Die Flugroute von Honolulu nach Sydney: Unten vor allem Wasser.

Hawaiian-Flug nach SydneyWenn Turbulenzen mitten über dem Pazifik für Verletzte sorgen

Fünf Stunden nach Sydney, fünf nach Honolulu und unten viel, viel Wasser. In dieser Lage sorgten Turbulenzen für Verletzte in einem Airbus A330 von Hawaiian Airlines.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
HahnAir

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung
Etihad Job

First Officer A320

Abu Dhabi
Feste Anstellung
Etihad Airways
United Arab Emirates
Vollzeit
Top jobs

Dass nicht angeschnallte Fluggäste und Crewmitglieder bei Turbulenzen verletzt werden, kommt immer wieder vor. Je nachdem, wie schlimm die Lage ist und wo das Flugzeug sich befindet, kann es für die Crew eine Option sein, zum Startflughafen zurückzukehren oder einen Airport in der Nähe anzusteuern, damit die Verletzten medizinisch versorgt werden.

Doch die Optionen sind deutlich geringer, wenn man von Honolulu auf Hawaii nach Sydney in Australien fliegt. Denn abgesehen von einigen Inseln befindet sich unter dem Flieger die ganze Strecke nur der Pazifische Ozean - mehr als zehn Stunden, mehr als 8100 Kilometer.

«Viele nicht angeschnallt»

Genau das war am 30. Juni der Fall, als Hawaiian-Airlines-Flug HA451 von Honolulu nach Sydney in heftige Turbulenzen geriet. Der Airbus A330-200 mit 163 Reisenden und zwölf Crewmitgliedern an Bord war rund fünf Stunden unterwegs, als es geschah - also etwa in der Mitte der Route.

Gegenüber der Zeitung Sydney Morning Herald sagte eine Passagierin, die Turbulenzen seien wie aus dem Nichts gekommen. Im Branchenjargon ist von Klarluftturbulenzen die Rede, die auftreten, ohne das sichtbare Wolken die Cockpitcrew vorwarnen. «Es gab viele Leute, die nicht angeschnallt waren und daher einfach hochflogen», so die Passagierin. Manche hätten vor Schreck geschrien und geweint. Zum Glück befand sich ein Arzt an Bord.

Vier mussten ins Krankenhaus

«Vier Reisende und drei Mitglieder der Kabinencrew wurden zunächst von einem Arzt an Bord und unseren Besatzungsmitgliedern in Absprache mit den Ärzten am Boden behandelt», so eine Airline-Sprecherin laut dem Portal Beat of Hawaii. Die Maschine setzte ihren Flug nach Sydney etwas fünf weitere Stunden fort und landete dort dann sicher.

Am Boden wurden laut Sydney Morning Herald zwölf Insassen des Flugzeuges mit der Kennung N379HA von Sanitätern untersucht. Ein Reisender und drei Besatzungsmitglieder wurden mit Verletzungen und Rückschmerzen ins Krankenhaus gebracht.

Mehr zum Thema

Ein Airbus A330 Neo von Condor: Die D-ANRA konnte erst 51 Tage nach dem Zwischenfall wieder in den Liniendienst zurückkehren.

Condor-Jet geriet in Turbulenzen, als er Turbulenzen ausweichen wollte

Kabine nach dem Vorfall: Der Flug ging weiter.

Gebrochenes Bein nach schweren Turbulenzen - und der Flug geht weiter

Visualisierung des Polar-Jetstreams: Keine statische Größe.

Warum es immer häufiger zu schweren Turbulenzen kommt

ticker-frankreich

Frankreich bestellt acht Airbus-Drohnen U050 Capa-X

Video

Die Notrutsche wird abtransportiert: Verzögerungen beim Abflug der Boeing 767 von Austrian Airlines.
Eine versehentlich ausgelöste Notrutsche sorgte bei einer Boeing 767 von Austrian Airlines in Montreal für Verspätung. Die Rutsche musste ausgebaut und die betroffene Tür gesperrt werden. Dadurch durften statt 209 nur noch 141 Passagiere mit nach Wien fliegen.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Flughafen Gander am 11. September 2001: 38 Großraumflugzeuge strandeten an dem kanadischen Airport.
Nach den Anschlägen vom 11. September 2001 sperrten die USA ihren Luftraum. Fast 240 Flugzeuge auf dem Weg ins Land konnten nicht mehr umkehren. Kanada nahm sie auf – und musste innerhalb weniger Stunden Zehntausende gestrandete Reisende unterbringen und versorgen.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
regent viceroy first flight
Der amerikanische Hersteller Regent will seine Seegleiter in Küstenregionen in aller Welt liefern. Jetzt hat das Bodeneffektfahrzeug Viceroy erstmals einen bemannten Flug absolviert. Und die Zulassung verläuft anders als bei einem Flugzeug.
Timo Nowack
Timo Nowack