Eine Übersicht der innovativen Konzepte für die Kabine ...

Flying-V So sieht die Kabine des KLM-Zukunftsfliegers aus

Die Airline arbeitet mit der Technischen Universität Delft an einem V-förmigen Flugzeug. Jetzt gibt es erste Einblicke ins Innere des KLM-Zukunftsfliegers.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugelektriker (a)

Vollzeit
Pilatus Flugzeugwerke AG
Flugzeughersteller
Feste Anstellung
Top jobs
Schweiz
Pilatus Logo

Junior Luftfahrzeugelektriker (a)

Vollzeit
Pilatus Flugzeugwerke AG
Flugzeughersteller
Feste Anstellung
Top jobs
Schweiz
Smartline

Commander / First Officer Cessna Latitude C680A (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Smartline

Commander / First Officer Cessna C560XLS (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation

Es wird Flying V genannt: Anfang Juni präsentierten die Technische Universität Delft und KLM Pläne für die Entwicklung eines futuristischen Flugzeuges in V-Form. Es hat hinten einen geteilten Rumpf und soll rund 55 Meter lang werden und eine Spannweite von 65 Metern haben. Die Triebwerke sind ganz hinten angebracht. Was die Hochschule und die Fluglinie damals noch nicht präsentierten: Wie der Flieger innen aussehen soll.

Mittlerweile hat die Technische Universität Delft Details zur Kabine verraten, in der bis zu 314 Passagiere Platz finden sollen. Demnach ist die Business Class vorne im Flieger untergebracht, wo der Rumpf noch nicht geteilt ist. Dort sind die Sitze je in Paaren verbaut, in der breiteren Sektion in 2-2-2-2-2-2-Konfiguration - also mit zwölf Sitzen in einer Reihe. Dort wo der Rumpf sich teilt und zu den Flügeln wird, startet die Economy Class, jeweils in 3-4-3-Konfiguration. Dahinter folgt auf beiden Seiten ein Frachtraum.

Sitze werden zu Schlafkojen

Bei der Bestuhlung haben sich Forscher aus Delft neben dieser klassischen Bestuhlung aber auch noch innovativere Varianten ausgedacht. Darin bestehen die Sitze aus sehr leichten und platzsparenden Materialien und bieten so zum Beispiel Raum für Sitzgruppen, bei denen zwei Sitze zwei anderen Sitzen zugewandt sind mit einem Tisch in der Mitte, wie man es aus Zügen kennt. Auch gibt es Einzelsitze, die ganz leicht vom Nachbarplatz abgerückt sind und so mehr Schulter- und Ellenbogenfreiheit bieten.

Die ungewöhnlichsten Ideen sind aber zum einen Sitze, die nicht am Boden angebracht sind, sondern in der Decke aufgehängt. Zum anderen sieht ein Konzept vor, dass sich eine Reihe von drei Sitzen umbauen lässt in drei übereinander liegende Schlafplätze. «Die Forschung hat gezeigt, dass Passagiere auf Langstreckenflügen schlafen wollen - aber sie wollen nicht die ganzen zwölf Flugstunden schlafen», begründen die Wissenschaftler. Auch sei während Start und Landung eine aufrechte Sitzposition vonnöten.

Jetzt beginnt die Arbeit

Man sei dabei, sich das Prinzip patentieren zu lassen, so die Forscher. Die Hochschule betont, dass all dies aber nicht der End- sondern der Anfangspunkt sei für die Entwicklung der Kabinenkonzepte.

Sehen Sie in der oben stehenden Bildergalerie Fotos und ein Video zur Kabine des Flying V.

Mehr zum Thema

KLM ist auch in Zukunftsvisionen investiert.<a href="https://www.aerotelegraph.com/klm-tueftelt-mit-uni-an-voellig-neuem-flugzeug"> So unterstützt die Airline etwa  unterstützt die Technische Universität Delft bei der Entwicklung eines neuen Jets.</a>

KLM tüftelt mit Uni an völlig neuem Flugzeug

Economy und Business Class: In beiden gibt es manchmal viel Unrat.

Wenn Fluggäste ihren Sitz wie eine Müllhalde hinterlassen

Business-Class-Sitz Recaro R7: Mit echtem Stein von F List.

Österreichische Firma will Airlines von Stein und Holz in Premium-Kabinen überzeugen

Boeing 787-9 von Air New Zealand: Das Flugzeug wird in Singapur umgebaut.

Air New Zealand frischt komplette Boeing-787-9-Flotte auf

Video

erste boeing 737 max tarom
Die rumänische Fluglinie steht kurz vor der Übernahme ihrer ersten Boeing 737 Max. Das Flugzeug von Tarom trägt schon seine Bemalung - und die zeigt neue Designelemente.
Timo Nowack
Timo Nowack
fiat panda mailand linate hawker
Ungewöhnlicher Unfall am Flughafen Mailand-Linate: Ein Fiat Panda ist dort ungebremst mit einem rollenden Privatjet kollidiert, wie ein Video einer Überwachungskamera zeigt.
Timo Nowack
Timo Nowack
Flughafen Pereria: Massive Schäden am Terminal.
Ein Erdbeben der Stärke 7,4 hat im Westen Kolumbiens schwere Zerstörungen angerichtet und mindestens 110 Menschen das Leben gekostet. Auch der Luftverkehr ist betroffen: Sieben Flughäfen mussten ihren Betrieb einstellen.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin