Eine Übersicht der innovativen Konzepte für die Kabine ...

Flying-V So sieht die Kabine des KLM-Zukunftsfliegers aus

Die Airline arbeitet mit der Technischen Universität Delft an einem V-förmigen Flugzeug. Jetzt gibt es erste Einblicke ins Innere des KLM-Zukunftsfliegers.

Top-Jobs

Goldeck Logo

Inflight Service Personnel (M/F/D)

Feste Anstellung
Business Aviation
Goldeck-Flug GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Wien/LOWW/VIE
Pilatus Logo

Mechaniker & Spengler

Flugzeughersteller
Pilatus Flugzeugwerke AG
Schweiz
Vollzeit
Top jobs
Feste Anstellung
Weeze

Verkehrsleiter vom Dienst (w/m/x)

Flughafen Niederrhein GmbH
Weeze
Feste Anstellung
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
DERTOUR Logo

Virtuelle Reisebetreuung (m/w/d)

Reiseveranstalter
DERTOUR Destination Services AG
Home Office
Vollzeit
Top jobs

Es wird Flying V genannt: Anfang Juni präsentierten die Technische Universität Delft und KLM Pläne für die Entwicklung eines futuristischen Flugzeuges in V-Form. Es hat hinten einen geteilten Rumpf und soll rund 55 Meter lang werden und eine Spannweite von 65 Metern haben. Die Triebwerke sind ganz hinten angebracht. Was die Hochschule und die Fluglinie damals noch nicht präsentierten: Wie der Flieger innen aussehen soll.

Mittlerweile hat die Technische Universität Delft Details zur Kabine verraten, in der bis zu 314 Passagiere Platz finden sollen. Demnach ist die Business Class vorne im Flieger untergebracht, wo der Rumpf noch nicht geteilt ist. Dort sind die Sitze je in Paaren verbaut, in der breiteren Sektion in 2-2-2-2-2-2-Konfiguration - also mit zwölf Sitzen in einer Reihe. Dort wo der Rumpf sich teilt und zu den Flügeln wird, startet die Economy Class, jeweils in 3-4-3-Konfiguration. Dahinter folgt auf beiden Seiten ein Frachtraum.

Sitze werden zu Schlafkojen

Bei der Bestuhlung haben sich Forscher aus Delft neben dieser klassischen Bestuhlung aber auch noch innovativere Varianten ausgedacht. Darin bestehen die Sitze aus sehr leichten und platzsparenden Materialien und bieten so zum Beispiel Raum für Sitzgruppen, bei denen zwei Sitze zwei anderen Sitzen zugewandt sind mit einem Tisch in der Mitte, wie man es aus Zügen kennt. Auch gibt es Einzelsitze, die ganz leicht vom Nachbarplatz abgerückt sind und so mehr Schulter- und Ellenbogenfreiheit bieten.

Die ungewöhnlichsten Ideen sind aber zum einen Sitze, die nicht am Boden angebracht sind, sondern in der Decke aufgehängt. Zum anderen sieht ein Konzept vor, dass sich eine Reihe von drei Sitzen umbauen lässt in drei übereinander liegende Schlafplätze. «Die Forschung hat gezeigt, dass Passagiere auf Langstreckenflügen schlafen wollen - aber sie wollen nicht die ganzen zwölf Flugstunden schlafen», begründen die Wissenschaftler. Auch sei während Start und Landung eine aufrechte Sitzposition vonnöten.

Jetzt beginnt die Arbeit

Man sei dabei, sich das Prinzip patentieren zu lassen, so die Forscher. Die Hochschule betont, dass all dies aber nicht der End- sondern der Anfangspunkt sei für die Entwicklung der Kabinenkonzepte.

Sehen Sie in der oben stehenden Bildergalerie Fotos und ein Video zur Kabine des Flying V.

Mehr zum Thema

KLM ist auch in Zukunftsvisionen investiert.<a href="https://www.aerotelegraph.com/klm-tueftelt-mit-uni-an-voellig-neuem-flugzeug"> So unterstützt die Airline etwa  unterstützt die Technische Universität Delft bei der Entwicklung eines neuen Jets.</a>

KLM tüftelt mit Uni an völlig neuem Flugzeug

kabine muell

Wenn Fluggäste ihren Sitz wie eine Müllhalde hinterlassen

latam neue business class recaro r7 flist stein 03

Österreichische Firma will Airlines von Stein und Holz in Premium-Kabinen überzeugen

Boeing 787-9 von Air New Zealand: Das Flugzeug wird in Singapur umgebaut.

Air New Zealand frischt komplette Boeing-787-9-Flotte auf

Video

An einem Airbus A321 Neo: GTF-Triebwerk von Pratt &amp; Whitney.
Der Chef des weltgrößten Leasingunternehmens hat Ratschläge für Fluggesellschaften mit Triebwerken der neuesten Generation. Aengus Kelly warnt vor Problemen und Herausforderungen sowohl bei Kurz- als auch Langstreckenflugzeugen.
Timo Nowack
Timo Nowack
airbusa350edelweissbusinesssuite003
Alles neu bei Edelweiss: Die Schweizer Ferienfluglinie stellt ihre komplett neu entwickelte Airbus-A350-Kabine vor. Premium Economy, Business Suite und ein aufgewertetes Design sollen das Langstreckenerlebnis neu definieren – ohne die Ferien-DNA zu verlieren. Genau darin liegt die Chance. Und das Risiko.
Luca La Rocca
Luca La Rocca
united airlines airbus a321 neo nosewheel
Harte Landung in Orlando: Ein Airbus A321 Neo von United Airlines hat bei der Ankunft in Orlando eines der Räder des Bugfahrwerkes verloren.
Timo Nowack
Timo Nowack