Startendes Flugzeug: Meilen sammeln ist eine Wissenschaft.

Iata-ZahlenSo sicher war das Fliegen im vergangenen Jahr

Im Flugzeug zu reisen war 2016 nicht mehr ganz so sicher wie 2015. Im Vergleich zum Fünf-Jahres-Schnitt sehen die Werte aber besser aus. Eine Region erhält ein besonderes Lob.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Luftfahrzeugmechaniker Flugbetrieb (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Teamleiter Montage & Support (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Leiter Zerspanung Kleinteile / Stv. Abteilungsleiter (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller

Im Jahr 2016 waren laut Iata 3,8 Milliarden Passagiere in 40,4 Millionen Flügen unterwegs. Dem Weltluftfahrtverband zufolge ist Fliegen dabei im Vergleich zum Fünf-Jahres-Durchschnitt von 2011 bis 2015 sicherer geworden. Die niedrigen Unfallraten des Vorjahres erreichte die Branche 2016 allerdings nicht. Die Ausnahme: Die Gesamtzahl der Unfälle lag 2016 mit 65 niedriger als 2015 mit 68. Von 2011 bis 2015 waren es im Schnitt 81. Umgerechnet bedeutet das pro eine Million Flüge 1,61 Unfälle (2016) beziehungsweise 1,79 (2015).

Betrachtet man nur die Unglücke, bei denen Jets Totalschäden erlitten oder nicht mehr gefunden wurden, standen 13 (2016) gegenüber 10 (2015). Der Durchschnitt von 2011 bis 2015 betrug 10,6. Anders ausgedrückt bedeutet das 0,39 dieser Unfälle pro einer Million Flüge im Jahr 2016, beziehungsweise ein Unfall bei 2,56 Millionen Flügen. Das ist zwar ein sehr niedriger Wert, er ist aber schlechter als 2015, als ein Wert von 0,32 erreicht wurde. Auch der Fünf-Jahres-Schnitt von 0,36 liegt unter dem Wert von letztem Jahr.

Bei den 265 Iata-Mitgliedern, die 83 Prozent des globalen Flugverkehrs repräsentieren, war die Quote 2016 mit 0,35 besser als der allgemeine Wert, aber schlechter als die eigene Vorjahreszahl von 0,22. Bei Turboprop-Maschinen gab es 2016 und 2015 jeweils acht Hull Losses. Das war deutlich niedriger als der Fünf-Jahres-Schnitt von 19,6.

Afrika deutlich verbessert

2016 gab es zehn Unglücke mit tödlichem Ausgang. Das lässt sich aufteilen in vier Passagier- und sechs Cargoflüge. Dabei starben insgesamt 268 Menschen. Von 2011 bis 2015 hatte es im Durchschnitt 13,4 solcher Unglücke mit 371 Toten gegeben. 2015 waren es nur vier tödliche Unfälle mit 136 Opfern.

Bei den Regionen hob die Iata eine lobend hervor: Subsahara-Afrika (Nordafrika zählt in der Statistik zur Region Naher Osten) zeigte seine beste Leistung seit Jahren, «mit null Todesfällen und null Jet Hull Losses», schrieb der Weltluftfahrtverband. Die Quote der Unfälle lag bei 2,30 pro einer Million Abflüge. In den fünf Jahren zuvor waren es im Schnitt noch 9,73. «Der Kontinent hat auch eine kontinuierliche Verbesserung der Turbopro-Sicherheit gesehen, mit einer einer Turboprop-Hull-Loss-Rate von 1,56 (85 Prozent niedriger als der Durchschnitt 2011-2015)», so die Iata.

Sehen Sie hier, wie Iata-Vize-Präsident Gilberto Lopez Meyer die Zahlen erklärt:

Mehr zum Thema

ticker-news

Afrikanische Entwicklungsbank plant Milliardenprogramm für Luftfahrt

Visualisierung einer Boeing 747 von Can Am: Gelingt der Aufbau einer Jumbo-Jet-Flotte?

Deutscher will USA, Kanaren und Afrika mit neuer Airline verbinden - mit Boeing 747 mit reiner Business Class

Airbus A330 von Brussels Airlines: Crews mit Zentralafrika-Einsätzen dürfen nicht mehr in die USA.

Wer nach Kinshasa flog, darf nicht mehr nach New York: Neue Regeln der USA fordern Brussels Airlines heraus

So nah kommt man Giraffen sonst nie wie im  Royal Livingstone

Sambia: Giraffen füttern, raften und baden am Abgrund

Video

Das Heck ragt in den Himmel.
Eine Boeing 787 fiel am Gate in Frankfurt auf die Nase. Am Vortag soll es eine Fehlermeldung und einen Technikauftrag für den Dreamliner on Lufthansa gegeben haben.
Timo Nowack
Timo Nowack
guayaquil airbus a350 iberia
Es sollte ein freudiger Moment werden, aber endete mit einem Flugzeug, das nicht mehr abheben konnte. Am Flughafen Guayaquil in Ecuador ist ein Airbus A350 von Iberia beim Wassersalut mit einem Feuerwehrfahrzeug kollidiert.
Timo Nowack
Timo Nowack
Die D-ABPQ liegt auf der Nase: Die Boeing 787-9 sollte nach Los Angeles fliegen.
Zwischenfall am Flughafen Frankfurt: Das Bugfahrwerk einer Boeing 787 von Lufthansa knickte am Gate ein. Der Dreamliner wurde dabei erheblich beschädigt. Es gab auch mehrere Verletzte unter Crew und Bodenmitarbeitenden.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin