Beispiel Bahnhof Köln: So könnte ein Vertiport dort aussehen.

Landen im TrichterSo könnte ein Flughafen für Flugtaxis in Köln und anderswo aussehen

Wie sollen die Flugplätze aussehen, auf denen künftig Flugtaxis landen können? Die Easa hat jetzt erstmals einen Leitfaden und mögliche Gestaltungen erarbeitet.

Top-Jobs

DERTOUR Logo

Destination Manager (w/m/d)

DERTOUR Destination Services AG
Vollzeit
Top jobs
Feste Anstellung
Reiseveranstalter
ticker-dfs-deutsche-flugsicherung

Fluglotse / Fluglotsin (w/m/d)

Studium
Deutsche Flugsicherung DFS
Studium
Top jobs
Langen b. Frankfurt
Deutschland
AMX Support

Lizenzierter Fluggerätmechaniker / Certifying Staff B1/B2 (m/w/d)

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
AMX Support

Flugzeug Mechaniker

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt

Noch handelt es sich um Prototypen. Doch je nachdem, mit wem man redet, könnten Flugtaxis schon in ein paar Jahrzehnten zum Stadtbild von Metropolen gehören. Airbus, Embraer, und viele anderen arbeiten bereits an Modellen. Für die Luftfahrtbehörden heißt das: Sie müssen ein komplett neues Regelwerk erschaffen, das sich mit den vertikal startenden und ladenden Fliegern beschäftigt.

Erste Ergebnisse gibt es bereits. Die Easa hat den weltweit ersten Leitfaden für die Gestaltung von sogenannten Vertiports veröffentlicht. Er zeigt, wie die Flughäfen für die Taxis aussehen könnten. Und die von der europäischen Behörde vorgestellten Konzepte sehen deutlich anders aus als bisherige Flughäfen.

Trichterförmiger Bereich

Entwickelt hat die Easa ihn in Zusammenarbeit mit den weltweit führenden Hubschrauberlandeplatzunternehmen und Herstellern der Flugtaxis sowie mit Unterstützung von Experten aus den europäischen Mitgliedstaaten. Die auffälligste Innovation ist das Konzept eines trichterförmigen Bereichs über dem Vertiport - so heißen die Flugtaxi-Häfen. Der Trichter wird als «hindernisfreies Volumen» bezeichnet, ist also kein festes Bauteil.

Weil viele der Vertiports laut Easa in städtischen und bewohnten Gebieten liegen dürften, unterscheiden sich die Richtlinien von denen für Hubschrauberlandeplätzen. Das Design des Vertiports und auch die dorthin führenden Flugbahnen sollen auch Umwelt- und Lärmbeschränkungen berücksichtigen. Hinzu kommt der Abwind, den die Flugtaxis verursachen.

Kleiner als normale Flughäfen

Herausgekommen sind durchaus interessante Bilder. Es handele sich dabei ausschließlich um Beispiele, welche die Größe und das Konzept aufzeigen sollen, so die Easa. Die genauen Ausgestaltungen könnten variieren.

Die Vertiports dürften auf jeden Fall deutlich kleiner sein als normale Flughäfen. Orientiert man sich an den Bildern der Easa könnte auch ein Vertiport auf einem größeren Flughafen gebaut werden. Bis es soweit ist, dürfte aber noch einige Zeit vergehen. Erst in einem nächsten Schritt ist ein umfassendes Regelwerk geplant, in dessen Rahmen die Easa das gesamte Spektrum der regulatorischen Anforderungen zur Gewährleistung eines sicheren Vertiport-Betriebs entwickeln will.

Mehr zum Thema

Azul will 220 Flugtaxis von deutschem Hersteller Lilium

Azul will 220 Flugtaxis von deutschem Hersteller Lilium

Embraer-Tochter verkauft 200 Elektro-Flugtaxis an Halo

Embraer-Tochter verkauft 200 Elektro-Flugtaxis an Halo

Video

Jetblue führt eine neue Business-Class auf Inlandsflügen ein: Blue First soll noch 2026 starten.
Mit Blue First nähert sich die US-Airline immer mehr der Konkurrenz an. Die neue Kabine von Jetblue bietet eine Business Class im Inland mit breiten Sesseln, eigenem Cocktail-Menü und Bento-Box.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Kabine des Airbus A321 XLR von United: Bald nach Toulouse unterwegs.
Lufthansa sorgt mit Flug LH2222 nach Toulouse seit Jahren für unterhaltsame Ansagen. Nun greift United Airlines die Idee auf: Die neue Verbindung von Washington nach Toulouse bekommt ausgerechnet die Flugnummer UA222.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
airbus a320 fly aryztan feuer
Rauch und Flammen an einem Airbus A320 von Fly Arystan: Während routinemäßiger Wartungsarbeiten am Flughafen Almaty brach ein lokal begrenzter Brand aus. Passagiere und Crew waren nicht an Bord, ein Mitarbeiter wurde jedoch verletzt.
Timo Nowack
Timo Nowack