Das iranische Volk lehnt sich gegen das Regime auf. Bereits seit Dezember kommt es zu Protesten. Doch was als Demonstrationen gegen die wirtschaftliche Lage begann, ist nun viel mehr. Menschen im ganzen Land gehen auf die Straße, um gegen die Unterdrückung ihre Stimme zu erheben.
Die Regierung reagiert brutal. Nicht nur physisch, sondern auch, was die Informationstechnologie angeht. Während Teile staatlicher Medien weiterhin funktionieren, sind viele unabhängige Informationskanäle blockiert, und auch ausländische Berichterstattung wird stark behindert. Satelliteninternet-Dienste wie Starlink wurden von Demonstrierenden genutzt, um die Sperren zu umgehen, doch der Staat setzt inzwischen auch Störsignale gegen diese Verbindungen ein.
Lufthansa nimmt Iran-Flüge doch noch nicht wieder auf
«Aufgrund der aktuellen Lageentwicklung hat Lufthansa am Montagnachmittag entschieden, ihre Flüge nach Teheran bis einschließlich Mittwoch, 28. Januar, auszusetzen», heißt es von der Pressestelle am frühen Montagabend. Zuvor war geplant, nach einer rund siebenmonatigen Unterbrechung ab Freitag (16. Januar) wieder von Frankfurt nach Teheran zu fliegen. Man beobachte die Lage weiterhin genau, so ein Lufthansa-Sprecher.
Austrian Airlines: Bis mindestens 21. Januar nicht in den Iran
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