Ural AirlinesWie und wann kann der Airbus A320 vom Weizenfeld starten?

Noch immer steht der Airbus A320 von Ural Airlines auf dem Weizenfeld herum. Noch gibt es zwei Optionen, wie es mit ihm weitergeht.

Top-Jobs

AMX Support

Lizenzierter Fluggerätmechaniker / Certifying Staff B1/B2 (m/w/d)

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
AMX Support

Flugzeug Mechaniker

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
AMX Support

LAGER MITARBEITER (m/w/d) – Luftfahrt

Oberpfaffenhofen / Flughafen München (EDMO)
AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugelektriker (a)

Vollzeit
Pilatus Flugzeugwerke AG
Flugzeughersteller
Feste Anstellung
Top jobs
Schweiz

Es sei durchaus möglich, dass der Airbus A320 wieder fliegen werde, erklärte der Chef von Ural Airlines schon kurz nach der Notlandung in einem Weizenfeld am 12. September. Jetzt untersuche man den Flieger auf strukturelle Schäden. Doch die Frage bleibt: Und dann?

Was, wenn der Jet mit dem Kennzeichen RA-73805 grundsätzlich noch fliegen kann? Immerhin steht er in einem Weizenfeld im abgelegenen beim 97-Seelen-Dorf Moskovka. Darüber macht sich auch der Leiter des Bezirks Ubinsky in der Region Novosibirsk Gedanken.

Verschrottung oder Start?

Aktuell habe man ihm zwei Optionen genannt, so Oleg Konyuk. Sollte das Flugzeug intakt und repariert sein, starte es direkt vom Feld, erzählte der Politiker der Zeitung Vesti Novosibirsk. Falls kritische Schäden festgestellt werden, werde der A320von Ural Airlines  in seine Einzelteile zerlegt und zu Schrott und Ersatzteilen verarbeitet.

Sollte das Flugzeug tatsächlich vom Feld starten können, dürfte es noch eine Weile dauern, bis es den Ort verlässt. Denn der Boden ist von Regenfällen aufgeweicht. Daher waren zunächst auch die Räder des Flugzeuges stetig tiefer im Schlamm versunken. Das Problem wurde aber bereits gelöst. Mit Wagenhebern hat man es geschafft, die Räder des Airbus A320 auf Schwellen zu heben.

Bislang keine schlimmen Schäden gefunden

«Bis heute habe ich die Information, dass die Spezialisten von Ural Airlines an dem Flugzeug keine katastrophalen Schäden gefunden haben, aber natürlich dauern die Arbeiten an», so Bezirksleiter Konyuk. Wahrscheinlich werde die Prüfung aber noch ein bis zwei Wochen dauern.

Er geht davon aus, dass der Jet noch rund einen Monat auf dem Feld bleiben kann. Dort wird er rund um die Uhr bewacht. Denn Kriminelle könnten versucht sein, teure Ersatzteile zu klauen.

Bauern werden entschädigt

Die Fluggesellschaft hat sich laut dem Bericht außerdem bereits mit dem Eigentümer des Weizenfeldes, auf dem das Flugzeug gelandet ist, in Verbindung gesetzt. Man werde den entstandenen Schaden ersetzen.

Mehr zum Thema

Die Crew von Ural Airlines nach der Notlandung.

Airbus A320 von Ural Airlines muss in Weizenfeld notlanden

So erklärt Ural Airlines die Notlandung des Airbus A320 im Weizenfeld

So erklärt Ural Airlines die Notlandung des Airbus A320 im Weizenfeld

Warum die Piloten von Ural Airlines genau dieses Feld wählten

Warum die Piloten von Ural Airlines genau dieses Feld wählten

Airbus A350 F bei den Bodenschwingungstests: Der Flieger wird kräftig durchgeschüttelt.

Airbus A350 F - geschüttelt, nicht gerührt

Video

Die Boeing 787 hebt in München ab: Viel Staub aufgewirbelt.
Ein Dreamliner ist beim Start in München ungewöhnlich spät abgehoben und hat dabei eine große Staubwolke aufgewirbelt. Die Boeing 787 von Vietnam Airlines flog danach Schleifen und kehrte zum Flughafen zurück. Sie steht noch immer neben der Piste.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Die Landung der saudischen Boeing 787 in Funchal: ungewöhnlicher Gast auf Madeira.
Langstreckenjets sind am Flughafen von Madeira seltene Gäste. Nun gab es eine Premiere: Eine Boeing 787 der saudischen Regierung landete in Funchal. An Bord sollen sich Mitglieder der Königsfamilie befunden haben.
Redaktion
fedex express boeing 777 f rosie
Der Flughafen Memphis trägt nun den Namen von Fedex-Gründer Frederick Wallace Smith. Die erste Landung nach der Umbenennung absolvierte eine Boeing 777 F mit ganz besonderer Bemalung.
Timo Nowack
Timo Nowack