Southwest AirlinesPassagierin stirbt nach heftiger Triebwerksexplosion

Nach dem Start in La Guardia explodierte ein Triebwerk einer Boeing 737 von Southwest Airlines. Dadurch wurde ein Fenster total zerstört und die daneben sitzende Passagierin schwer verletzt.

Top-Jobs

IFFD Flugdienste

Piloten/ First Officer (m/w/d)

IFFD GmbH
Graz/Klagenfurt
Feste Anstellung
NCC-Betrieb
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Flight Operations Officer in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Compliance Monitoring Manager – Flight Operations

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs

Die Boeing 737-700 war am Dienstag (17. April) um 10:43 Uhr Ortszeit am Flughafen New York La Guardia gestartet. Sie hatte Dallas als Ziel. Doch dort hin kam die Maschine von Southwest Airlines nicht. Rund zwanzig Minuten nach dem Start auf rund 9000 Meter Höhe kam es beim linken Triebwerk plötzlich zu einer heftigen Explosion. Daraufhin kam es zu einem Druckabfall.

Die Crew von Flug WN1380 leitete umgehend den Sinkflug ein. Die Explosion hatte Teile des Triebwerks abgesprengt. Sie beschädigten den Rumpf der Boeing 737-700 mit der Kennzeichnung N772SW. Unter anderem wurde dabei ein Fenster zerstört. Aufnahmen zeigen, dass es ganz aus der Verankerung gerissen wurde.

Frau verstarb im Krankenhaus

Passagiere von Flug WN1380 berichteten später, die Frau am Fenster sei halb aus der Öffnung gesogen worden. Mitreisende hätten sie aber zurückgezogen. Danach sei sie blutüberströmt gewesen. Nachdem die Piloten von Southwest Airlines auf rund 3000 Meter gesunken waren, landeten sie ihre Maschine sicher in Philadelphia.

Die Behörden berichteten nach der Landung, sieben der insgesamt 144 Passagiere seien wegen kleinerer Verletzungen behandelt worden. Eine Frau musste jedoch wegen schweren Verletzungen ins Krankenhaus gebracht werden. Später meldete die Transportsicherheitsbehörde NTSB, dass eine Frau ihren Verletzungen erlegen sei. Ob es sich um die Frau handelt, die beim zerstörten Fenster gesessen hatte, wurde nicht erläutert.

Uncontained engine failure

Beim Vorfall handelt es sich um einen so genannten uncontained engine failure. Dabei werden wegen einer Fehlfunktion Teile des Triebwerks nach außen geschleudert. Dabei kann das Triebwerk selbst oder sogar das Flugzeug beschädigt werden, wie eben hier bei Flug WN1380.

Einen ähnlichen Vorfall erlebte Southwest Airlines im August 2016. Auch damals wurden Teile des linken Triebwerks abgesprengt, Sie trafen den Rumpf, was zu einem Druckabfall führte. Damals gab es keine Verletzten.

Mehr zum Thema

Loch im Rumpf: In der Folge fiel der Kabinendruck ab.

Triebwerksabdeckung schlägt Loch in Boeing 737

ticker-boeing-1

Boeing startet mit 46 Auslieferungen und netto 112 Bestellungen ins Jahr

Nordlichter begleiteten Flug TOM950P.

In einer Boeing 737 Max 8 von Tui über den Atlantik

Tuifly-Flugzeuge am Flughafen Las Palmas: Die Airline soll künftig mehr sein als nur der Hotelzubringer.

Tui will mit ihren Fluggesellschaften mehr als nur Hotels füllen - sie sollen Gewinn machen

Video

ilyushin il 114 300 kaelte
Das neue russische Turboprop-Flugzeug wird in den eisigen Bedingungen des Fernen Ostens dringend benötigt - auch von Polar Airlines. Doch dafür ist noch eine Anpassung an der Ilyushin Il-114-300 nötig.
Timo Nowack
Timo Nowack
wizz air airbus a321 neo madeira
Es kommt zwar immer wieder vor, dass Flugzeuge aufgrund starker Winde nicht direkt auf Madeira landen können. Die Passagiere eines Wizz-Air-Fluges aus Wien erlebten nun aber eine besondere Warteschleifen-Odyssee.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
airbus a321 lr etihad airways dus
Der Krieg im Nahen Osten sorgt für massive Einschränkungen im Luftverkehr. Auch in Deutschland, der Schweiz und Österreich sitzen daher Flugzeuge von Golfairlines fest. Welche Jets von Emirates, Qatar Airways und Co. an welchen Flughäfen stehen.
Timo Nowack
Timo Nowack