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Aufforderung der Behörde

Southwest muss 34 Boeing 737 grounden

Southwest Airlines musste einen Teil ihrer Flotte grounden. Grund waren mangelhafte Wartungsunterlagen.

Southwest

Flieger von Southwest: 34 mussten am Boden bleiben.

An den Tagen um den Feiertag Thanksgiving sind die Passagierzahlen in den Vereinigten Staaten seit jeher deutlich höher als üblich. Und ausgerechnet dann hatte Southwest Airlines in diesem Jahr mit einem Problem zu kämpfen. Die Billigairline musste 34 Boeing 737-700 grounden, berichtet die Zeitung Chicago Business Journal.

Der Grund: Die Wartungsunterlagen der Maschinen entsprachen nicht den Standards der Luftfahrtbehörde Federal Aviation Administration. Laut ihrer Anweisung musste Southwest sofort Sichtinspektionen an den betroffenen Jets durchführen. Laut einer Mitteilung der Fluglinie habe man das auch sofort freiwillig getan. Laut Southwest hat das Mini-Grounding den Betrieb kaum beeinflusst. Die Airline fliegt immerhin mit einer Flotte von rund 750 Boeing 737.

Maschinen anderer Airlines

Die Airline selbst publizierte keine Details zu den nötigen Kontrollen. Ein Informant aus der Wartungsabteilung erklärte jedoch laut dem Blatt, dass es bei den Inspektionen um Kontrollen von Schäden am Rumpf ging, die zuvor repariert worden waren. Alle betroffenen Flieger habe Southwest auf dem Gebrauchtmarkt gekauft, weil sie ihre Boeing 737-300 schneller als ursprünglich geplant in Rente schicken will.

Das Grounding, so versichert die Airline, habe nichts mit Ermittlungen der Behörden nach einem Zwischenfall mit einer Southwest-Maschine im April zu tun. Nachdem eine Triebwerksexplosion am 17. April eine Passagierin von Southwest Airlines das Leben gekostet hatte, mussten bei allen Triebwerken des Typs CFM an Boeing 737-700 und -800 die Fan-Schaufeln überprüft werden. Die Behörden prüfen nun die Wartungskultur der Airline.



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