Beispiel Bahnhof Köln: So könnte ein Vertiport dort aussehen.

Landen im TrichterSo könnte ein Flughafen für Flugtaxis in Köln und anderswo aussehen

Wie sollen die Flugplätze aussehen, auf denen künftig Flugtaxis landen können? Die Easa hat jetzt erstmals einen Leitfaden und mögliche Gestaltungen erarbeitet.

Top-Jobs

k5 logo

Captain A320 (m/w/d)

K5-Aviation GmbH
München, Hamburg, Stuttgart
Feste Anstellung
Business Aviation
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
logo-gi-group

Teamleiter (gn) am Flughafen Hamburg

Hamburg
Feste Anstellung
Gi Group Recruiting
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair Logo

Kapitän C680A (all genders) mit Zusatzaufgaben

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair Logo

Deputy Continuing Airworthiness Manager (all genders)

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

Noch handelt es sich um Prototypen. Doch je nachdem, mit wem man redet, könnten Flugtaxis schon in ein paar Jahrzehnten zum Stadtbild von Metropolen gehören. Airbus, Embraer, und viele anderen arbeiten bereits an Modellen. Für die Luftfahrtbehörden heißt das: Sie müssen ein komplett neues Regelwerk erschaffen, das sich mit den vertikal startenden und ladenden Fliegern beschäftigt.

Erste Ergebnisse gibt es bereits. Die Easa hat den weltweit ersten Leitfaden für die Gestaltung von sogenannten Vertiports veröffentlicht. Er zeigt, wie die Flughäfen für die Taxis aussehen könnten. Und die von der europäischen Behörde vorgestellten Konzepte sehen deutlich anders aus als bisherige Flughäfen.

Trichterförmiger Bereich

Entwickelt hat die Easa ihn in Zusammenarbeit mit den weltweit führenden Hubschrauberlandeplatzunternehmen und Herstellern der Flugtaxis sowie mit Unterstützung von Experten aus den europäischen Mitgliedstaaten. Die auffälligste Innovation ist das Konzept eines trichterförmigen Bereichs über dem Vertiport - so heißen die Flugtaxi-Häfen. Der Trichter wird als «hindernisfreies Volumen» bezeichnet, ist also kein festes Bauteil.

Weil viele der Vertiports laut Easa in städtischen und bewohnten Gebieten liegen dürften, unterscheiden sich die Richtlinien von denen für Hubschrauberlandeplätzen. Das Design des Vertiports und auch die dorthin führenden Flugbahnen sollen auch Umwelt- und Lärmbeschränkungen berücksichtigen. Hinzu kommt der Abwind, den die Flugtaxis verursachen.

Kleiner als normale Flughäfen

Herausgekommen sind durchaus interessante Bilder. Es handele sich dabei ausschließlich um Beispiele, welche die Größe und das Konzept aufzeigen sollen, so die Easa. Die genauen Ausgestaltungen könnten variieren.

Die Vertiports dürften auf jeden Fall deutlich kleiner sein als normale Flughäfen. Orientiert man sich an den Bildern der Easa könnte auch ein Vertiport auf einem größeren Flughafen gebaut werden. Bis es soweit ist, dürfte aber noch einige Zeit vergehen. Erst in einem nächsten Schritt ist ein umfassendes Regelwerk geplant, in dessen Rahmen die Easa das gesamte Spektrum der regulatorischen Anforderungen zur Gewährleistung eines sicheren Vertiport-Betriebs entwickeln will.

Mehr zum Thema

Azul will 220 Flugtaxis von deutschem Hersteller Lilium

Azul will 220 Flugtaxis von deutschem Hersteller Lilium

Embraer-Tochter verkauft 200 Elektro-Flugtaxis an Halo

Embraer-Tochter verkauft 200 Elektro-Flugtaxis an Halo

Video

Der Airbus A321 Neo von Lufthansa bei der Evakuierung: Starker Geruch nach Kerosin.
Kurz nach dem Start Richtung München musste ein Airbus A321 Neo der deutschen Fluglinie umkehren. Nach der sicheren Landung in Athen wurde der Jet von Lufthansa evakuiert. Drei Menschen wurden leicht verletzt.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Evakuierung des AIrbus A321 Neo von Frontier Airlines: Viele nehmen ihr Gepäck mit.
Nach dem tödlichen Zwischenfall auf der Startbahn in Denver geriet auch die Evakuierung des Airbus A321 Neo in den Fokus. Erneut haben zahlreiche Passagiere trotz Rauchentwicklung ihr Handgepäck mitgenommen. Nun ermitteln die Behörden.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
copa airlines muttertag
Wo können Mutter und Kind den Muttertag am besten verbringen? Im Cockpit, war die Antwort der Familie Freitas bei Copa Airlines.
Timo Nowack
Timo Nowack