu spät?
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies