Erfolgreicher Beitrag: Dipper ist ein hybrid-elektrisches Amphibienflugzeug, entworfen vom Team der DHBW Ravensburg. Verteilte elektrische Antriebe durch sechs gegenläufige Propeller entlang der Spannweite sowie zwei Propeller an den Flügelspitzen steigern die aerodynamischen Eigenschaften. Diese Konfiguration erlaubt kurze Strecken für Start, Landung und Wasseraufnahme auf Wasserfreiflächen. Die Luftfahrzeugflotte besteht aus sechs Vehikeln, die über die zusätzlich entwickelte Software Aegis ferngesteuert, koordiniert und überwacht werden. Das Flugzeug kann zudem als Transport- oder Forschungsflugzeug in entlegenen und rauen Gebieten eingesetzt werden. Darüber hinaus ist auch eine Umrüstung für humanitäre Missionen nach Naturkatastrophen möglich.

Gegen WaldbrändeSo könnten die Löschflugzeuge der Zukunft aussehen

Wasserbomber entwerfen, die Wasser auch aus kleinen Gewässern aufnehmen und damit löschen können - diese Aufgabe stellte ein Wettbewerb des DLR. Das sind die Ergebnisse.

Top-Jobs

Sparfell Logo

CAMO Engineer f/m/d (full time) in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
DERTOUR Logo

Reiseleiter (m/w/d)

Reiseveranstalter
DERTOUR Destination Services AG
Griechenland
Spanien
Portugal
Top jobs
logo aerotelegraph rund

Journalist:in Militärluftfahrt und Verteidigung

Medien
aeroTELEGRAPH
Top jobs
Home Office
Lübeck

Safety Manager (m/w/d) am Flughafen Lübeck

Lübeck
Feste Anstellung
Flughafen Lübeck
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

Der Klimawandel erhöht das Risiko für Waldbrände auf der ganzen Welt. Daher schrieb das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt DLR bei seiner diesjährigen De­sign Chal­len­ge die Aufgabe aus, eine Flotte von Luftfahrzeugen zur Bekämpfung von Feuern zu entwerfen. Der Wettbewerb richtete sich an Studentinnen und Studenten.

Die Aufgabenstellung: Eine Flotte von Wasserbombern zu konzipieren, die zusammen mindestens 11.000 Liter Wasser in einem einzigen Löschangriff an einen Brandort liefern kann. Die Anzahl der Flugzeuge und deren jeweilige Nutzlast blieb den Teams überlassen und sollte Teil des Betriebskonzepts sein. Bis 2030 sollen sie einsatzbereit sein, so eine weitere Bedingung.

Bäume, schlechte Sicht, kleine Gewässer

Die Vehikel müssen Wasser aus nahen Wasserquellen wie Seen, Flüssen oder Meeren aufnehmen können und auch kleine oder von Bäumen umgebene Gewässer erreichen. Dies erfordert sehr kurze Start- und Landefähigkeiten. Jedes Luftfahrzeug muss entweder von einer Person an Bord, vom Boden aus oder automatisiert gesteuert werden und auch nachts und bei schlechten Sichtverhältnissen starten, landen und Wasser aufnehmen können.

Das Ziel war es, die innerhalb von 24 Stunden zum Brandort transportierte Wassermenge zu maximieren. Die einzelnen Wasserbomber sollten so aufgebaut sein, dass sie grundsätzlich auch als Passagier- oder Fracht-Variante produziert werden sowie andere Aufgaben übernehmen können.

In der oben stehenden Bildergalerie sehen Sie die Entwürfe.

Mehr zum Thema

Der Airbus A400 M bei einem Testflug als Löschflugzeug: Die Maschine kann ...

Airbus verwandelt A400 M in Löschflugzeug

DHC-515: Soll die Waldbrandbekämpfung in der EU verbessern.

Neues Löschflugzeug startet mit zwei Jahren Verspätung

Löschflugzeuge: CL-415 der kroatischen Luftwaffe.

Wie Flugzeuge zu Feuerlöschern wurden

Der Soko von Sky Flare im Einsatz (Montage): Helikopter zur Brandbekämpfung.

Spanische Jungfirma entwickelt unbemannten Löschhubschrauber

Video

alaska airlines
Die amerikanische Fluggesellschaft ist Boeing-Kundin durch und durch. Das zeigte sie bisher auch auf jedem ihrer Flugzeuge - mit der Aufschrift Proudly All Boeing. Nun hat Alaska Airlines ihren Slogan angepasst.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
alaska airlines 1282 ntsb boeing 737 max 9
Obwohl im Flug ein Loch im Rumpf einer Boeing 737 Max 9 von Alaska Airlines klaffte, landete die Crew das Flugzeug im Januar 2024 sicher. Jetzt klagt der Kapitän gegen den Flugzeughersteller.
Timo Nowack
Timo Nowack
amsterdam schiphol schneemann
Der Schnee sorgt für Chaos und Hunderte Flugausfälle am größten Flughafen der Niederlande. Trotz der harten Bedingungen hat das Bodenpersonal in Amsterdam offenbar Spaß bei der Arbeit.
Timo Nowack
Timo Nowack