Ausbruch auf St. VincentVulkanausbruch führt zu großen Umwegen

Der Ausbruch des Vulkans Soufrière legt den Flugverkehr auf St. Vincent und Barbados lahm. Flüge in der Region müssen mitunter große Umwege fliegen.

Top-Jobs

Goldeck Logo

Kapitän Pilatus PC-12NGX (f/m/d)

Goldeck-Flug Gesellschaft m.b.H.
Vollzeit
Top jobs
Wien / Wiener Neustadt
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Sparfell Logo

Captain/First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

SPARFELL Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Vienna
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Pilatus Logo

Mechaniker Flugzeugkomponenten (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller

Jahrzehntelang war er still. Am Freitagmorgen aber regte sich der Vulkan Soufrière und brach aus. Er spuckte Asche bis zu zehn Kilometer hoch in die Luft. Seither kam es zu mehreren weiteren Eruptionen. Die Karibikinsel St. Vincent ist von einer Ascheschicht bedeckt. Wo sonst meistens Sonnenschein herrscht, ist es auch tagsüber düster.

Der Flughafen von St. Vincent, der Argyle International Airport, musste deshalb geschlossen werden. Die Aschewolke wird von den Winden inzwischen ostwärts getragen. Und deshalb wird auch die rund 100 Kilometer östlich gelegene Nachbarinsel Barbados in Mitleidenschaft gezogen. Der dortige Grantley Adams International Airport musste ebenfalls schließen.

Die Aschewolke aus dem All gesehen. Bild: Copernicus Sentinel/EU

Asche gefährlich für Flugzeuge

In der Umgebung von St. Vincent und Barbados gilt eine Flugverbotszone, da Vulkanasche gefährlich sein kann. Das führt für gewisse Flüge mitunter zu massiven Umwegen. Flug AF605 von Air France, der von Cayenne  in Französisch Guyana nach Fort-de-France auf Martinique führt, musste statt direkt zuerst der südamerikanischen Küste entlang fliegen und dann 90 Grad nach rechts abdrehen, um auf die französische Insel zu gelangen.

Vulkanasche besteht aus sogenanntem pyroklastischem Sediment, auf weniger als zwei Millimeter zerkleinertem Gestein und Glas. Gelangt es in Triebwerke, kann das zu Fehlfunktionen und sogar einem Ausfall führen. Die Masse kann auch Wasser- und Treibstoffsysteme verstopfen, Klappen verkleben und sich auf der Cockpitscheibe festsetzen und den Piloten die Sicht nehmen.

Mehr zum Thema

Vulkan nahe Flughafen Keflavik ausgebrochen

Vulkan nahe Flughafen Keflavik ausgebrochen

Soldaten am Flughafen La Aurora: Probleme durch Vulkanasche.

Helfer fegen Vulkanasche von Piste in Guatemala

Das AVOID-System erkennt Aschewolken in einer Höhe von 5'000 Fuss bis 50'000 Fuss (1'500 Meter bis 15'000 Meter) und bis zu einer Entfernung von 100 Kilometern

Mit Radar gegen Vulkanasche

Bilder vom Vulkan: Im Video unten live zu sehen.

Vulkan in Island ausgebrochen - Luftverkehr läuft normal

Video

Airbus A340-300 von Mahan Air bei der Landung im Jemen: Der Airport ist seit zehn Jahren gesperrt.
Ein Airbus A340 von Mahan Air weicht auf einen seit über zehn Jahren gesperrten Flughafen aus, nachdem Regierungstruppen die Landebahn in Sanaa beschossen haben. Die Regierung hat den gesamten Luftverkehr ausgesetzt.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
boeing 787 dreamliner fenster knopf
Die Boeing 787 hat elektronisch dimmbare Kabinenfenster. Die Knöpfe für deren Bedienung müssen jedoch immer wieder ersetzt werden - auch, weil Fluggäste unnötig häufig drücken.
Timo Nowack
Timo Nowack
Ilyushin Il-114-300: Nur eingeschränkt zugelassen
Die russische Luftfahrtbehörde hat der Ilyushin Il-114-300 die Musterzulassung erteilt. Doch der Schritt hat einen Haken: Das neue Regionalflugzeug darf zunächst nur unter sehr eingeschränkten Bedingungen abheben.
Laura Frommberg
Laura Frommberg