Ural AirlinesWie und wann kann der Airbus A320 vom Weizenfeld starten?

Noch immer steht der Airbus A320 von Ural Airlines auf dem Weizenfeld herum. Noch gibt es zwei Optionen, wie es mit ihm weitergeht.

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Es sei durchaus möglich, dass der Airbus A320 wieder fliegen werde, erklärte der Chef von Ural Airlines schon kurz nach der Notlandung in einem Weizenfeld am 12. September. Jetzt untersuche man den Flieger auf strukturelle Schäden. Doch die Frage bleibt: Und dann?

Was, wenn der Jet mit dem Kennzeichen RA-73805 grundsätzlich noch fliegen kann? Immerhin steht er in einem Weizenfeld im abgelegenen beim 97-Seelen-Dorf Moskovka. Darüber macht sich auch der Leiter des Bezirks Ubinsky in der Region Novosibirsk Gedanken.

Verschrottung oder Start?

Aktuell habe man ihm zwei Optionen genannt, so Oleg Konyuk. Sollte das Flugzeug intakt und repariert sein, starte es direkt vom Feld, erzählte der Politiker der Zeitung Vesti Novosibirsk. Falls kritische Schäden festgestellt werden, werde der A320von Ural Airlines  in seine Einzelteile zerlegt und zu Schrott und Ersatzteilen verarbeitet.

Sollte das Flugzeug tatsächlich vom Feld starten können, dürfte es noch eine Weile dauern, bis es den Ort verlässt. Denn der Boden ist von Regenfällen aufgeweicht. Daher waren zunächst auch die Räder des Flugzeuges stetig tiefer im Schlamm versunken. Das Problem wurde aber bereits gelöst. Mit Wagenhebern hat man es geschafft, die Räder des Airbus A320 auf Schwellen zu heben.

Bislang keine schlimmen Schäden gefunden

«Bis heute habe ich die Information, dass die Spezialisten von Ural Airlines an dem Flugzeug keine katastrophalen Schäden gefunden haben, aber natürlich dauern die Arbeiten an», so Bezirksleiter Konyuk. Wahrscheinlich werde die Prüfung aber noch ein bis zwei Wochen dauern.

Er geht davon aus, dass der Jet noch rund einen Monat auf dem Feld bleiben kann. Dort wird er rund um die Uhr bewacht. Denn Kriminelle könnten versucht sein, teure Ersatzteile zu klauen.

Bauern werden entschädigt

Die Fluggesellschaft hat sich laut dem Bericht außerdem bereits mit dem Eigentümer des Weizenfeldes, auf dem das Flugzeug gelandet ist, in Verbindung gesetzt. Man werde den entstandenen Schaden ersetzen.

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