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Neue Bemalung

So fliegt Tui künftig durch die Welt

Die Airlines des deutschen Reisekonzerns heißen künftig alle Tui und alle Flugzeuge sehen auch gleich aus. Nun gibt es erste Bilder der neuen Bemalung.

Vor fünf Monaten beschloss Tui, die Markenauftritte der Airlines zu vereinheitlichen. Das bedeutete Veränderungen bei Tochterunternehmen in fünf Ländern. In Großbritannien wird Thomson Airways verschwinden, in Belgien Jetairfly, in den Niederlanden Arkefly und in Schweden Tuifly. Auch in Deutschland müssen die Flugzeuge von Tuifly umgespritzt werden.

Jetzt ist auch klar, wie Tui Passagiere künftig durch die Welt fliegen wird. Als erste Fluglinie des deutschen Reisekonzerns setzte Arkefly den Neuauftritt vollständig um, der auf dem Dreamliner-Design basiert, welches die Niederländer gewählt hatten. Ihre Boeing 787 kommen bereits im neuen Design daher, das Tui «dynamic wave» nennt, «dynamische Welle». Der Rumpf der Flugzeuge trägt neu weiße, hellblaue und dunkelblaue Wellen. Als Markenname steht in großen roten Lettern nur noch Tui auf den Jets. Die Triebwerke sind ganz in weiß gehalten. Auf ihnen prangt der Webhinweis tui.com.

Einheitsmarke bringt tiefere Kosten

Die deutsche Tuifly beginnt im Februar mit der Erneuerung. Dann wird die erste mit der «dynamischen Welle» bemaltee und nur noch mit Tui beschriftete Maschine in die Flotte aufgenommen. Danach werden die restlichen Flieger nach und nach umgespritzt. Die knallige Farbe Gelb verschwindet dabei. «Der ganze Prozess kann aber durchaus einige Jahre dauern», so eine Sprecherin.

Hinter der Aktion stehen Marketingüberlegungen. Denn Tui kann jetzt europaweit gleich auftreten. Das heißt mehr Marketingpower. Daneben erleichtert der einheitliche Auftritt den Betrieb. Die einzelnen Fluggesellschaften können sich nun Personal und Flugzeuge ausleihen ohne dass der Passagier das Gefühl hat, mit einer anderen Airline zu fliegen als gedacht. Auch das spart Kosten.

Sehen Sie in der oben stehenden Bildergalerie erste Eindrücke des neuen Tui-Einheitsauftritts. Gelungen? Missraten? Diskutieren Sie in den Kommentarspalten mit Ihren Mitlesern.



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