Airbus von Southeast Airlines: Ob die Airline mit A320 Ceo oder Neo fliegen will, ist noch nicht bekannt.

Southeast AirlinesSlowenien bekommt eine neue Fluggesellschaft

Die Insolvenz von Adria Airways war ein schwerer Schlag für die slowenische Luftfahrt. Diesen Sommer soll das Land wieder eine neue Airline erhalten.

Top-Jobs

Goldeck Logo

Kapitän Pilatus PC-12NGX (f/m/d)

Goldeck-Flug Gesellschaft m.b.H.
Vollzeit
Top jobs
Wien / Wiener Neustadt
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Sparfell Logo

Captain/First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

SPARFELL Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Vienna
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation

Zahlreiche europäische Airlines sind in den letzten Jahren von der Bildfläche verschwunden. Dem brutalen Konkurrenzkampf fielen nicht nur kleine Airlines mit wenig Erfahrung zum Opfer, sondern auch traditionelle Anbieter, die schon seit Jahren im Geschäft sind. Zu ihnen gehört Adria Airways.

Noch vor der Covid-19-Pandemie, im September 2019, musste die slowenische Nationalairline den Betrieb einstellen - nach 58 Jahren. Seither steht das Land ohne eigene Fluggesellschaft da. Obwohl staatliche Versuche zur Schaffung eines Nachfolgers für Adria Airways im Sand verliefen, könnte Slowenien diesen Sommer doch noch eine Fluggesellschaft bekommen.

Neue Airline, alte Mitarbeiter

Laut dem slowenischen Luftfahrtportal Sierra 5 haben sich Mitarbeiter der ehemaligen Adria Airways zusammengetan und Southeast Airlines gegründet. Die neue Fluglinie will demnächst mit einem Airbus A320 an den Start gehen. Kopf der Airline ist Blaz Berdnik, der für die untergegangene Nationalairline als Pilot im Cockpit saß.

Die neue Fluglinie konzentriert sich auf das Charter- und Wet-Lease Geschäft. «Die Europäer wollen reisen. Das hat man letzten Sommer gesehen», sagte Berdnik zuversichtlich. Die Vorbereitungen für die neue Fluglinie wurden schon 2019 gestartet. Mit an Bord ist offenbar ein chinesischer Investor, der Miteigentümer der Adria Airways Pilots Academy war.

Bis zu sechs A320

Für diesen Sommer besitzt die Fluglinie bereits unterzeichnete Charterverträge. Für wen Southeast Airlines unterwegs sein wird, will sie aber noch nicht verraten. Ab Juni gehe es aber los und bis Ende des Jahres stoße ein zweiter A320 zur Flotte, bis 2023 soll sie dann auf sechs Flieger anwachsen.

Nach Gesprächen mit der Zivilluftfahrtbehörde bekommt die Fluggesellschaft bald ihr Luftverkehrsbetreiberzeugnis (Englisch: Air Operator Certificate oder AOC) und kann loslegen. Mitarbeiter und Bordpersonal werden aktuell geschult, um für den Einsatz bereit zu sein. Lediglich der Standort scheint noch unklar.

Ljubljana oder Maribor?

Ob die Basis von Southeast Airlines in Ljubljana oder Maribor sein wird, steht noch nicht so richtig fest. Am wahrscheinlichsten ist aber eine Niederlassung in der slowenischen Hauptstadt. Bekräftigt wird dies dort vor allem von Flughafenchef Zmago Skobir. Der Flughafen will das Angebot an Charterfliegern erhöhen.

Die slowenische Airline ist aber nicht die erste Fluggesellschaft, die den Namen Southeast Airlines trägt. Bereits 1993 flog eine Airline mit selbem Namen mit Douglas DC-9 und McDonnell Douglas MD-80 von Florida zu Zielen auf dem nordamerikanischen Kontinent.

Mehr zum Thema

Airbus A319 von Adria Airways: Es ist aus.

Adria Airways hebt nicht mehr ab

Anzeige gegen vier ehemalige Manager von Adria Airways

Anzeige gegen vier ehemalige Manager von Adria Airways

Flughafen Ljubljana: Kommt bald eine Nachfolgerin?

Air Slovenia soll Adria Airways ablösen

ticker-atc

Europas Luftverkehr erreicht erneut Rekordniveau: 37.640 Flüge an einem Tag

Video

Canadair CL-415 beim Wasser tanken: Das Flugzeug ist Teil des EU-Katastrophenschutzes.
Während in Frankreich, Spanien und Italien Zehntausende vor den Flammen fliehen, mobilisiert die EU ihre Löschflugzeugflotte Resc EU. Doch die Maschinen sind im Schnitt über 30 Jahre alt. Ersatz ist bereits bestellt, kommt aber erst 2028.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
delta kapitaen verlaedet gepaeck
Der Flug ab Atlanta hatte schon Verspätung und es war nur ein Mitarbeiter da, um das Gepäck ins Flugzeug zu laden. Da stieg ein Pilot von Delta Air Lines aus und packte mit an.
Timo Nowack
Timo Nowack
Der Airbus A350-1000 ULR mit der Kennung F-WULR ist um 10:43 Ortszeit zum ersten Mal auf australischem Boden gelandet.
Ohne Passagiere, aber mit über tausend Sensoren an Bord, ist der erste Airbus A350-1000 ULR für Qantas Project Sunrise in Melbourne gelandet. Der Testjet legte die Strecke von Toulouse in nicht ganz 20 Stunden zurück, noch in unlackierter Green Livery.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies