A380 von Skymark beim Jungfernflug: nur für gut zahlende Passagiere.

Bald kommt der Premium-A380

Möglichst viele Passagiere pro Flieger – das scheint momentan die Devise. Außer bei Skymark. Die japanische Airline füllt einen A380 ausschließlich mit Premium-Sitzen.

Top-Jobs

Smartline

Commander / First Officer Cessna Latitude C680A (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Smartline

Commander / First Officer Cessna C560XLS (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Smartline

Commander / First Officer Cessna 525 (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Interpersonal

Trainer (SFI/TRI/TRE, all genders)

Interpersonal trainerpool
Vollzeit
Hamburg
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt

Skymark will es allen zeigen. Zum einen wird die Fluggesellschaft die erste aus Japan sein, die einen Airbus A380 fliegt. Im August erhält sie die ersten vier Superjumbos von Airbus. Der erste absolvierte kürzlich gerade seinen Jungfernflug. Doch nicht nur das ist etwas Besonderes. Während andere Airlines sich überlegen, wie sie möglichst viele Passagiere in einen Flieger kriegen, sucht Skymark andere Wege, um die Margen nach oben zu treiben.

Im A380 der japanischen Fluglinie soll es ausschließlich Business-Class- und Premium-Economy-Sitze geben. 394 Passagiere werden insgesamt in Skymarks Superjumbo Platz finden. 114 der Plätze sind Business-Class-Sitze im oberen Stockwerk. Unten befinden sich 280 Premium-Economy-Plätze.

Auch nach Frankfurt

Mit dem A380 will Skymark nach London, Paris, Frankfurt und New York fliegen. Man hofft, auf diesen Strecken zahlungskräftige Geschäftsreisende abzugreifen. Auf den Inlandsrouten setzt die 1998 gegründete Fluggesellschaft indes weiter auf günstige Preise. Die Boeing 737 von Skymark sind ausschließlich mit Economy-Plätzen ausgestattet, damit man mit den Billiganbietern der Region mithalten kann.

Im Februar wurde Skymark bereits zum ersten A330-Nutzer Japans. Bisher war das Land hauptsächlich Boeings Revier, nun fassen die Europäer langsam Fuß. Auch die A330 von Skymark richten sich an ein besser zahlendes Publikum. Sie sind ausschließlich mit Premium-Economy-Sitzen ausgestattet. Dennoch fassen sie mit 271 Reisenden mehr Passagiere als etwa ein vergleichbarer Lufthansa-Jet mit drei Klassen. Dort haben etwa 217 Reisende Platz.

Mehr zum Thema

Airbus A380 von Emirates: In China mussten jetzt 373 Reisende eine ganze Nacht im Superjumbo aushalten.

Emirates-Passagiere müssen eine Nacht im Airbus A380 ausharren

Der Airbus A380 von Global Airlines: Soll vor Jahresende wider fliegen.

Global Airlines will weiteres Flugzeug - und die Malediven ansteuern

Airbus A380 von Emirates: 15 der Superjumbos der Fluglinie müssen zur Detail-Inspektion.

Airbus A380 von Emirates und Qantas müssen schnell zur Flügelinspektion

Airbus A380 von Qatar Airways: Zurück im Einsatz.

Qatar Airways fliegt wieder mit dem Airbus A380 - aber nur mit halb so vielen wie vor dem Iran-Krieg

Video

boeing 777 300 er jetairwass vt jeq
Mehr als sieben Jahre stand eine Boeing 777-300 ER der einstigen indischen Fluglinie am Flughafen Mumbai. Jetzt hat der Langstreckenjet von Jet Airways Indien verlassen - immer noch in der alten Lackierung.
Timo Nowack
Timo Nowack
De Havilland Canada Dash 8-400 von Air Uniqon: Die Flüge werden von Avanti Air durchgeführt.
Die Erwartungen waren groß, die Nachfrage offenbar zu klein. Air Uniqon hat ihre Verbindung zwischen Friedrichshafen und Düsseldorf nach gut einem halben Jahr eingestellt. Für die virtuelle deutsche Airline wird nun der Winter zur entscheidenden Bewährungsprobe.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Airbus A350 F bei den Bodenschwingungstests: Der Flieger wird kräftig durchgeschüttelt.
Vor dem Einsatz muss ein neues Flugzeug zahlreiche Erprobungen bestehen. Airbus hat nun die Bodenvibrationstests des A350 F abgeschlossen. Sie liefern wichtige Erkenntnisse über das Schwingungsverhalten des Frachters und bilden die Grundlage für die Flugerprobung.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin