A380 von Skymark beim Jungfernflug: nur für gut zahlende Passagiere.

Bald kommt der Premium-A380

Möglichst viele Passagiere pro Flieger – das scheint momentan die Devise. Außer bei Skymark. Die japanische Airline füllt einen A380 ausschließlich mit Premium-Sitzen.

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Skymark will es allen zeigen. Zum einen wird die Fluggesellschaft die erste aus Japan sein, die einen Airbus A380 fliegt. Im August erhält sie die ersten vier Superjumbos von Airbus. Der erste absolvierte kürzlich gerade seinen Jungfernflug. Doch nicht nur das ist etwas Besonderes. Während andere Airlines sich überlegen, wie sie möglichst viele Passagiere in einen Flieger kriegen, sucht Skymark andere Wege, um die Margen nach oben zu treiben.

Im A380 der japanischen Fluglinie soll es ausschließlich Business-Class- und Premium-Economy-Sitze geben. 394 Passagiere werden insgesamt in Skymarks Superjumbo Platz finden. 114 der Plätze sind Business-Class-Sitze im oberen Stockwerk. Unten befinden sich 280 Premium-Economy-Plätze.

Auch nach Frankfurt

Mit dem A380 will Skymark nach London, Paris, Frankfurt und New York fliegen. Man hofft, auf diesen Strecken zahlungskräftige Geschäftsreisende abzugreifen. Auf den Inlandsrouten setzt die 1998 gegründete Fluggesellschaft indes weiter auf günstige Preise. Die Boeing 737 von Skymark sind ausschließlich mit Economy-Plätzen ausgestattet, damit man mit den Billiganbietern der Region mithalten kann.

Im Februar wurde Skymark bereits zum ersten A330-Nutzer Japans. Bisher war das Land hauptsächlich Boeings Revier, nun fassen die Europäer langsam Fuß. Auch die A330 von Skymark richten sich an ein besser zahlendes Publikum. Sie sind ausschließlich mit Premium-Economy-Sitzen ausgestattet. Dennoch fassen sie mit 271 Reisenden mehr Passagiere als etwa ein vergleichbarer Lufthansa-Jet mit drei Klassen. Dort haben etwa 217 Reisende Platz.

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