So warb die frühere Tata Air Lines: Dieses Mal soll es nun klappen.

Boeing umwirbt Tata SIA Airlines

Schon in wenigen Monaten wollen die Tata-Gruppe und Singapore Airlines mit ihrer neuen indischen Airline loslegen. Jetzt planen sie ihre Flotte.

Top-Jobs

bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Hahnair Logo

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung

Für Indien ist das ungewöhnlich: Man rechne damit, dass die bürokratischen Hürden schnell genommen würden und der Flugbetrieb bereits im Mai oder Juni nächsten Jahres aufgenommen werden könne, erklärte Prasad Menonder, Chef der neuen Fluggesellschaft Tata SIA Airlines. Die Pläne für das Joint-Venture der indischen Tata Gruppe und Singapore Airlines waren erst vor einem Monat bekannt geworden.

Eine erste Hürde nahm das neue Unternehmen bereits: Das indische Foreign Investment Promotion Board segnete das Engagement von Tata und Singapore Airlines ab. Die Behörde regelt ausländische Investitionen in Indien. Bei einem anderen Joint Venture von Tata mit der malaysischen Gesellschaft Air Asia hatte es Probleme gegeben.

100 Millionen Dollar investiert

Die Basis der neuen Vollservice-Fluggesellschaft wird Delhi sein. Tata wird 51 Prozent besitzen, Singapore Airlines 49 Prozent. Gemeinsam investieren die Partner 100 Millionen Dollar. Derzeit sei man daran, die Flotte zusammenzustellen, so das Unternehmen. Ein Entscheid sei noch nicht gefallen.

Boeing kontaktierte indes die Verantwortlichen bereits. Singapore sei schließlich ein langjähriger Kunde, sagte ein Vertreter des amerikanischen Flugzeugbauers an einer Medienkonferenz. Diese Beziehung werde man zu vertiefen versuchen. Singapore-Tochter Silk Air setzt indes auf den Airbus A320.

Mehr zum Thema

ticker-singapore-airlines

Singapore Airlines betreibt weiterhin fünf Boeing 777 F für DHL

ticker-singapore-airlines

Singapore Airlines fordert offenbar mehr Einfluss bei Air India

ticker-singapore-airlines

Passagiere verklagen Singapore Airlines wegen Turbulenzen-Flug

ticker-singapore-airlines

Singapore Airlines erweitert Codeshare mit Lufthansa nach Kuala Lumpur

Video

Kälin
Mit der Rückkehr der Angehörigen aus Kanada war die Arbeit für die Swissair längst nicht beendet. Persönliche Gegenstände mussten zurückgegeben, Gedenkveranstaltungen organisiert und Familien weiter begleitet werden. Der Ehemalige Finanzchef Walter Kälin blickt auf die Herausforderungen zurück – und erklärt, wie die Erfahrungen von damals die heutige Krisenbetreuung prägen
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier
Ex-Swissair-Personalchef Matthias Mölleney zum Unglück von Flug SR1111: «...»
Als Flug SR111 von Swissair vor Halifax abstürzte, war Matthias Mölleney erst seit 95 Tagen Personalchef der Airline. Plötzlich musste er die Angehörigen und Mitarbeitenden betreuen und zugleich den Flugbetrieb aufrechterhalten. Fast drei Jahrzehnte später erinnert er sich an die schwersten Tage seiner Karriere – und an die Lehren für das spätere Grounding.
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier
aeroTELEGRAPH-Herausgeber Stefan Eiselin zum Unglück von Flug SR1111: «»
Rauch im Cockpit, ausfallende Instrumente und schließlich ein nicht mehr kontrollierbares Flugzeug: Der Absturz von Flug SR111 von Swissair kostete 229 Menschen das Leben. Die Erkenntnisse aus der Katastrophe führten später zu neuen Sicherheitsregeln – und wirken bis heute nach.
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier