Airbus A340 von Lufthansa: Es dauert noch etwas länger, bis es wieder in den Iran geht.

Keine Wiederaufnahme ab FrankfurtUnruhen im Iran: Lufthansa-Konzern stoppt Flüge nach Teheran vorerst

Die Lage im Iran hat zunehmend Auswirkungen auf den internationalen Flugverkehr. Nach neuen Sicherheitsbewertungen reagieren die Airlines des Lufthansa-Konzerns und setzen geplante Flüge nach Teheran erneut aus.

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Das iranische Volk lehnt sich gegen das Regime auf. Bereits seit Dezember kommt es zu Protesten. Doch was als Demonstrationen gegen die wirtschaftliche Lage begann, ist nun viel mehr. Menschen im ganzen Land gehen auf die Straße, um gegen die Unterdrückung ihre Stimme zu erheben.

Die Regierung reagiert brutal. Nicht nur physisch, sondern auch, was die Informationstechnologie angeht. Während Teile staatlicher Medien weiterhin funktionieren, sind viele unabhängige Informationskanäle blockiert, und auch ausländische Berichterstattung wird stark behindert. Satelliteninternet-Dienste wie Starlink wurden von Demonstrierenden genutzt, um die Sperren zu umgehen, doch der Staat setzt inzwischen auch Störsignale gegen diese Verbindungen ein.

Lufthansa nimmt Iran-Flüge doch noch nicht wieder auf

Auch die Angebundenheit des Landes leidet. Zahlreiche Airlines haben ihre Flüge in den Iran bereits ausgesetzt. Jetzt reagiert auch Lufthansa. Nachdem die deutsche Fluggesellschaft noch am Montagvormittag (12. Januar) erklärt hatte, man bleibe vorerst bei dem Plan, Flüge in die Hauptstadt Teheran am 16. Januar wieder aufzunehmen, änderte sich dies wenige Stunden später.

«Aufgrund der aktuellen Lageentwicklung hat Lufthansa am Montagnachmittag entschieden, ihre Flüge nach Teheran bis einschließlich Mittwoch, 28. Januar, auszusetzen», heißt es von der Pressestelle am frühen Montagabend. Zuvor war geplant, nach einer rund siebenmonatigen Unterbrechung ab Freitag (16. Januar) wieder von Frankfurt nach Teheran zu fliegen. Man beobachte die Lage weiterhin genau, so ein Lufthansa-Sprecher.

Austrian Airlines: Bis mindestens 21. Januar nicht in den Iran

Konzerntochter Austrian Airlines hatte bereits am Wochenende ihr bestehendes Flugangebot von Wien nach Teheran bis Montag (12. Januar) ausgesetzt. Am frühen Abend erklärte eine Austrian-Sprecherin dann, die Sicherheitsabteilung habe in Abstimmung mit der Konzernsicherheit auf Basis einer erneuten Lagebewertung empfohlen, die Flüge bis und inklusive 21. Januar 2026 vorsorglich auszusetzen. Ob der Flugbetrieb dann wieder aufgenommen werden könne, würde man erst nach einer neuen Sicherheitsbewertung entscheiden.

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