Zehnerreihe: So sehen die neuen Sitze aus, mit denen British Airways die Economy Class ihrer Boeing 777 in London-Gatwick umrüstet.

Umbau der Boeing 777So sieht die Zehnerreihe bei British aus

Neue Sitze für die Langstrecke: British Airways baut die Boeing 777 in London-Gatwick um. Für die Economy-Passagiere bedeutet das weniger Platz, aber bessere Sitze. Auch die Premium Economy wird neu.

Top-Jobs

bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Hahnair Logo

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung

Im Dezember 2016 kündigte British Airways an, ihre in London-Gatwick stationierten Boeing 777-200 mit mehr Sitzen auszustatten. Auffallendste Änderung: In der Economy Class stehen künftig Zehner- statt wie bisher Neunerreihen. Jetzt zeigt die Fluglinie, wie das Ganze aussieht und präsentiert einen genaueren Zeitplan.

Sechs Boeing 777 mit drei Klassen sollen bis Winter 2018 umgerüstet sein. Vier Maschinen in der Vier-Klassen-Variante im Sommer 2019. Dann soll im Herbst 2019 die 777-Flotte am Flughafen London-Heathrow folgen.

Cocktail-Tischchen an den Armlehnen

Schmackhaft machen will British Airways den Passagieren die engere Economy-Bestuhlung mit größeren Bildschirmen, die wie Tablets mit Gesten zu bedienen sind. In der Economy Class (British nennt sie World Traveller) werden sie künftig eine Bildschirmdiagonale von 10 statt bisher 6 Zoll haben, in der Premium Economy (World Traveller Plus) 12 Zoll statt 6 Zoll. Das Bordunterhaltungssystem wird außerdem Platz haben für vier Mal so viele Filme, TV-Serien und Musik.

Alle neuen Sitze werden über USB-Anschlüsse verfügen. In der Premium Economy kommen Steckdosen hinzu, die mit Steckern aus Großbritannien, den USA und der EU funktionieren. In beiden Klassen wird es Kopfstützen geben, die in sechs verschiedene Positionen verstellt werden können. Die Premium Economy bietet zusätzlich neue Bein- und Fußstützen sowie kleine Tischchen an den Armlehnen. In allen Klassen soll es möglich sein, das Licht an die Tageszeit anzupassen.

Zuerst in die Karibik

Zuerst zum Einsatz kommen werden die neuen Kabinen auf den Verbindungen nach Punta Cana, Cancun und Kingston. Dann werden sie schrittweise auf allen 22 Langstreckenrouten ab Gatwick eingeführt.

In der oben stehenden Bildergalerie können Sie einen Blick in die neuen Kabinen werfen.

Mehr zum Thema

Boeing 777-200 von British Airways: Es wird enger im Flieger.

Auch British Airways setzt auf Zehnerreihe

ticker-london-gatwick-lgw

Gericht ebnet Weg für zweite Piste am Flughafen London-Gatwick

ticker-london-gatwick-lgw

Gegner der Erweiterung von London-Gatwick scheitern vor Gericht

Blick aus einem Airbus A321 von Condor: Bald auch in London möglich.

Condor baut eigenes Zubringernetz weiter aus

Video

Ex-Swissair-Sprecher Urs Peter Naef: «»
Als die Nachricht vom Absturz vor Halifax eintraf, war das Krisenhandbuch der Swissair-Kommunikationsabteilung noch nicht fertig. Medienverantwortlicher Urs Peter Naef musste improvisieren – und zugleich die Angehörigen vor aufdringlichen Medien schützen. Seine wichtigste Lehre aus der Katastrophe: «Steh zu dem, was passiert ist, und zeig Flagge.»
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier
Kälin
Mit der Rückkehr der Angehörigen aus Kanada war die Arbeit für die Swissair längst nicht beendet. Persönliche Gegenstände mussten zurückgegeben, Gedenkveranstaltungen organisiert und Familien weiter begleitet werden. Der Ehemalige Finanzchef Walter Kälin blickt auf die Herausforderungen zurück – und erklärt, wie die Erfahrungen von damals die heutige Krisenbetreuung prägen
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier
Ex-Swissair-Personalchef Matthias Mölleney zum Unglück von Flug SR1111: «...»
Als Flug SR111 von Swissair vor Halifax abstürzte, war Matthias Mölleney erst seit 95 Tagen Personalchef der Airline. Plötzlich musste er die Angehörigen und Mitarbeitenden betreuen und zugleich den Flugbetrieb aufrechterhalten. Fast drei Jahrzehnte später erinnert er sich an die schwersten Tage seiner Karriere – und an die Lehren für das spätere Grounding.
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier