Flugzeug von Southwest: Künftig auch in die Karibik unterwegs.

Southwest wird international

Neuheit für die amerikanische Billigfluggesellschaft: Ab Juli wird Southwest zum ersten Mal in ihrer Geschichte Flüge anbieten, welche die Grenzen der USA verlassen.

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43 Jahre lang fliegt Southwest nun schon erfolgreich Passagiere von einem Ort zum anderen. Sehr erfolgreich. Zuletzt transportierte die größte Billigfluggesellschaft der Welt mit ihren 680 Flugzeugen annähernd 110 Millionen Reisende pro Jahr. Seit der Gründung des Unternehmen änderte sich aber eines nicht: Southwest verließ nie die Grenzen der USA.

Damit ist es nun vorbei. Ab 1. Juli wird Southwest von Atlanta, Baltimore und Orlando Flüge nach Aruba, auf die Bahamas und nach Jamaika anbieten. Später sollen auch Destinationen in Mexiko und der Dominikanischen Republik hinzukommen. Auch weitere Abflugsorte für internationale Flüge sind geplant. Houston, Fort Lauderdale und andere Städte in den Vereinigten Staaten kommen dafür in Frage.

Der Name Air Tran verschwindet ganz

Der Strategiewechsel hat einen Namen: Air Tran. Southwest übernahm 2011 die Konkurrentin. Nun wurde beschlossen, dass ihr Name ganz verschwindet. Und damit übernimmt Southwest auch nach und nach die Auslandsstrecken von Air Tran. Doch dabei soll es nicht bleiben.

Schon lange trägt sich die Führung mit dem Gedanken, internationale Flüge anzubieten. Doch bislang erlaubte das Buchungssystem dies nicht. Dieses wurde aber inzwischen erneuert. «Internationale Flüge sind ein wichtiger Teil unserer Wachstumsstrategie», erklärte deshalb auch Vertriebschef Bob Jordan. Eines Tages könnten dafür 70 bis 80 Flugzeuge eingesetzt werden. Vor 2015 werde es damit aber nicht richtig losgehen. Die Übernahme der Air-Tran-Strecken ist also erst ein Vortasten für Größeres.

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