Flugbegleiterinnen von Silk Air: Der Name verschwindet.

FusionSingapore Airlines lässt Silk Air verschwinden

Regionaltochter und Kernairline werden eins. Zuvor hebt Singapore Airlines die Tochter Silk Air mit neuer Innenausstattung noch auf ihr Niveau.

Top-Jobs

sunny cars

Customer Service Expert (m/w/d)

München / Remote
Feste Anstellung
Autovermietung
Sunny Cars
Deutschland
30 - 40 Stunden
Top jobs
IFFD Flugdienste

Piloten/ First Officer (m/w/d)

IFFD GmbH
Graz/Klagenfurt
Feste Anstellung
NCC-Betrieb
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Flight Operations Officer in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs

Die Richtung stimmt. Die Singapore-Airlines-Gruppe erwirtschaftete im Ende März abgelaufenen Geschäftsjahr 2017/18 einen Reingewinn von 893 Millionen Singapur-Dollar (umgerechnet 564 Millionen Euro). Das starke Plus von 148 Prozent kam zwar auch durch Sondereffekte zustande. Doch hauptsächlich stecken Fortschritte im Kerngeschäft dahinter.

Dennoch führt der Luftfahrtkonzern die vor drei Jahren eingeleitete Restrukturierung fort. Deren Ziel ist eine Senkung der Kosten und eine Erhöhung der Einnahmen. Dutzende Projekte wurden bereits angestoßen. Am Freitag (18. Mai) hat Singapore Airlines ein weiteres öffentlich gemacht: Die Regionaltochter Silk Air wird mit der Kernairline verschmolzen.

«Einheitlichkeit gewährleisten»

Das geschieht allerdings nicht von heute auf morgen. Die Fusion der beiden Fluglinien sei eine «mehrjährige Initiative», so Singapore Airlines in einer Pressemitteilung. Zuerst will der Konzern das Angebot von Silk Air auf den Standard der großen Schwester heben.

Dazu investiert Singapore Airlines mehr als 100 Millionen Singapur-Dollar in eine neue Innenausstattung der Silk-Air-Flieger. Sie bekommen dabei neue Business-Class-Sitze, die sich in flache Betten verwandeln lassen. Zudem wird in die Sessel aller Klassen ein individuelles Bordunterhaltungssystem eingebaut. «Damit soll die Einheitlichkeit der Produkte und des Services im gesamten Netz der Gruppe gewährleistet werden», erklärt Singapore Airlines.

Umbau erst ab 2020

Der Umbau der Kabine wird 2020 beginnen. Ein früherer Start sei wegen der Lieferzeiten für die Business-Sitze nicht möglich, so der Konzern. Wenn der größte Teil der Flotte umgerüstet ist, wird auch die Fusion durchgezogen. Dann verschwinden der Name Silk Air und der eigene Markenauftritt.

Silk Air wurde 1989 unter dem Namen Tradewinds Airlines als Ferienflieger gegründet. 1992 bekam sie den aktuellen Namen und wurde zur Regionalfluggesellschaft umgebaut. Die Flotte besteht heute aus 11 Flugzeugen der Airbus A320-Familie und 22 Boeing 737-800 und 737 Max 8. In den kommenden Jahren wir die Flotte ganz auf Boeing umgestellt.

Mehr zum Thema

ticker-singapore-airlines

Airbus A350 von Singapore Airlines kollidiert in Newark mit A321 Neo von Spirit Airlines

ticker-singapore-airlines

Singapore Airlines fliegt mit Airbus A350 nach Riyadh

ticker-haft-verhaftung-polizei

20 Monate Gefängnis für Passagier, der in Business Class Passagiere bestehlen wollte

ticker-singapore-airlines

Singapore Airlines nimmt letzte Boeing 737-800 außer Betrieb

Video

König Willem-Alexander bei seinem letzten Flug mit einer Boeing 737: Er lässt sich nochmals umschulen.
Fußballfans, Familien auf dem Weg nach Lappland oder Urlauber nach Ibiza: Viele Passagiere ahnten nicht, dass ihr Kopilot der König der Niederlande war. Jetzt flog Willem-Alexander letztmals mit einer Boeing 737 von KLM - und beginnt nun die Umschulung auf Airbus.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
amboseli airstrip under water
Ein Video aus dem Amboseli-Nationalpark in Kenia scheint einen See zu zeigen. Aber nein: Es ist die Start- und Landebahn des Park-Airports. Sie ist vollständig im Wasser verschwunden.
Timo Nowack
Timo Nowack
air canada bridgetown umkehr
Am Flughafen Bridgetown ging auf einmal gar nichts mehr. Flüge von Air Canada und Jetblue mussten auf dem Weg zum internationalen Flughafen von Barbados plötzlich umkehren. Grund war ein spontaner Streik.
Timo Nowack
Timo Nowack