Inselrepublik Taiwan (vorne) und Festland-China in der Nacht: So nah beieinander und doch so zerstritten.

Wegen China-BefehlSo will sich Taiwan an Emirates, KLM und Co. rächen

China verlangt von Fluglinien, alle Hinweise auf ein selbstständiges Taiwan zu löschen. Die Inselrepublik lässt das nicht auf sich sitzen und will die Airlines bestrafen.

Top-Jobs

Hahnair

Kapitän C680A (all genders) mit Zusatzaufgaben

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair

Deputy Continuing Airworthiness Manager (all genders)

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Aero Bildungs Logo

Ausbilder / Technischer Trainer (m/w/d) für Fluggerätelektronik / Avionik / Cat B2 – Luftfahrttechnik

AERO-Bildungs GmbH
Oberpfaffenhofen
Feste Anstellung
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

Am Ende sind alle eingeknickt. Die Regierung in Peking verlangte von 44 ausländischen Fluggesellschaften, Taiwan, Macau und Hongkong auf ihren Webseiten als Teil von China zu bezeichnen. Einige - wie British Airways, Air Canada, Air France, Emirates, Malaysia Airlines und Lufthansa - haben umgehend reagiert. Die amerikanischen Anbieter versuchten mit einem Trick durchzukommen.

Doch die Volksrepublik bleibt hart. Und Taiwan reagiert entsprechend gereizt. Nachdem ein Regierungsvertreter in Taipeh die Bevölkerung zuerst zum Boykott der Fluggesellschaften aufrufen wollte, die Chinas Befehl umgesetzt haben, stehen nun schärfere Maßnahmen zur Debatte. «Wir müssen das bestrafen», erklärte Transportministerin Wu Hong-Mo kürzlich der Zeitung United Daily News.

Peitsche und Zuckerbrot

Wu hat bereits mehrere Ideen, wie das gehen soll. So überlegt sie, gefügige Fluggesellschaften gute Slots wegzunehmen. Auch könnte ihnen verboten werden, an den Flughäfen Passagierbrücken zu verwenden. Die Ministerin will aber nicht nur die Peitsche schwingen, sondern auch Zuckerbrot verteilen. Airlines, die Chinas Weisung nicht befolgen, könnten bei den Flughafengebühren entlastet werden, so Wu.

Die Drohung ist allerdings nicht sehr stark. Von Europa aus fliegen neben den taiwanesischen Anbietern China Airlines und Eva Air nur Air France, KLM und Turkish nach Taipeh, aus dem Nahen Osten Emirates und aus Nordamerika Air Canada und United.

Mehr zum Thema

Flieger Air China und United: Kompliziertes Verhältnis.

China lässt Trick von United und Co. nicht durchgehen

Taiwan, China: So sieht es Peking gerne.

Taiwaner sollen Emirates, Lufthansa und Co. boykottieren

ticker-air-france

Air France nimmt Verbindung Bordeaux - Nizza saisonal wieder auf

ticker-air-france

Air France und KLM bauen Langstreckenangebot aus

Video

Rundflug zur Aero Friredrichshafen: Blick auf die Insel Mainau
Auf der Aero Friedrichshafen wurden die Flugzeuge ausgestellt und bewegten sich nicht – außer das von Alpen Air. Die kleine deutsche Airline hobab und zeigt, wie sich die Allgemeine Luftfahrt wirklich anfühlt. Ein kurzer Flug, der lange im Kopf bleibt.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
TV-Bericht über den Zwischenfall: Drei Verletzte.
Flughafen Araxos
Die Taufe einer Boeing 737 Max von Tuifly wird jäh unterbrochen: Kurz vor Beginn der Zeremonie bricht eine Treppe am griechischen Flughafen Araxos zusammen. Mehrere Menschen stürzen, drei von ihnen müssen ins Krankenhaus.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Bildschirmfoto 2026-05-01 um 164538
Am Flughafen São Paulo-Congonhas kamen eine landende Boeing 737 und eine startende Embraer E2 sich extrem nahe, so nahe, dass das Kollisionswarnsystem Alarm schlug. Der Jet von Gol und der Jet von Azul näherten sich entlang der Piste bis auf 22 Meter an.
Laura Frommberg
Laura Frommberg