Ausbruch auf St. VincentVulkanausbruch führt zu großen Umwegen

Der Ausbruch des Vulkans Soufrière legt den Flugverkehr auf St. Vincent und Barbados lahm. Flüge in der Region müssen mitunter große Umwege fliegen.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Mechaniker Flugzeugkomponenten (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Systems Engineer - Electrical Focus

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Luftfahrzeugmechaniker Flugbetrieb (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller

Jahrzehntelang war er still. Am Freitagmorgen aber regte sich der Vulkan Soufrière und brach aus. Er spuckte Asche bis zu zehn Kilometer hoch in die Luft. Seither kam es zu mehreren weiteren Eruptionen. Die Karibikinsel St. Vincent ist von einer Ascheschicht bedeckt. Wo sonst meistens Sonnenschein herrscht, ist es auch tagsüber düster.

Der Flughafen von St. Vincent, der Argyle International Airport, musste deshalb geschlossen werden. Die Aschewolke wird von den Winden inzwischen ostwärts getragen. Und deshalb wird auch die rund 100 Kilometer östlich gelegene Nachbarinsel Barbados in Mitleidenschaft gezogen. Der dortige Grantley Adams International Airport musste ebenfalls schließen.

Die Aschewolke aus dem All gesehen. Bild: Copernicus Sentinel/EU

Asche gefährlich für Flugzeuge

In der Umgebung von St. Vincent und Barbados gilt eine Flugverbotszone, da Vulkanasche gefährlich sein kann. Das führt für gewisse Flüge mitunter zu massiven Umwegen. Flug AF605 von Air France, der von Cayenne  in Französisch Guyana nach Fort-de-France auf Martinique führt, musste statt direkt zuerst der südamerikanischen Küste entlang fliegen und dann 90 Grad nach rechts abdrehen, um auf die französische Insel zu gelangen.

Vulkanasche besteht aus sogenanntem pyroklastischem Sediment, auf weniger als zwei Millimeter zerkleinertem Gestein und Glas. Gelangt es in Triebwerke, kann das zu Fehlfunktionen und sogar einem Ausfall führen. Die Masse kann auch Wasser- und Treibstoffsysteme verstopfen, Klappen verkleben und sich auf der Cockpitscheibe festsetzen und den Piloten die Sicht nehmen.

Mehr zum Thema

Vulkan nahe Flughafen Keflavik ausgebrochen

Vulkan nahe Flughafen Keflavik ausgebrochen

Soldaten am Flughafen La Aurora: Probleme durch Vulkanasche.

Helfer fegen Vulkanasche von Piste in Guatemala

Das AVOID-System erkennt Aschewolken in einer Höhe von 5'000 Fuss bis 50'000 Fuss (1'500 Meter bis 15'000 Meter) und bis zu einer Entfernung von 100 Kilometern

Mit Radar gegen Vulkanasche

Bilder vom Vulkan: Im Video unten live zu sehen.

Vulkan in Island ausgebrochen - Luftverkehr läuft normal

Video

2005: Boeing 737-800 (VH-XZJ) «Mendoowoorrji»
Rund 13 Jahre lang flog die Boeing 737 namens Mendoowoorrji mit einem Aborigine-Kunstwerk auf dem Rumpf um die Welt. Nun wird das Flugzeug von Qantas umlackiert, ganz verschwindet die Geschichte aber nicht.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Special Olympics Airlift 2025: Zahlreiche Jets nehmen an der Aktion teil.
Vom 20. bis 26. Juni finden die Special Olympics USA Games statt. Zur Anreise können die Athletinnen und Athleten den Special Olympics Airlift nutzen, bei dem Flugzeugbesitzer ihre Flieger kostenlos zur Verfügung stellen. Erstmals ist auch eine Boeing 777 dabei.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
König Felipe VI. und Prinzessin Leonor: Flogen gemeinsam.
Prinzessin Leonor befindet sich auf der letzten Etappe ihrer militärischen Ausbildung. Ein Höhepunkt folgte nun in San Javier: Die spanische Thronfolgerin flog gemeinsam mit König Felipe VI. in einer Formation – mit einer Pilatus PC-21.
gerard al fil
Gérard Al-Fil