Andamanen: Inselgruppe nordwestlich von Malaysia.

Wurde MH370 entführt?

Neueste Berichte besagen, dass Flug MH370 von Malaysia Airlines in Richtung der Inselgruppe der Andamanen gesteuert wurde. War es doch ein Terrorakt?

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Noch immer gibt es keine Spur von der seit Samstag vermissten Boeing 777-200 von Malaysia Airlines. Gemäß neuesten Berichten soll die Maschine aber noch rund vier Stunden lange weiter geflogen sein, nachdem sie vom Radar verschwand. Doch wohin, in welchem Zustand und warum - das bleibt ein Rätsel. Wenn die neuesten Informationen stimmen sollten, hat man MH370 bislang an den falschen Orten gesucht.

Inzwischen tauchen aber immer mehr Indizien auf, die auf einen Flug in Richtung Indischer Ozean hindeuten. Aus Quellen in Washington verlautete am Donnerstagabend (13. März), die Maschine mit der Kennzeichnung 9M-MRO habe noch lange versucht, Daten an Satelliten zu senden. Aus dieser Datenspur wird geschlossen, dass sie über Malaysia in Richtung Westen aufs Meer hinausflog. Die USA entsendeten nun ein Schiff in die Region, um nach Trümmern zu suchen.

Entlang geographischer Wegmarken

Auch die Nachrichtenagentur Reuters meldet unter Bezugnahme auf zwei Quellen aus dem Militär, dass MH370 zum Indischen Ozean weitergeflogen sei. Die Maschine sei entlang geographischer Wegmarken geflogen - gesteuert von jemandem mit fliegerischen Kenntnissen. MH370 sei in Richtung der indischen Inselgruppe der Andamanen gelenkt worden. «Wir schauen uns Sabotage als Motiv an, Eine Entführung ist immer noch eine Option», so auch ein hochrangiger Poilzeivertreter in Malaysia gegenüber Reuters.

Darauf würde auch eine andere Meldung aus den USA hindeuten. In Washington glaubt man gemäß dem Fernsehsender ABC auch, dass die Kommunikation im Flugzeug absichtlich abgeschaltet worden war. Das Datenübermittlungssystem sei um 1:07 Uhr außer Kraft gesetzt worden, der sogenannte Transponder, der Koordinaten durchgibt, um 1:21 Uhr.

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