Die Hockey Punks Academy: Die Kinder stehen vor einer herben Enttäuschung.

U13-Team in ZeitnotArbeitskampf stoppt Eishockey-Traum: Litauisches Nachwuchsteam strandet wegen Lufthansa-Streik

Monatelang haben die litauischen Nachwuchsspieler für das weltgrößte U13-Eishockeyturnier trainiert und gespart. Nun droht der Traum zu platzen: Wegen des Lufthansa-Streiks wurde ihr Flug kurzfristig annulliert, eine Ersatzlösung für Mannschaft und Betreuer fehlt bislang.

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Für die 17 Jungen aus Litauen sollte die Reise nach Kanada die Reise ihres Lebens werden. Sie haben sich für das prestigeträchtige Quebec International Pee-Wee Hockey Tournament qualifiziert. Es ist das älteste und größte U13-Eishockeyturnier der Welt. Während zehn Tagen messen sich dort Nachwuchsspieler von 175 Teams aus der ganzen Welt auf dem Eis.

Doch ob die jungen Sportler noch rechtzeitig nach Kanada kommen, ist fraglich. Eigentlich sollten die 17 litauischen Eishockeyspieler mit ihren sieben Betreuern am Donnerstag (12. Februar) mit Flug LH899 nach Frankfurt fliegen und dort auf Flug AC846 von Air Canada nach Montreal umsteigen. Bereits am Freitag steht das erste Vorbereitungsspiel an, am Samstag gehen die regulären Spiele los.

Annullierung durch Lufthansa gigantische Enttäuschung

Doch obwohl bereits vor Monaten gebucht der Zubringerflug von Vilnius nach Frankfurt wurde von Lufthansa kurzfristig annulliert - weil die Gewerkschaften just auf diesen Tag zum Streik aufgerufen haben. «Nicht einmal 24 Stunden vor Abflug», sagt eine Mutter eines Betroffenen zu aeroTELEGRAPH.

Die Hockey Punks Academy: Junge Menschen mit großen Träumen.

Während die meisten anderen Passagiere umgebucht worden seien, sie das bei der Hockey Punks Academy - so der Name des Teams - noch nicht passiert. «Die Mannschaft steht aktuell ohne alternative Reisemöglichkeit da.» Für die 17 Knaben ist das eine gigantischer Enttäuschung.

Die jungen Spieler haben über Monate für das Turnier trainiert

«Die Kinder haben sehr lange auf diesen Moment gewartet. In den letzten zwei Jahren haben viele von ihnen sogar ihr Taschengeld gespart, um sich daraus Eishockeyschläger zu kaufen», sagt die Mutter. Die jungen Spieler hätten intensiv und jahrelang für dieses Turnier trainiert. «Für diese Kinder ist dies der erste echte Vorgeschmack auf das Profi-Eishockeyleben», sagt die Mutter und fährt fort: «Ihre Familien haben emotional, finanziell und logistisch viel investiert, um diese Reise zu ermöglichen».

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