Smartphones: Einer der wichtigsten Kanäle ist der mobile

Die Revolution in der Luftfahrt

Eine Studie sagt voraus, dass sich das Verhalten von Passagieren und die Angebote von Fluglinien in Zukunft drastisch verändern werden.

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Schon jetzt beeinflussen die immer neuen digitalen Möglichkeiten unsere Art zu reisen. Doch das dürfte sich in den kommenden Jahren immer weiter verstärken, so eine Studie von Sita. Das Unternehmen ist auf Kommunikationslösungen in der Luftfahrt spezialisiert . «Mobile Technologien beeinflussen sowohl unser Verhalten auf der Reise, als auch am Flughafen und unsere Erwartungen an die Dienste, die man uns bietet», so Sita-Marketing-Spezialist Nigel Pickford.

Vier globale Trends macht die Studie «Flying into the Future» für die nächsten Jahre aus. Zum einen erwarten sowohl Flughäfen als auch Airlines, dass Internet und Handy zu den beiden Top-Verkaufskanälen werden, wenn es um den Erwerb von Tickets geht. Passagiere wünschen sich eine personalisiertere Art zu reisen, die Anbieter stellen sich darauf ein, etwa mit speziellen Apps, die Angebote auf den Kunden maßschneidern.

Mehr Kontrolle

Außerdem bekommen Passagiere mehr Kontrolle. Bisher bieten etwa 50 Prozent der Airlines mobilen Check-In an. Laut der Sita-Umfrage sollen es im Jahr 2015 schon 90 Prozent sein. Auch für andere Angebote wie den Zugang zu Lounges, schnellere Sicherheitskontrollen, Meilensammeln, werde man sein Mobiltelefon nutzen können. «Passagiere wollen heute mehr Kontrolle über ihre Reise, das war früher anders», kommentiert Pickford.

Der Kundenservice von Airports und Fluglinien wird mobiler und sozialer. Neun von zehn Airlines und Flughäfen dürften 2015 den Fluggästen Updates in Form von Apps anbieten, die sie über die neusten Entwicklungen, etwa in Sachen Verspätung, auf dem Laufenden halten.

Sozialer zum Kunden

Die Anbieter werden außerdem verstärkt Informatik-Lösungen suchen, die darauf zielen, das Kundenerlebnis zu steigern. 80 Prozent wollen gemäß der Sita-Umfrage in derartige Business-Intelligence-Lösungen investieren. Ein Beispiel ist die spanische Airline Vueling. Diese versucht, ein Profil ihrer Zielkunden und deren Bedürfnisse zu erstellen, indem sie Social-Media-Daten auswerten lässt.

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