Airbus A319 von Spirit Airlines: Wechselt die Fluggesellschaft den Hersteller?

Bestellung geplantSpirit lässt Bombardier und Embraer träumen

Die US-Ultrabilligairline sucht kleinere Jets. Airbus und Boeing werden mitbieten, mehr Chancen bei Spirit Airlines haben aber wohl Bombardier und Embraer.

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Unter 145 geht bei Spirit Airlines bisher nichts. Der kleinste Flugzeugtyp der amerikanischen Ultrabilligairline ist der Airbus A319. Und in den hat sie zehn breitere Sitze mit viel Beinfreiheit und 135 Sitze mit sehr wenig Beinfreiheit gestellt. Nun aber sucht die Fluggesellschaft kleinere Flieger.

Spirit Airlines hat schon vor einiger Zeit angekündigt, die Flotte schneller als geplant ausbauen zu wollen. Bisher sah das Management vor, bis 2021 auf 161 Flieger aufzustocken. Heute besteht die Flotte aus 121 Airbus A319, A320 und A321. Man arbeite daran, eine Bestellung zu platzieren, erklärte Kommerzchef Matt Klein dem Puget Sound Business Journal. Dabei kämen alle Hersteller in Frage.

Airbus und Boeing bieten mit

Nun hat Klein präzisiert, dass Spirit Airlines vor allem an kleineren Fliegern interessiert ist. Man sehe ein Potenzial bei schlecht abgedeckten Routen, so der Manager zur Nachrichtenagentur Bloomberg. Airbus dürfte erneut den A319 ins Rennen schicken, Boeing die 737-700, die in einer Zweiklassenkonfiguration 126 Plätze bietet.

Mehr Hoffnungen dürfen sich aber Bombardier und Embraer machen. Denn beide haben modernere, effizientere Jets im Angebot. Die Kanadier können die C-Series CS100 vorweisen, die mit zwei Klassen rund 108 Plätze bietet. Das würde auch Airbus passen, da die Europäer im Sommer die Mehrheit beim C-Series-Projekt übernehmen. Embraer hat mit der E190-E2 (97 Plätze in zwei Klassen) und E195-E2 (120 Plätze in zwei Klassen) zwei Flieger im Angebot, die zu den Anforderungen von Spirit Airlines passen.

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