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Bis zu sechs Jahre Verschiebung

Southwest will ein Drittel der Boeing 737 Max später

Statt schon 2019 will die amerikanische Billigairline 67 Boeing 737 Max erst ab 2023 übernehmen. So will Southwest Airlines sparen.

«Wir sind begeistert, Erstkunde der Boeing 737 Max zu sein», sagte Mike Van de Ven, Operativer Chef von Southwest Airlines vor viereinhalb Jahren. Die amerikanische Billigairline hatte damals gleich 200 Stück der Neuversion des Kurz- und Mittelstreckenklassikers geordert. Sie ist damit nach der indonesischen Lion Air mit 201 bestellten Stück die zweitgrößte Kundin.

Inzwischen ist die Begeisterung zumindest ein wenig verflogen. Denn wie dieser Tage bekannt wurde, verschiebt Southwest die Auslieferung von 67 737 Max 8. Die 67 Flugzeuge hätten eigentlich zwischen 2019 und 2022 eingeflottet werden sollen. Nun werden sie erst 2023 bis 2025 angenommen.

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Die Maßnahme ergreift Southwest, um die Ausgaben in den kommenden Jahren zu verringern. Insgesamt geht es um rund 1,9 Milliarden Dollar, welche die Fluggesellschaft so erst später bezahlen muss. Das Umfeld bezüglich Einnahmen sei «herausfordernd», so das Unternehmen.

Insgesamt hat Boeing bislang 2831 feste Bestellungen für die 737 Max eingesammelt. Am schwächsten verkauft sich das kleinste Modell Max 7, von dem bisher nur 60 Exemplare abgesetzt wurden. Daher plant der Flugzeugbauer, sie zu überarbeiten. Sie soll mit 150 statt 126 Sitzen mehr Passagiere fassen. Boeing erhofft sich damit einen Wettbewerbsvorteil gegenüber der C-Series von Bombardier.



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